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Salzburg. (PM) Dem EC Red Bull Salzburg war anzumerken, dass er im Sonntagsheimspiel der Erste Bank Eishockey Liga gegen HDD TELEMACH Olimpija Ljubljana unbedingt punkten wollte....

Salzburg. (PM) Dem EC Red Bull Salzburg war anzumerken, dass er im Sonntagsheimspiel der Erste Bank Eishockey Liga gegen HDD TELEMACH Olimpija Ljubljana unbedingt punkten wollte. Nach einer kurzen Auswärmphase kreisten die Salzburger minutenlang im Verteidigungsdrittel der Slowenen und schossen aus allen Lagen. Ohne die Verletzten Bernd Brückler, Kevin Puschnik und Thomas Raffl sowie etliche U20-Nationalteamspieler (wegen der gerade stattfindenden U20-Weltmeisterschaft, Div. I), aber wieder mit Matthias Trattnig und Justin DiBenedetto rissen sie die Partie förmlich an sich und gingen in der siebenten Minute verdient durch einen Treffer im Nachschuss von Andreas Kristler in Führung. Als das Tempo kurz nachließ, wurden auch die Slowenen, die u.a. ohne den verletzten NHL-Import Jan Mursak angereist waren, gefährlich. Salzburgs Rückhalt Alex Auld hatte mit den teils guten Schüssen aber keine Probleme. Mit dem einen Treffer, der für die starke Performance der Red Bulls in den ersten 20 Minuten fast etwas zu wenig war, ging es in die erste Pause.

Im zweiten Abschnitt setzten die Hausherren ihr Offensivspiel fort und kamen früh zu Chancen. Aber erst in der 30. Minute sollte der zweite Treffer gelingen, dafür setzten die Red Bulls nicht einmal eine Minute später noch eins drauf und stellten auf die 3:0- Pausenführung. Zuerst verwertete Justin Keller ein tolles Zuspiel, versetzte dabei noch einen slowenischen Verteidiger, dann netzte Justin DiBenedetto aus kurzer Distanz nach einem Abpraller ein. Die Salzburger waren aber auch defensiv sehr präsent, ließen auch in Unterzahl nur wenige gefährliche Schüsse zu. Nach 40 Minuten hatten die Salzburger die Partie fest im Griff.

An der Situation änderte sich auch im Schlussdrittel nichts mehr, wenn gleich die Slowenen die ersten fünf Minuten Druck ausübten. Erst danach mit dem ersten Powerplay wurden die Salzburger wieder offensiver und verlagerten das Spiel aus der eigenen Zone heraus. Als Konstantin Komarek in der 52. Minute aus dem Slot zum 4:0 traf, war das auch schon die Entscheidung. Die Red Bulls zeigten aber noch bis zum Schluss schöne Kombinationen und freuten sich schließlich über den zweiten Sieg an diesem Wochenende. Der wurde aber nicht nur wegen der starken Offensivleistung, sondern auch mit einer starken Hintermannschaft einschließlich Goalie Alex Auld, der sich über sein erstes Saison-Shut-out freuen durfte, erreicht. Augenscheinlich wurde das besonders in Unterzahlsituationen, in denen die Red Bulls kaum gute Torschüsse der Gäste zuließen.

ERSTE BANK EISHOCKEY LIGA
EC Red Bull Salzburg – HDD TELEMACH Olimpija Ljubljana 4:0 (1:0, 2:0, 1:0)
Tore: Kristler (7.), Kelller (30.), DiBenedetto (31.), Komarek (52.)

Auch Salzburgs Head Coach Pierre Pagé war heute sehr zufrieden: „Die Jungs haben 60 Minuten durchgespielt. Zuletzt waren es zumeist nur zwei Drittel, in denen die Mannschaft eine hohe Intensität gezeigt hat. Aber heute waren sie bis zur letzten Minute voll da, und das muss die Vorgabe auch für die nächsten Spiele sein.“ Das bestätigte auch Torschütze Andreas Kristler: „Alle vier Linien haben voll gespielt, wir haben keine Gegentore kassiert und vier selbst geschossen, das war eine schöne solide Leistung der gesamten Mannschaft.“

Für die Red Bulls und die UPC Vienna Capitals geht es schon am kommenden Dienstag mit einem vorgezogenen Spiel der Erste Bank Eishockey Liga weiter, da die Wiener am Freitag (30. Runde) beim Red Bulls Salute im Einsatz sind. Für die Capitals ist dieses Heimspiel gegen die Salzburger zugleich eine gute Generalprobe für ihr Viertelfinalspiel beim Red Bulls Salute (am Donnerstag gegen die Eisbären Berlin).

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