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Die Düsseldorfer EG hat ihr erstes Spiel nach zwölf Jahren bei den Löwen Frankfurt mit 3:4 verloren. In einer verrückten Partie konnten die Rot-Gelben... DEG verliert irres Spiel in Frankfurt

Stephen MacAulay – © Sportfoto-Sale (DR)

Die Düsseldorfer EG hat ihr erstes Spiel nach zwölf Jahren bei den Löwen Frankfurt mit 3:4 verloren.

In einer verrückten Partie konnten die Rot-Gelben drei Rückstände egalisieren, der vierte wenige Minuten vor Ende der Partie war dann allerdings zu viel.

Duelle mit Liganeulingen lagen den Rot-Gelben in der jüngsten Vergangenheit eher nicht so gut. Drei von vier Partien gingen in der vergangenen Spielzeit gegen den damaligen Aufsteiger aus Bietigheim verloren. Nun ging es am Freitagabend gegen das diesjährige neue Team, die Löwen Frankfurt. Dafür setzte Headcoach Roger Hansson auf exakt die selbe Truppe wie beim Auftritt in Berlin. Einzig im Tor bekam Henrik Haukeland den Vorzug vor Hendrik Hane.

Bei einer wundervollen Eishockeystimmung waren es die Rot-Gelben, die zu Beginn der Partie das Heft in der Hand hatten. Zunächst legte Stephen Harper toll auf Daniel Fischbuch vor, der knapp vergab. Im Anschluss war es die Nummer 15 selbst, die mit einem schönen Schlagschuss an den Schonern von Goalie Jake Hildebrand scheiterte. Durch eine Strafe wegen zu vieler Spieler auf dem Eis kamen die Gastgeber nach ein paar Minuten auch zu den ersten Chancen. Zwar zeigte die DEG ein souveränes Unterzahlspiel, die Frankfurter suchten nun aber immer mehr den Zug zum DEG-Tor. Besonders die erste Reihe der Löwen machte den Düsseldorfern im Laufe des ersten Drittels das Leben schwer. Zwischendurch durfte sich erneut Harper mit einer guten Möglichkeit zeigen, doch Hildebrand blieb Sieger. Danach bestimmten weiter die Hausherren die Partie – und trafen zwei Minuten vor Ende auch. Bei vier gegen vier erzielte Rylan Schwartz nach einem schnellen Spielzug per Schlenzer die Führung. Kurz darauf hatten die Rot-Gelben bei doppelter Überzahl die große Chance auf den Ausgleich, das Powerplay aber leider zu ideenlos.

Das änderte sich 32 Sekunden nach Beginn des Mittelabschnitts. Die DEG agierte noch wenige Sekunden im Powerplay als Fischbuch erneut einen satten Strahl auspackte. Hildebrand war machtlos. 1:1. Die Düsseldorfer danach klar die besser Mannschaft. Josef Eham hätte nach einem tollen Alleingang eigentlich auf 2:1 stellen müssen, schoss nach einer tollen Bewegung aber knapp am Tor vorbei. Es ging genauso weiter. Fischbuch, McCrea, MacAulay – die DEG-Führung wäre längst verdient gewesen. Die 500 mitgereisten Rot-Gelben peitschen die Düsseldorfer weiter nach vorne. Joonas Järvinen vergab nach einem Bilderbuch-Konter den nächsten Hochkaräter, wenige Momente später war es MacAulay, der den Puck nicht ins Tor bringen konnte. Wie es dann eben so im Sport ist, gingen die Frankfurter völlig aus dem Nichts in Front. Dominik Bokk überwand am Ende Haukeland. Aber die in gelb spielenden Mannen ließen sich nicht beirren, machten weiter Druck – und belohnten sich wenig später. Harper erzielte nach einem schnellen Konter eiskalt. Der Ausgleich ohne Frage absolut verdient.

Es blieb auch im letzten Drittel eine temporeiche Partie. Schnelle Wechsel, wenig Unterbrechungen – so macht Eishockey einfach Spaß. Aber wieder waren es die Gastgeber, die zuerst jubeln durften. Weil die DEG-Defensive eine Scheibe nicht richtig klären konnte, rutschte der Puck etwas herrenlos durch den eigenen Slot. Ryan Olson nahm sich dem Hartgummi an und es stand 2:3 aus Sicht der Düsseldorfer. Aber noch war die Messe in Hessen nicht gelesen. Während Torschütze Olson auf der Strafbank saß, war es erneut Daniel Fischbuch – wieder mit einem satten Hammer -, der die Halle zum Pfeifkonzert antrieb. 3:3. Man konnte die Spannung beinah greifen, das Stadion wurde noch mehr zum Hexenkessel als ohnehin schon. Mit Erfolg. Zwei Minuten vor Ende der Spielzeit gingen die Löwen zum vierten Mal in Führung. Brendan Ranford hatte viel zu viel Platz und versenkte via schönem Schlenzer ins DEG-Herz. Dies war gleichzeitig auch der Endstand. Die ersten Punkte in Frankfurt mussten warten.

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