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Rosenheim. (PM Starbulls) Am späten Nachmittag des zweiten Weihnachtsfeiertags kommt es zum Highlight der bisherigen Spielzeit in der Eishockey-Oberliga Süd. Der Tabellenzweite Starbulls Rosenheim... Weihnachtliche Eishockey-Highlights für die Starbulls

Jubel bei den Starbulls – © by Starbulls Media/PR

Rosenheim. (PM Starbulls) Am späten Nachmittag des zweiten Weihnachtsfeiertags kommt es zum Highlight der bisherigen Spielzeit in der Eishockey-Oberliga Süd.

Der Tabellenzweite Starbulls Rosenheim empfängt den Tabellenführer Blue Devils Weiden – vor großer Kulisse von möglicher Weise 5.000 Zuschauern! Spielbeginn am Montag im ROFA-Stadion ist um 17 Uhr – und die Zuschauer können sich nicht nur auf ein mitreißendes Topspiel freuen, sondern auch auf den beliebten „Kuscheltierregen“. Bereits am Vortag von Heiligabend kommt es zu einem weiteren Höhepunkt für die Rosenheimer Eishockey-Cracks und ihre Fans: Die Starbulls gastieren am Freitagabend zum Derby bei den Tölzer Löwen (Spielbeginn 19:30 Uhr) und werden in der Hacker-Pschorr-Arena von rund 1.000 Rosenheimer Schlachtenbummler unterstützt!

In Bad Tölz treffen die Starbulls auf ein offensivstarkes Team, das bereits 109 Tore bejubeln konnte – und damit satte 30 mehr als die Grün-Weißen. Mit dem erst 22 Jahre alten Ludwig Nirschl (27 Tore und 23 Vorlagen in 24 Spielen) und dem Kanadier Tyler Ward (14 Tore und 35 Vorlagen in 25 Spielen) führen zwei Tölzer die Scorerliste der Oberliga Süd im Duett an. Der zweite Tölzer Kanadier Nick Huard (17 Treffer und 24 Torvorlagen in erst 19 Spielen) ist gleichermaßen gefährlich. Das genannte Tölzer Trio hat bisher zusammen 140 Scorerpunkte gesammelt!

Mit großer Fan-Unterstützung bei offensivstarken Tölzer Löwen

Mit schon 94 Gegentoren (Rosenheim erst 39) zeigen sich die Tölzer Löwen jedoch in der Defensive sehr anfällig; mehr Gegentreffer haben bisher nur die Kellerkinder Lindau, Landsberg und Klostersee hinnehmen müssen. Acht Mal fiel die Entscheidung bei Spielen der Mannschaft von Cheftrainer Ryan Foster erst in bzw. nach der Verlängerung. Auch im ersten Aufeinandertreffen zwischen Rosenheim und Bad Tölz in der laufenden Saison war es eng. Letztlich behielten die Starbulls in einem mitreißenden Spiel am 2. November beim verdienten 4:3-Heimsieg aber alle drei Punkte im ROFA-Stadion. Nun wollen die Grün-Weißen ihren Fans auch auswärts einen Derby-Erfolg gegen die Schwarz-Gelben schenken. Und dieser würde vor Ort ausgelassen gefeiert werden können, denn die Starbulls können mit der Unterstützung von an die 1.000 eigener Fans rechnen, die mit zahlreichen Fanbussen oder privat nach Bad Tölz kommen.

An ein Torfestival glaubt Rosenheims Headcoach Jari Pasanen am Freitagabend im Bad Tölzer Stadion, das offiziell nun wieder wie früher „Hacker-Pschorr-Arena“ heißt, aber nicht: „Ich würde nicht unterschreiben, dass sie gegen uns viele Tore schießen. Wir müssen defensiv gut stehen, im Prinzip so spielen, wie wir es auch gegen Deggendorf getan haben. Natürlich müssen wir aber unsere Chancen, von denen wir wieder einmal genug hatten, besser nutzen“. Bei der 1:2-Heimniederlage gegen den Tabellendritten am Dienstag setzte sich die seit mehreren Spieltagen vorherrschende Ladehemmung in der Rosenheimer Offensive fort. Lediglich Manuel Strodel konnte den starken Torwart Timo Pielmeier – im Powerplay – ein einziges Mal überwinden. Nun wäre es an der Zeit, dass bei den Starbulls der Knoten im Abschluss endlich wieder platzt. Vielleicht auch dank des zuletzt kranken Stürmers Stefan Reiter, auf dessen Rückkehr Pasanen hofft, ohne aber eine Prognose abgeben zu wollen: „Es ist im Moment fast unmöglich vorauszusagen, wer spielen kann oder ausfällt. Ich hoffe, dass wir mindestens 15 Feldspieler zur Verfügung haben.“

Jari Pasanen – © Starbulls Media/PR


Sicher nicht mit dabei sind Tim-Lucca Krüger, Brad Snetsinger (beide nach ihren schweren Verletzungen im Aufbautraining) und Aaron Reinig. Der Verteidiger, der nicht für regelkritische Zweikampfführung oder gar unfaire Aktionen bekannt ist, wurde nach seiner Matchstrafe im Spiel gegen Memmingen hart bestraft und mit einer Sperre für acht Meisterschaftsspiele (vier davon auf Bewährung) belegt. Er versäumt damit auch das Weihnachtsheimspiel gegen Weiden und zwei Tage danach das nächste Rosenheimer Topspiel auswärts gegen den SC Riessersee.

Weihnachtsheimspiel gegen auswärts ungeschlagenen Tabellenführer

Mit den Blue Devils Weiden gastiert am zweiten Weihnachtsfeiertag der unangefochtene Tabellenführer in einem pickepackevollen und stimmungsgeladenen ROFA-Stadion. Es ist das 13. Auswärtsspiel des Spitzenreiters, der in bislang zwölf Auftritten in der Fremde alle 36 möglichen Punkte eingefahren hat. Die bisher erst sieben fehlenden Zähler zur Maximalausbeute hat der Hauptrunden-Primus der Vorsaison auf eigenem Eis abgegeben, wo er einmal nach 60 Minuten verlor (gegen Deggendorf) und dreimal in die Overtime musste. Zweimal holte sich die Mannschaft von Cheftrainer Sebastian Buchwieser dann noch den Zusatzpunkt, im jüngsten Spiel am vergangenen Dienstag ging dieser aber an die Gäste: Ausgerechnet die Memmingen Indians, zwei Tage zuvor in Rosenheim ohne Torerfolg geblieben, siegten in Weiden 6:5 nach Verlängerung.

Buchwieser, der in seiner zweiten Saison bei den Blue Devils den Aufstieg in die DEL 2 anpeilt, war mit dem Auftritt seiner Mannschaft, die klar dominierte und fast dreimal so viele Torschüsse als Memmingen verzeichnete, dennoch zufrieden. Vor allem freute er sich über ein tolles Tor-Comeback von Nardo Nagtzaam. Der eingedeutschte Niederländer, in der Vorsaison zum „Spieler des Jahres“ der Oberliga Süd gewählt, wechselte aus Peiting in die Oberpfalz, verpasste aber verletzungsbedingt die ersten 21 Punktspiele. Er macht den breiten und hochdekorierten Weidener Kader nun noch einmal stärker.

„Weiden hat eine sehr gute Mannschaft, vor der wir Respekt haben. Sie hatten bislang keine so extremen Ausfälle wie andere Teams und den Vorteil, fast immer mit vier Reihen spielen zu können. Unter den Top-Sechs-Mannschaften aber kann jeder jeden schlagen, da kommt es auf die Tagesform an. Und wir können Weiden schlagen und wollen das auch zeigen“, äußert sich Starbulls-Cheftrainer Jari Pasanen optimistisch und selbstbewusst – und das völlig zurecht. Denn in der Saison-Vorbereitung gewann sein Team bereits auf Weidener Eis dank einer taktischen Meisterleistung mit 2:0 und bei der unglücklichen 2:3-Niederlage an gleicher Stelle im Punktspiel Anfang Oktober waren die Starbulls auch keinesfalls die schlechtere Mannschaft.

Traumkulisse, Kuscheltierregen, After-Game-Party

Das Topspiel der Starbulls Rosenheim am zweiten Weihnachtsfeiertag gegen Tabellenführer Weiden steht unter dem Motto „Volle Hütte“. Erstmals seit langer Zeit ist wieder eine Kulisse von über 5.000 Zuschauer im ROFA-Stadion möglich. Es gibt den beliebten „Teddy Bear Toss“ – beim ersten Rosenheimer Tor werfen die Zuschauer mitgebrachte Kuscheltier auf das Eis, die vom Verein gereinigt und für einen guten Zweck gespendet werden. Im Anschluss der Partie können die Fans bei einer „After-Game Party“ mit dem DJ-Duo Beachbag den zweiten Weihnachtsfeiertag im Fantreff Bulls 28 bei leckeren Getränken und mitreißenden Beats ausklingen lassen.

Spielbeginn am zweiten Weihnachtsfeiertag im ROFA-Stadion ist um 17 Uhr. Stehplatzkarten sind auf www.starbulls.de/tickets buchbar (Sitzplätze sind bereits ausverkauft). Die Tageskasse öffnet um 15 Uhr. Von den Rosenheimer Spielen in Bad Tölz und gegen Weiden werden wie gewohnt Liveübertragungen auf www.sprade.tv angeboten.

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