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Memmingen (mfr). Nach kurzer Pause starten die Memminger Indians am Wochenende wieder durch. Am Freitag (20 Uhr) ist das Topteam aus Rosenheim am Hühnerberg... Neuzugang schon in Memmingen eingetroffen! Indians empfangen Rosenheimer Topteam am Freitag

Marcus Marsall (links) nach dem letzten Indians-Sieg – © Alwin Zwibel

Memmingen (mfr). Nach kurzer Pause starten die Memminger Indians am Wochenende wieder durch. Am Freitag (20 Uhr) ist das Topteam aus Rosenheim am Hühnerberg zu Gast, zwei Tage später geht es zum EC Peiting.

Sollten alle Formalitäten rechtzeitig erledigt sein, laufen die Indians bereits im Heimspiel mit einem neuen Kontingentspieler auf. Tickets für die Partie gegen die Starbulls sind bereits im Vorverkauf erhältlich.

Mit deutlichem Aufwärtstrend und einem guten Gefühl gingen die Memminger, trotz Last-Minute-Niederlage in Deggendorf, in die kurze Länderspielpause. Nach mehreren guten Auftritten zuletzt heißt es nun Punkte zu sammeln, um die Aufholjagd zu starten. Dabei mithelfen soll auch ein neuer Kontingentspieler, der unter der Woche einen Vertrag bei den Rot-Weißen unterzeichnete und am Donnerstag in Memmingen erwartet wird. Sofern die Passmodalitäten rechtzeitig abgeschlossen sind, soll der neue Angreifer, ebenso wie der zuletzt fehlende Petr Pohl, gleich am Freitag im Heimspiel für die Maustädter auflaufen. Diese Unterstützung wird das verletzungsgebeutelte Team gegen den Topclub aus Rosenheim definitiv gebrauchen können, neben den Langzeitverletzten droht kurzfristig auch Pascal Dopatka angeschlagen auszufallen.

Die Gegner
Rosenheim (Freitag, 20 Uhr): Der Favorit aus Oberbayern kommt mit einer bärenstarken Mannschaft nach Memmingen. Der bereits prominent besetzte Kader des Tabellenzweiten wurde in den letzten Wochen noch einmal hochkarätig verstärkt. Aus der DEL stießen mit Norman Hauner und Marius Möchel zwei weitere Top-Akteure zum Team von Trainer Pasanen hinzu. Mit Tyler Mc Neely, Travis Oleksuk oder Stefan Reiter haben auch die anderen Neuzugänge voll eingeschlagen und das bestehende Team hervorragend ergänzt. Im ersten Aufeinandertreffen beider Teams lieferten sich die Mannschaften eine enge Partie, welche Rosenheim nur knapp mit 4:2 für sich entscheiden konnte.

Peiting (Sonntag, 18 Uhr): Am Sonntagabend kommt es zum zweiten Aufeinandertreffen mit dem EC Peiting. Das erste Spiel gegen die Rot-Blauen konnte der ECDC siegreich gestalten, auch auswärts sollen nun Punkte eingefahren werden. Der ECP ist, wie auch in den vergangenen Jahren, ein sehr unbequemer Gegner. Das nordamerikanische Duo Sam Payeur und Felix Brassard strahlt reichlich Torgefahr aus, auch die Routiniers Lukas Gohlke, Andreas Feuerecker und Thomas Heger liefern wie gewohnt ab. Das Team von Trainer Anton Saal steht vor dem Wochenende mit 21 Punkten auf Rang 7 der Tabelle, bei gleicher Spielanzahl können die Peitinger vier Zähler mehr als die Indians voweisen.

Fan-Info zum Heimspiel
Tickets für die Begegnung gegen den Favoriten aus Oberbayern sind weiterhin im Vorverkauf erhältlich. Auch die Abendkassen öffnen am Spieltag wie gewohnt. Zusätzlich wird ein Livestream angeboten.
Die Partie am Freitagabend gegen die Starbulls Rosenheim wurde von der Polizei als Risikospiel eingestuft. Notwendig wurde dies nach Vorfällen mit Rosenheimer Anhängern während dem letzten Memminger Auswärtsspiel in Deggendorf. Dies bedeutet u.a. eine strikte Fantrennung beim Einlass und während des gesamten Spiels.
Memminger Fans wird daher empfohlen Karten bereits online zu kaufen, da aufgrund von erhöhten Sicherheitsmaßnahmen mit längeren Wartezeiten beim Einlass zu rechnen ist. Außerdem werden alle Zuschauer gebeten, die Parkplätze am BBZ zu nutzen, da der Durchgang an der Halle vom Hühnerberg in Richtung Haupteingang/ Kassen gesperrt ist. Für Fans mit bereits erworbenen Tickets wird einmalig ein zusätzlicher Eingang neben der Stadiongaststätte eingerichtet.

Indians verpflichten Kanadier Andrew Johnston

Andrew Johnston (links) und Sven Müller (rechts) © ECDC

Nach intensiver und langer Suche ist der ECDC Memmingen fündig geworden und hat einen neuen Kontingentspieler verpflichtet.

Am Donnerstagmittag kam der 31 Jahre alte Kanadier Andrew Johnston in der Maustadt an, schon am Abend wird er erstmals mit dem Team trainieren. Nach Möglichkeit soll er bereits am Freitag sein Debüt in der Oberliga geben, vorausgesetzt alle Passformalitäten sind bis dahin erledigt.

Der 1,85m große Center war zuletzt in England aktiv, zuvor lief er mehrere Jahre in der höchsten französischen Liga auf, wo er mit guten Scorerwerten überzeugen konnte. Die Indians sind die erste Deutschland-Station des Familienvaters, der in Nordamerika auch bereits in der ECHL und AHL auflief. Der Linksschütze, der trotz knapp 90kg, als guter Schlittschuhläufer gilt, soll beim ECDC eine der offenen Mittelstürmerpositionen einnehmen.

Andrew Johnston: „Ich freue mich sehr darauf in Memmingen zu sein und mich an die Arbeit zu machen. Sven Müller und Daniel Huhn haben mir viel über den Club und sein Umfeld erzählt, so dass ich mich gut vorbereitet fühle und weiß, was auf mich zukommt und von mir erwartet wird. Ich komme nach Memmingen, um hier viele Spiele zu gewinnen und vor allem um mit dem Team erfolgreich zu sein. Das ist das wichtigste und dabei will ich mithelfen. Im Moment scheinen die Indians für mich und meine Familie perfekt zu passen, wir freuen uns darauf uns hier in den kommenden Wochen einzuleben.“

Sven Müller: „Für Andrew lief es bei seiner letzten Station in England nicht nach Plan. Nun bekommt er bei uns eine neue Chance, die er unbedingt nutzen will. Nach der Trennung von Gints Meija waren wir auf der Suche nach einem Center mit Europaerfahrung. Wir sind froh, dass wir, trotz schwieriger Voraussetzungen auf dem Spielermarkt, nun einen solchen gefunden haben.“

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