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Krefeld. (PM Pinguine) Die Eishockey-Welt trauert um Erik Torbjörn „Tore“ Hedwall. Laut Medienberichten habe der 74-jährige Schwede seinen langjährigen Kampf gegen den Krebs verloren.... Eishockeyszene trauert! Der früher Krefelder Trainer Tore Hedwall ist im Alter von 74 Jahren verstorben

Krefeld. (PM Pinguine) Die Eishockey-Welt trauert um Erik Torbjörn „Tore“ Hedwall. Laut Medienberichten habe der 74-jährige Schwede seinen langjährigen Kampf gegen den Krebs verloren. Hedwall hat sich als Trainer in Deutschland unter anderem in Düsseldorf, Krefeld, Kassel, Essen und Waldkraiburg einen Namen gemacht, war aber auch in der Schweiz und in Schweden aktiv.

Für den KEV 81 stand Hedwall zwischen 1981 und 1984 an der Bande, trainierte und formte junge Spieler und half Krefelder Vereinslegenden wie Uwe Fabig, Vic Stanfield oder Lothar Kremershof in dieser Zeit dabei, ihr Potenzial auszuschöpfen.

Auch nach seiner Zeit in Krefeld war der großgewachsene Schwede, der selbst als Torwart in der höchsten schwedischen Spielklasse tätig war, ein gern gesehener Gast bei uns in der Rheinland-Halle. Er nahm unter anderem 2011 am All-Star-Game im Rahmen des 75. Jubiläums des Krefelder Eishockeys teil oder stattete seinen ehemaligen Schützlingen und Mitspielern beim Lothar Kremershof Cup regelmäßig einen Besuch ab.

Hedwall begann seine Arbeit in Krefeld in einer schweren Zeit Anfang der 80er-Jahre, nachdem der KEV 81 neu gegründet wurde. Sein Einsatz in Krefeld hat unseren Verein und unseren Sport für Jahrzehnte geprägt.

Ehemalige Spieler des KEV, wie Torhüter-Urgestein Thomas Mirwa, der von Hedwall trainiert wurde, äußerten sich ebenfalls betroffen: „Tore war zu seiner Zeit in Krefeld sehr beliebt. Für die Fans, aber auch für die Spieler, hatte er immer ein offenes Ohr. Er hat sich sehr um die jungen Spieler gekümmert und vor allem um uns Torhüter. Am meisten schätzten wir seine menschliche Art. Wir werden Tore vermissen!“ Mirwa erinnert sich auch an eine besondere Geschichte aus der Zeit zurück, die wohl vielen Krefelder Fans ebenfalls noch lebhaft in Erinnerung geblieben ist: „Wir haben in Essen gespielt und verloren. Rick Alexander, der damalige Trainer der Essener, ist auf der Eismaschine eine Ehrenrunde gefahren. Wir haben gekocht! Das Rückspiel in Krefeld haben wir natürlich gewonnen – für Tore! Er ist dann selbst auf unsere Eismaschine gestiegen und unter großem Beifall der Fans fast 10 Minuten im Kreis gefahren!“

Wir sind in Gedanken bei Tores Familie und seinen Freunden und wünschen allen, die von seinem Tod betroffen sind, viel Kraft.

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