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Graz. (PM Red Bulls) Der EC Red Bull Salzburg feierte in der win2day ICE Hockey League zu Beginn des neuen Jahres auswärts gegen die... win2 day Ice Hockey League am Neujahrstag: Salzburger 2:1-Auftaktsieg ins neue Jahr bei den Graz99ers, Innsbruck gewinnt das Derby in Bozen, KAC stoppt die Capitals

Benjamin Nissner (EC RBS) and Jacob Pfeffer (99ers). – © GEPA pictures/ Mario Buehner-Weinrauch

Graz. (PM Red Bulls) Der EC Red Bull Salzburg feierte in der win2day ICE Hockey League zu Beginn des neuen Jahres auswärts gegen die Moser Medical Graz99ers einen 2:1-Erfolg und damit den dritten Sieg in Serie.

Die Red Bulls waren trotz den Minimalvorsprungs von nur einem Tor mit einer kompakten und kontrollierten Spielweise der verdiente Sieger, mussten aber in den Schlussminuten nach dem Grazer Anschlusstreffer nochmal alle Register ziehen, um den 3-Punkter in trockene Tücher zu bringen. Peter Schneider und Ryan Murphy sorgten für den perfekten Start ins neue Jahr.

Spielverlauf
Es dauerte nur 48 Sekunden, bis Peter Schneider auf Pass von Thomas Raffl per One-timer aus kurzer Distanz das Neujahrstor der Red Bulls erzielte. Besser hätten die Salzburger nicht reinstarten können, und sie blieben auch danach die spielbestimmende Mannschaft. Die Red Bulls erspielten sich etliche weitere gute Chancen und sorgten regelmäßig für Stress vor Graz‘ Torhüter Lars Volden. Die Hausherren wurden punktuell gefährlich, etwa mit ihrem Topscorer Anthony Salinitri, der bei einem Breakaway gerade noch entscheidend gestört wurde (10.). Kurz danach zog Taylor Matson frei auf der rechten Seite über das Tor von David Kickert, der aber zur Stelle gewesen wäre und noch einige weitere gute Schüsse parierte. Insgesamt hatten die Red Bulls deutlich mehr vom Spiel und führten nach 20 Minuten mit 1:0.

Fast wäre den Salzburgern zu Beginn des zweiten Abschnitts wieder ein frühes Tor gelungen, Thomas Raffl kam beim Konter am rechten Pfosten um Bruchteile zu spät (22.). Die Grazer wurden nun mutiger und öffneten die Partie mit ihrem offensiven Spiel, so dass jetzt beide Seiten gute Möglichkeiten hatten. Ken Ograjensek hatte die beste Chance vor David Kickert, kam aber am Salzburger Schlussmann nicht vorbei. Dafür netzte Ryan Murphy in der 32. Minute im Powerplay mit einem gefühlvollen Distanzschuss zur 2:0-Führung ein, nachdem Troy Bourke kurz davor schon die Topchance direkt vorm Tor hatte (31.). Die Red Bulls hatten nicht übermäßig viele Chancen, spielten aber kompakt und kontrollierten weiterhin Großteils das Geschehen. Die 2:0-Führung nach 40 Minuten war verdient.

Wieder kam Ken Ograjensek im Schlussdrittel (44.) anfangs zu einer richtig guten Chance. Aber wie zuvor blieb es bei den Hausherren bei punktuellen Vorstößen, weil die Red Bulls das Spiel machten und permanent für Gefahr in der Offensivzone sorgten. In der Schlussphase wurde der Grazer Druck aber deutlich größer und Sam Antonitsch nutzte seine Chance zum Anschlusstreffer (54.). Plötzlich war die Partie wieder offen, aber die Red Bulls verlagerten das Geschehen sofort wieder in die Offensivzone, um weitere Grazer Chancen zu unterbinden und hielten auch in den letzten drei Minuten gegen sechs Grazer Feldspieler und mit ein paar guten Möglichkeiten auf den Empty-Net-Treffer dem Druck Stand. Die Red Bulls gewannen am Ende verdient mit 2:1 und verkürzten als Tabellendritter den Rückstand auf den Tabellenführer aus Székesfehérvár auf drei Punkte.

Headcoach Oliver David (EC RBS). – © GEPA pictures/ Mario Buehner-Weinrauch


Head Coach Oliver David „Wir sind mit einem frühen Tor gut in die Partie gestartet und haben das Spiel dann weitgehend kontrolliert. Die Grazer Konter sind aber immer sehr gefährlich, das war auch schon bei unserem letzten Spiel in Graz so. Wir hatten zu tun, die Grazer von unserem Tor fernzuhalten, konnten uns aber auch in Unterzahl auf eine starke Verteidigung verlassen. Letztlich mussten wir bis zum Schluss kämpfen, den Sieg auch durchzubringen.“

win2day ICE Hockey League
Moser Medical Graz99ers – EC Red Bull Salzburg 1:2 (0:1, 0:1, 1:0)

Tore:
0:1 | 00:48 | Peter Schneider
0:2 | 31:04 | Ryan Murphy | PP
1:2 | 53:57 | Sam Antonitsch

Zuschauer: 2.024


Linzer Torjubel – © VSV / René Krammer


Black Wings erkämpfen wichtigen Auswärtssieg

Linz. (PM Black Wings) Die Steinbach Black Wings feiern am Neujahrstag in Villach einen wichtigen Auswärtssieg.

Die Stahlstädter liefern, nach drei Niederlagen in Folge, einen beherzten Kampf und gewinnen verdient mit 5:2.

EC VSV – Steinbach Black Wings Linz 2:5 (0:1, 2:3, 0:1)

Tore: 1:3 Alexander Rauchenwald (29. Min), 2:3 Maximilian Rebernig (38. Min) bzw. 0:1 Shawn St-Amant (11. Min), 0:2 Emilio Romig (22. Min), 0:3 Gerd Kragl (27. Min), 2:4 Brian Lebler (39. Min), 2:5 Logan Roe (43. Min)

Das Jahr 2024 begann für die Steinbach Black Wings am Montagabend mit einem schweren Auswärtsspiel in Villach. Den Auftakt zu drei Spielen in der Fremde in Serie mussten die Oberösterreicher dabei kurzfristig ohne Rasmus Tirronen bestreiten. Der finnische Schlussmann musste mit einer leichten Unterkörperverletzung aussetzen und schickte somit Thomas Höneckl ein zweites Mal in dieser Saison beim VSV ins Rennen. Trotz der Rückschläge der vergangenen Spiele waren es die Steinbach Black Wings, die in der Anfangsphase zielstrebig nach vorne spielten und sich erste gute Möglichkeiten erarbeiten konnten. Sean Collins bediente in seinem ersten Wechsel in der Mitte Brian Lebler mit einem schönen Pass. Direkt vor Lamoureux hielt der Kapitän seine Schaufel hin, konnte den Kärntner Schlussmann damit aber nicht überlisten. Die Oberösterreicher attackierten aggressiv und eroberten so immer wieder frühzeitig die Scheibe.

In der vierten Minute fing St-Amant einen Puck an der gegnerischen blauen Linie ab und fuhr alleine auf das Tor zu. Im eins gegen eins blieb der Villacher Altmeister zwischen den Pfosten aber Sieger. Nach zwei weiteren Schüssen von Andreas Kristler wurden in die sechsten Minute auch die Gastgeber erstmals vor Höneckl vorstellig. Elias Wallenta hatte im hohen Slot einen Moment Platz vor sich und zog ab, scheiterte mit dem Schuss aber am Blocker. Am Spielgeschehen änderte sich nichts, denn die Linzer dominierten weiterhin mit guten Chancen. St-Amant mit einem abgefälschten Schuss und Brian Lebler kratzten an der Führung. Letzterer eroberte die Scheibe hinter dem gegnerischen Tor und versuchte es mit dem Bauerntrick, blieb damit aber wieder an Lamoureux hängen. Nachdem auf der anderen Seite Thomas Höneckl in einem Konter gegen Alexander Rauchenwald das kurze Eck rechtzeitig zumachte, schlugen die Steinbach Black Wings in der elften Minute endlich zu.

Shawn St-Amant kam mit viel Tempo über die rechte Seite in den Angriff, benutzte den Verteidiger als Screen und netzte mit einem platzierten Schuss das 1:0 für die Gäste. Völlig verdient erzielten die Oberösterreicher endlich wieder den ersten Treffer, wurden im Anschluss aber dann in der eigenen Zone gefordert. In einem ersten Powerplay für die Kärntner wurde es laut in der Villacher Stadthalle. Mehrmals feuerten die Adler auf Höneckl, dieser war aber auf dem Posten und rettete in der 15. Minute, als Anthony Luciani auf der linken Seite ganz frei zum Abschluss kam. Die Steinbach Black Wings überstanden diese Bewährungsprobe erfolgreich, anschließend blieben die Gastgeber aber aktiver. Eine Minute vor der Pause konnten die Stahlstädter diesen Schwung unterbrechen und ihrerseits ein erstes Mal in Überzahl antreten. In dieser fanden die Linzer zunächst aber nicht in ihre Aufstellung und so ging es mit dem knappen Vorsprung zurück in die Kabine.

Stahlstädter gewinnen endlich Mitteldrittel

Aus dieser herausgekommen war das Powerplay der Gäste weiterhin wirkungslos, dennoch legten die Stahlstädter kurz darauf nach. Julian Pusnik setzte hinter dem Tor gut nach und zwang Lamoureux zum Scheibenverlust. Der Stürmer legte sofort ab in die Mitte, wo Emilo Romig zum 2:0 ins leere Gehäuse einschieben durfte (22. Minute). Wie schon im Anfangsdrittel war der Treffer zunächst aber wieder ein Weckruf für die Gastgeber, die in einem weiteren Powerplay Druck machten. Mehrmals musste Höneckl entscheidend eingreifen, führte die Steinbach Black Wings aber durch die heikle Phase. Dies wiederum brachte die Oberösterreicher daraufhin wieder dazu, früher zu attackieren. So konnten sich die Gäste in der 27. Minute in der Offensivzone festsetzen und die Scheibe rotieren lassen. Das Spielgerät kam zurück an die blaue Linie, wo Gerd Kragl einfach mal drauf hämmerte und bei viel Verkehr im Slot, den Weg bis in die Maschen zum 3:0 fand.

Das Spiel nahm dadurch aber nur mehr Fahrt auf, denn zwei Minuten später sollten die Hausherren anschreiben. Höneckl musste bei einem Versuch zur Seite prallen lassen und Alexander Rauchenwald nahm aus spitzem Winkel den Rebound und stellte auf 1:3. Die Adler witterten nun ihre Aufholjagd und kamen nach dem Erreichen der Halbzeit mit viel Schwung in Richtung Linzer Drittel. Mehrmals musste Höneckl die Fanghand auspacken und rettete so unter anderem gegen einen verdeckten Schuss aus der Mitte von Rauchenwald. In der 33. Minute wurden die Angriffe der Hausherren dann in Form eines Powerplays noch intensiver. Die Steinbach Black Wings rackerten aber energisch und hielten die Kärntner so gut wie möglich an der Bande. Zwei Minuten vor der zweiten Pause kam der VSV dann aber doch wieder heran.

Maximilian Rebernig schloss direkt vom Face-Off mit einem wuchtigen Schuss ab und ließ Höneckl über die Schulter zum 2:3 keine Chance (38. Minute). Das Match schien zu kippen, doch anders als in den vergangenen Tagen, lieferten die Oberösterreicher die perfekte Antwort auf einen Rückschlag. Nur eine Minute nach dem Anschlusstreffer legte Collins perfekt ab auf Lebler und dieser versenkte einen Tip-In in der Mitte zum 4:2 für die Steinbach Black Wings (39. Minute). Erstmals seit fünf Spielen konnten die Linzer damit wieder die zweiten 20 Minuten für sich entscheiden und mit einem Vorsprung in den letzten Abschnitt gehen.

Anthony Luciani – © VSV / René Krammer


Stahlstädter fighten sich zum Sieg

In diesem war die Mannschaft von Head Coach Philipp Lukas aber vor der gefährlichen Zwei-Tore-Führung gewarnt. So legten die Gäste auch dieses Mal einen zielstrebigen Start hin und ergatterten eine weitere Überzahl. In dieser agierten die Stahlstädter deutlich gefährlicher als zuvor, hatten bei einem Onetimer aber Pech, als Andreas Kristler der Schläger brach. So verstrich auch dieses Powerplay ohne Erfolg, nur Augenblicke später, setzten die Linzer aber erfolgreich nach. Logan Roe probierte es aus der Distanz mit einem Schlenzer, wieder machten die Stürmer viel Verkehr vor Lamoureux und ließen den Schuss so bis ins Netz zum 5:2 passieren (43. Minute). Mit dem nächsten wichtigen Treffer zum richtigen Zeitpunkt verschafften sich die Stahlstädter Luft und verwalteten das Match anschließend geschickt. Angekommen in den letzten 10 Minuten lauerten die Oberösterreicher lauerten auf Konter. Einen solchen erkämpfte sich in der 51. Minute Emilio Romig, als er die Scheibe im Angriffsdrittel eroberte. Alleine fuhr er auf Lamoureux zu, konnte diesen mit der Backhand aber nicht überwinden. So bog das Match ein in den Endspurt, in welchem abermals Romig in den Fokus geriet. Dieses Mal allerdings mit einem harten Einsteigen bei der eigenen Bank, für die er in die Kühlbox geschickt wurde. Der VSV versuchte es noch einmal mit letzter Kraft und dem zusätzlichen Feldspieler, doch kam an kämpferischen Linzern nicht mehr vorbei.

Die Steinbach Black Wings feierten zum neuen Jahr einen ganz, ganz wichtigen Auswärtssieg in Villach und kehrten nach drei Niederlagen in Folge wieder auf die Siegerstraße zurück. Bereits am Mittwoch müssen die Stahlstädter zum nächsten harten Match zu Meister Salzburg. Das nächste Heimspiel in der Linz AG Eisarena steigt am Freitag, den 12. Jänner gegen Asiago. Tickets für dieses und alle weiteren Heimspiele im Grunddurchgang sind online unter ticktes.blackwings.at erhältlich.


Szene vor dem Tor von Bozens Goalie Svedberg – © HCB / Vanna Antonello

Zweite Niederlage in Folge für Bozen – Innsbruck siegt in der Sparkasse Arena mit 4:2

Bozen. (PM HCB) Das Neue Jahr begann für den HCB Südtirol Alperia mit einer 4:2 Heimniederlage gegen den HC Tiwag Innsbruck.

Es war eine blasse Vorstellung der Talferstädter gegen einen keineswegs übermächtigen Gegner, der einfach nur die sich bietenden Chancen eiskalt verwertete. Bozen nimmt zwar immer noch den fünften Tabellenplatz ein, spürt aber die Verfolger im Rücken.

Das Match. Keine Änderungen gab es zu den letzten Begegnungen im Lineup, Starting Goalie war heute Svedberg.

Guter Beginn für die Hausherren, die nach drei Minuten durch einen Blueliner von Vandane in Führung gingen, dann plätscherte die Begegnung ohne größere Höhepunkte bis zu Hälfte des Drittels dahin. Dann ließen sich die Weißroten zweimal durch fast identische Konter der Innsbrucker aushebeln: beide Male löste ein Scheibenverlust im Angriff die schnellen Gegenstöße der Gäste aus. Zuerst war das Duo Roy-Rockwood für den Ausgleich verantwortlich, beim zweiten sorgten Rockwood und Green für die Tiroler Führung. Die Foxes hatten dreimal eine Überzahl zur Verfügung, alle waren zu statisch und ungenau, fast hätte Innsbruck bei der dritten mit einem weiteren Konter gepunktet.

Bozen drängte zu Beginn des mittleren Abschnittes auf den Ausgleich, einer herrlichen Kombination Mantenuto-Miceli-Frigo fehlte nur der krönende Abschluss, ein Mantenuto Schuss aus dem hohen Slot und ein unwiderstehlicher Sololauf aus dem eigenen Drittel von Teves endete beim Goalie der Haie. Ein neuerlicher schneller Gegenstoß der Tiroler wurde von Svedberg neutralisiert, während ein Abschluss von Parlett in der Fanghand von Buitenhuis endete. Das Match wurde nun etwas ruppiger und die Schiedsrichter verloren etwas die Übersicht. Innsbruck erzielte im Powerplay nach neun (!) Sekunden den dritten Treffer mit Mackin, zwei Minuten später glückte Parlett der Anschlusstreffer: Millimeter-Zuspiel von Mantenuto auf die #7, der nur mehr den Schläger hinhalten musste. Bei einem weiteren Powerplay für Innsbruck kamen die Weißroten schadlos über die Runden.

Foxes im Glück zu Beginn des Schlussabschnittes: zuerst traf Green nur die Querlatte, in derselben Aktion hielt Svedberg gegen denselben Spieler seine Mannschaft weiter im Spiel. Auch die fünfte Überzahl der Foxes war durchwachsen, es reichte zu keinem Schuss auf das Tiroler gehäuse. Bozen fand einfach kein Rezept für den Ausgleichstreffer, es haperte im Spielaufbau und auch sämtliche Schüsse waren entweder zu hastig und zu ungenau. Die Talferstädter hatten im letzten Abschnitt eigentlich nur drei Chancen durch Ford, Thomas und Parlett, während Svedberg mit zwei Paraden gegen Albano und Rockwood die endgültige Entscheidung zugunsten der Haie, die acht Sekunden vor dem Schlusspfiff noch ein Empty Net Goal durch Roy erzielten, hinauszögerte.
Für Frank & Co. geht es am Mittwoch, 3. Jänner, ins Ländle: mit Spielbeginn um 19:30 Uhr empfangen die Bemer Pioneers Vorarlberg die Weißroten.

HCB Südtirol Alperia – HC TIWAG Innsbruck 2:4 (1:2 – 1:1 – 0:1)
Die Tore:
03:28 Davis Vandane (1:0) – 09:31 Adam Rockwood (1:1) – 13:36 Gordon Green (1:2) – 35:33 PP1 Corey Mackin (1:3) – 37:31 Blake Parlett (2:3) – 59:52 EN Kevin Roy (2:4)
Schiedsrichter: Nikolic K./Rezek – Pardatscher/Puff
PIM: 8:10
Torschüsse: 31:23
Zuschauer: 3490


© EC-KAC / Pessentheiner


Caps-Siegesserie endet in Klagenfurt

Wien. (PM Capitals) Die spusu Vienna Capitals verlieren das erste Spiel des Jahres 2024 mit 1:6 gegen den EC-KAC.

Jan Mursak bringt die Hausherren in der vierten Minute in Führung, noch im ersten Spielabschnitt gleicht Carsen Twarynski aus (9.). Ein Doppelschlag durch Marcel Witting (32.) und Steven Strong (33.) bringt die Hausherren auf die Siegerstraße. Witting schnürt in der 37. Minute den Doppelpack. Matt Fraser (51./PP1) und Johannes Bischofberger (55./SH1) sorgen im Schlussdrittel mit ihren Toren für den Endstand. Am Mittwoch geht es für die Capitals mit einem Heimspiel gegen Tabellenführer Hydro Fehérvár AV19 weiter (19:15 Uhr).

Caps-Head-Coach Christian Dolezal musste im Vergleich zum Spiel in Graz am vergangenen Donnerstag auf den verletzten Hampus Eriksson verzichten. Dafür rückten die genesenen Niki Hartl, Dominique Heinrich und Sebastian Wraneschitz wieder ins Line-Up. Im Tor startete der zuletzt hervorragend agierende Schwede Stefan Stéen. In der zweiten Minute musste der Caps-Goalie gleich zweimal eingreifen, unter anderem gegen Steven Strong. Auf der anderen Seite ließ Nico Brunner in der dritten Minute einen Schuss los, doch KAC-Goalie Sebastian Dahm hatte damit keine Probleme. In Minute vier gingen die Hausherren durch Jan Mursak in Führung. Der Slowene profitierte davon, dass der Puck unglücklich von Dominique Heinrichs Schläger in den Slot sprang, von wo der 35-Jährige ansatzlos ins Tor schoss. Kurz darauf musste Stéen bei den Schüssen von Thomas Hundertpfund und Paul Postma aufpassen. In Minute fünf wurde Caps-Kapitän Mario Fischer für Beinstellen auf die Strafbank geschickt. Die Klagenfurter ließen die Scheibe im Powerplay gut zirkulieren, die beste Chance vergab Manuel Ganahl, der an Stéen scheiterte. Kurz nach der Rückkehr von Fischer kam Lukas Haudum am Caps-Torhüter nicht vorbei. In der achten Minute versuchte es Armin Preiser, doch der Schuss des Wieners ging am Tor der Hausherren vorbei. Eine Minute später spielte Evan Weinger vor Dahm einen Querpass auf Rok Ticar, der die Scheibe allerdings nur ans Aluminium schoss. Besser machte es kurz darauf Carsen Twarynski, der nach Ablage des gebürtigen Villachers Christof Kromp aus dem hohen Slot den Ausgleich markieren konnte (9.). Der zweite Assist wurde Lukas Kainz gutgeschrieben, der in seinem 305. Spiel in der win2day ICE Hockey League den 100. Scorerpunkt markieren konnte. Im Anschluss machten die Klagenfurter wieder etwas mehr Betrieb, Stéen musste gleich mehrfach aufpassen, so auch bei einem von Ganahl abgefälschten Schuss in der 16. Spielminute. Auf der anderen Seite ließen die Caps die Hausherren wenige Minuten später nicht aus dem eigenen Drittel, ein Schuss von Seamus Donohue war allerdings leichte Beute für Dahm. Kurz vor Ende des ersten Drittels vollzogen die Hausherren eine schöne Kombination, doch Stéen konnte einen Versuch von Johannes Bischofberger sichern.

Die erste gute Möglichkeit des Mitteldrittels gehörte den Capitals, Dahm konnte den Puck nach einem Schuss von Ticar erst im Nachfassen fixieren. Drei Minuten später fand Caps-Toptorschütze Trevor Cheek eine Großchance vor, der US-Amerikaner konnte den Rebound nach anfänglichem Save von Dahm aber nicht auf das Tor bringen. Eine Minute später zog Postma ab, der Puck sprang von der Querlatte ins Fangnetz. Kurz darauf begrub Stéen einen Schuss von David Maier in der Magengrube. Jesper Jensen-Aabo schupfte den Puck in der 27. Minute per Rückhand auf das Caps-Tor, wo Stéen allerdings zupacken konnte. Heinrich konnte Dahm mit seinem Schuss eine Minute später nicht gefährden, ein Versuch von Cheek aus spitzem Winkel landete beim Dänen. Ebenfalls in der 28. Minute scheiterte Postma an Stéen. Fischer probierte es eine Minute später, der Schuss des Caps-Kapitäns wurde aber nicht gefährlich. Die Hausherren schnürten die Wiener im Anschluss ein, Stéen hielt, was es zu halten gab. Ein Schuss von Ticar in der 31. Minute wurde geblockt. Eine Minute später gingen die Hausherren wieder in Front. Mursak brachte den Puck zu Marcel Witting, der vor Stéen auftauchte und zur Führung abschloss (32.). Wenige Sekunden später hatten die Caps die Chance auf den Ausgleich, doch Niki Hartl brachte den Rebound nach Save von Dahm gegen Kainz nicht gewinnbringend auf das Tor. So war es der EC-KAC, der mit einem Doppelschlag endgültig das Spiel an sich riss. Die Klagenfurter eroberten den Puck an der rechten Seite, brachten die Scheibe über Matt Fraser zu Steven Strong, der von der linken Seite überlegt abschloss (33.). Vier Minuten später brachte Raphael Herburger den Puck nicht auf das Tor. In Minute 37 knallte Witting dann den Puck zum zwischenzeitlichen 4:1 aus Sicht der Hausherren unter die Latte.

In der 43. Minute kam Herburger vor Stéen an die Scheibe, der 30-Jährige sicherte allerdings den Puck. In der 46. Minute musste Hundertpfund wegen Hakens gegen Preiser für zwei Minuten vom Eis. In Überzahl konnten die Wiener allerdings keine nennenswerten Chancen kreieren, vielmehr musste Stéen in der 47. Minute gegen Haudum eingreifen. In der 49. Minute verhinderte Strong einen Schuss von Weinger, der von der rechten Seite aus abziehen wollte. Eine Minute später wurden Kromp und Bischofberger für je zwei Minuten auf die Strafbank geschickt. Der Caps-Angreifer für einen Stockschlag, der KAC-Akteur für anschließendes Beinstellen. Nur 39 Sekunden später folgte Hartl seinen Teamkollegen für einen Crosscheck auf die Strafbank, zweites Powerplay für die Hausherren. In diesem dauerte es nur 20 Sekunden, bis Fraser aus dem Slot erfolgreich war (51.). In der 53. Minute fuhr Mursak allein auf Stéen zu, der Schwede fuhr das Bein aus, um den nächsten Gegentreffer zu verhindern. In der 55. Minute musste Fraser wegen eines Stockschlags auf die Strafbank. Die Klagenfurter konterten beim anschließenden Faceoff über Bischofberger, der nur zehn Sekunden nach Ausspruch der Strafe in Unterzahl das Endergebnis fixierte (55.). Die Capitals konnten im restlichen Powerplay keine Gefahr ausstrahlen. Laut offizieller Statistik gaben die spusu Vienna Capitals 15 Schüsse auf das gegnerische Tor ab, die Hausherren deren 33.

EC-KAC – spusu Vienna Capitals 6:1 (1:1, 3:0, 2:0)

Tore KAC: Jan Mursak (4.), Marcel Witting (32., 37.), Steven Strong (33.), Matt Fraser (51./PP1), Johannes Bischofberger (55./SH1)

Tor CAPS: Carsen Twarynski (9.)

Statement Christian Dolezal, Head-Coach der spusu Vienna Capitals „Nach dem Führungstreffer von Klagenfurt haben wir uns gut erfangen und schnell das 1:1 geschossen. Im ersten Drittel war es ein gutes Spiel von uns. Wir haben versucht, Zeit in der Offensivzone zu kreieren, haben im Forecheck die Scheibe drinnen gehalten und insgesamt viele gute Sachen gemacht. Im zweiten Drittel haben wir zu viele leichte Fehler begangen, vor allem beim Auslösen aus dem eigenen Drittel haben wir zu viele Turnover fabriziert, da erdrücken sie dich dann. Wir haben insgesamt zu viele Fehler gemacht, die der KAC einfach eiskalt ausgenutzt hat. Es muss von uns als gesamte Gruppe mehr kommen, das war heute nicht gut genug. Es reicht nicht, 20 Minuten mitzuspielen, schon gar nicht gegen die Topmannschaften.“

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