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Iserlohn. (MK) Getreu dem Motto: Einen Schritt vor und dann wieder einen Schritt zurück, treten die Iserlohn Roosters weiter auf der Stelle. Zwei Tage... Effektive Augsburger Panther wahren in Iserlohn ihre Playoff-Chance

Andreas Jenike – © Sportfoto-Sale (JB)

Iserlohn. (MK) Getreu dem Motto: Einen Schritt vor und dann wieder einen Schritt zurück, treten die Iserlohn Roosters weiter auf der Stelle. Zwei Tage nach dem begeisternden 6:3 Sieg gegen Mannheim, zogen die Sauerländer gegen die Augsburger Panther knapp mit 2:3 den Kürzeren.

Die Roosters starteten durchaus druckvoll ins Spiel. Während der ersten Hinausstellung gegen Augsburgs Gregorc (3.) ergab sich aber für die Panther eine klasse Konterchance, die LeBlanc aber nicht verwerten konnte. Nach überstandener Strafe wurden die Panther forscher. Mit seinem Schuss aus der rechten Außenposition traf Magnus Eisenmenger (8.) an Freund und Feind vorbei zum 0:1 ins Iserlohner Tor. Auf der Gegenseite verpasste Ziegler nach Brodas Schuss mit dem Rebound (13.) den Ausgleich. Roy im Kasten der Panther reagierte hier ebenso prächtig, wie gegen Schilkey (15. Und 18.). Aufgrund der mangelnden Chancenverwertung der Roosters ging es mit der knappen Augsburger Führung in die erste Drittelpause.

Kurz nach Wiederbeginn musste Puempel auf die Augsburger Strafbank. Die Hinausstellung war fast überstanden, als Bailey aus der halblinken Position doch noch die Lücke zum 1:1 (24.) fand. Sehenswert herausgespielt eine weitere Iserlohner Chance von Adam (28.), der mit der Rückhand an Roy scheiterte. Nach dem Powerbreak erhöhten die Gastgeber kontinuierlich den Druck, aber Roy im Tor der Panther behielt immer wieder die Oberhand. Als gegen die Roosters eine Strafe angezeigt wurde du Augsburg den sechsten Mann bereits auf dem Eis hatte, schlugen die Gäste erneut zu. Valentine traf aus der zentralen Position zum 2:1 (35.) für die Fuggerstädter. Mit der lautstarken Unterstützung ihrer 3500 Fans im Rücken drängten die Schützlinge von Kurt Kleinendorst auf den Ausgleich. In Überzahl (Strafe Haase) gestatten die Roosters den Gästen erneut eine Konterchance (37.), die McClure aber nicht verwerten konnte. Eine Bankstrafe gegen Iserlohn beendete dann dieses Powerplay auch vorzeitig. Im daraus resultierenden Unterzahlspiel ergab sich für Ziegler noch eine klasse Konterchance (39.), die er aber knapp verzog. Analog zum ersten Abschnitt absolvierten die Roosters erneut und gutes Drittel, aber die Chancenverwertung blieb weiter schwach.

Im Schlussdrittel ließen die defensiv sehr konzentriert zu Werke gehenden Gäste nur wenig Chancen zu. Eine umstrittene Strafe gegen Alanov (50.) überstanden de Roosters unbeschadet, konnten aber aus Haases Hinausstellung selbst im Powerplay kein Kapital schlagen. Phasenweise plätscherte das Spiel nun etwas trostlos vor sich hin. 96 Sekunden vor dem Ende nahm Iserlohns Headcoach Kurt Kleinendorst Keeper Jenike für einen sechsten Feldspieler vom Eis. Der Plan ging nicht auf, denn Saponari konnte für Augsburg ins verwaiste Iserlohner Tor zum 3:1 für Augsburg einschießen. Den Schlusspunkt setzte Iserlohns Top-Verteidiger O´Connor zwölf Sekunden vor dem Ende mit dem 2:3 Anschlusstreffer. Die Punkte gingen am Ende trotzdem mit auf die Reise nach Augsburg.

Rein tabellarisch haben sich de Augsburger Panther mit dem Sieg um 0,001 Punkte an den zehnten Playoff-Platz herangerobbt. Iserlohn bleibt auf Platz 13 und hat aufgrund der 5:2 Niederlage von Schlusslicht Krefeld in Wolfsburg weiterhin ein Polster auf den Abstiegsplatz.

Im Saisonendspurt geht es für die Roosters am Montag mit dem Gastspiel in Nürnberg weiter. Es folgen am Mittwoch und Freitag die Heimspiele gegen Straubing und Krefeld. Zum Abschluss der Hauptrunde geht die Reise nach München. Augsburg empfängt am Sonntag Wolfsburg. Dienstag reisen de Panther nach Berlin und am Freitag nach Nürnberg.

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