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Selb. (PM) Zum dritten Spitzenspiel in Folge für unsere Selber Wölfe war der Tabellenzweite EV Regensburg in der NETZSCH-Arena zu Gast. Neben dem verletzten... Wölfe kämpfen Regensburg nieder
Michael Dorr - © by A. Chuc

Michael Dorr – © by A. Chuc

Selb. (PM) Zum dritten Spitzenspiel in Folge für unsere Selber Wölfe war der Tabellenzweite EV Regensburg in der NETZSCH-Arena zu Gast.

Neben dem verletzten Meier mussten wir auf die gesperrten Gare und Hendrikson verzichten. Bei Regensburg fehlte Heger. Das Topspiel der Oberliga Süd hielt, was es versprach: Es entwickelte sich eine hochklassige, faire Partie in einem stimmungsvollen Rahmen.


Regensburg mit dem besseren Start

Die Gäste kamen gut aus den Startlöchern und machten es durch ihr aggressives Forechecking unseren Wölfen schwer ins Spiel zu kommen. So stand es nach sieben Minuten bereits 0:2. Zunächst verwertete Schwarz einen Schuss von Wolsch, den Goalie Stefaniszin nur kurz abwehren konnte, anschließend war es Stähle, der nach einem Bully in unserer Verteidigungszone die Passivität der Wölfe-Abwehr nutzte. Wir waren in dieser Phase keineswegs chancenlos, jedoch oft zu ungenau im Abschluss. Regensburg hatte im Anschluss sogar noch einen Pfostentreffer, bevor Moosberger einen Dorr-Schuss zum wichtigen Anschlusstreffer vor der ersten Pausensirene abfälschen konnte.

Selb kommt mit Druck aus der Kabine

EVR-Oldie Trew saß noch eine Reststrafe ab und Selb nutzte die numerische Überlegenheit um schöne Chancen zu kreieren. Als Wolsch sich noch zu Trew auf die Strafbank gesellte, war es soweit: Geisberger, schön freigespielt von Ondruschka und Piwowarczyk, zeichnete sich mit einem satten Schuss in die Maschen für den Ausgleich verantwortlich. Selb drückte nun auf die Führung und die Stimmung in der Halle kochte zwischenzeitlich. Beide Fanlager verliehen dem Topspiel einen würdigen Rahmen. Nun spielten beide Mannschaften mit offenem Visier. Es ging buchstäblich rauf und runter, auch wenn kein Tor mehr fallen sollte. Böhringer rettete bei einem Regensburger Gegenstoß in höchster Not gegen Flache, in allen übrigen Situationen waren die beiden gut aufgelegten Torhüter zur Stelle.

Piwowarczyk mit dem erlösenden Siegtreffer

Im letzten Drittel zeigten unsere Wölfe eine grandiose kämpferische Leistung. Obwohl sie ersatzgeschwächt waren und das harte Freitagsspiel noch in den Knochen hatten, kauften sie den Gästen den Schneid ab. Dorr hämmerte einen Bullygewinn von Hördler zur erstmaligen Wölfe-Führung direkt ins Tordreieck. Wir wollten nun unbedingt das vierte Tor erzielen und erarbeiteten uns Chance um Chance, aber Brenner im Regensburger Tor war in dieser Phase der große Spaßverderber. Als 47 Sekunden vor Ende Schadewaldt wegen Spielverzögerung auf die Strafbank geschickt wurde, setzte Regensburg alles auf eine Karte und nahm den Torhüter für einen zusätzlichen Feldspieler vom Eis. Piwowarczyk konnte sich die Scheibe erkämpfen und traf mit einem Schlenzer aus der eigenen Verteidigungszone zum vielumjubelten 4:2.

Mannschaftsaufstellungen und Statistik
Selber Wölfe: Stefaniszin (Kümpel) – Ondruschka, Schneider, Schadewaldt, Kolb, Böhringer – Piwowarczyk, Mudryk, Geisberger, Dorr, Hördler, Moosberger, Schiener, Guts, Neumann, Wich
EV Regensburg: Brenner (Fießinger) – Wolsch, Schmitt, Gulda, Tippmann, Vogel, Noe, Frankenberg, Stiefenhofer – Stähle, Wong, Trew, Habermann, Flache, Gajovsky, Merka, Böhm, Drews, Schwarz, Huber, Brunnhuber

Tore: 6. Min. 0:1 Schwarz (Wolsch, Brunnhuber); 7. Min. 0:2 Stähle (Wong, Trew); 19. Min. 1:2 Moosberger (Ondruschka, Dorr); 22. Min. 2:2 Geisberger (Piwowarczyk, Mudryk; 5/3); 43. Min. 3:2 Dorr (Hördler, Moosberger); 60. Min. 4:2 Piwowarczyk (4/5; empty-net)
Strafzeiten: Selb 6; Regensburg 6
Schiedsrichter: Hascher (C. Gazzo, M. Gazzo)
Zuschauer: 2.579

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