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Regensburg. (PM) Es war ein zäher Start für den EV Regensburg in die Playoffs der laufenden Saison. Zum Schluss hieß es aber: Ende gut,... Weiden zwingt den EVR in Spiel eins bis in die Verlängerung

EV RegensburgRegensburg. (PM) Es war ein zäher Start für den EV Regensburg in die Playoffs der laufenden Saison. Zum Schluss hieß es aber: Ende gut, alles gut, denn die Blue Devils Weiden konnten mit 3:2 n.V. bezwungen werden.

 

Vor 3.011 Zuschauern konnte Doug Irwin bis auf Tomas Gulda, der sich aktuell im Aufbautraining befindet, auf sein bestes Aufgebot zurückgreifen. Bei den Gästen aus Weiden, die aus einer harten Pre-Playoffserie gegen Sonthofen kamen, waren keine größeren Ausfälle bekannt. Als Ausländerduo agierten erneut Jacob Laliberte und Tomas Divisek, Lubomir Vaskovic stand nicht im Aufgebot.

 

Von Beginn an merkten die Zuschauer dem EVR an, dass ihm einerseits die Pause gut getan hatte, aber auf der anderen Seite benötigte es einige Wechsel, um richtig ins Geschehen zu kommen. Es fehlte vor allem an der Passgenauigkeit und es schlichen sich kleine, technische Fehler – allerdings auf beiden Seiten – ein und somit wurden beide Torsteher früh gefordert. Cody Brenner (EVR) und Fabian Hönkhaus (EVW) ließen aber in den Anfangsminuten nichts anbrennen. Als aber dann in der 4. Spielminute Weiden der erste größere Patzer unterlief, schlug der EVR eiskalt zu. Vitali Stähle fing einen missglückten Pass von Gäste-Akteur Ketterer ab und drosch freistehend die Scheibe zum umjubelten 1:0 in die Maschen. Danach belagerten die Hausherren fast schon Weidens Keeper Hönkhaus, doch dieser hielt zusammen mit seiner Verteidigung bis zu ersten Pausensirene erfolgreich stand.

 

Im Mittelabschnitt dauerte es erneut nicht lange, bis schon wieder Regensburg jubeln durfte. Nach einem erneuten Abtasten, der Partie fehlte es noch ordentlich an gewohnter Playoff-Intensität, brachte Jeff Smith per Bauerntrick die Scheibe über die Linie. Der US-Amerikaner narrte in der 25. Spielminute Hönkhaus im Devils-Tor zum 2:0 für den EVR. Danach versäumten es die Gastgeber, ihren Vorsprung komfortabler zu gestalten und es wirkte fast schon so, als würden die Beine etwas schwerer werden. Richtig knapp wurde es dann für Regensburg in der 31. Spielminute, als EVW-Stürmer Jakub Wiecki nur den Pfosten traf, denn in dieser Situation wäre Cody Brenner machtlos gewesen.

 

Nicht viele der Zuschauer in der Regensburger Donau-Arena hätten vor den letzten zwanzig Minuten viel auf die Gäste aus der nördlichen Oberpfalz gesetzt, denn diese schienen kräftemäßig nicht durchhalten zu können, doch als sich der EVR durch Strafen selbst schwächte, schlugen die Blue Devils eiskalt zu. Zunächst verkürzte Jacob Laliberte in der 47. Spielminute auf 2:1, nachdem er einen Schuss von Tomas Divisek unhaltbar abfälschen konnte. Danach kippte das Spielgeschehen total und es spielten nur noch die Gäste. Der EV Regensburg war zu weit weg von seinen Gegenspielern und verlor völlig den Faden, sodass bei einem weiteren Unterzahlspiel der Ausgleich für Weiden fiel. Stefan Ortolf traf hier nach blitzsauberem Kombinationsspiel per Direktabnahme zum 2:2 (54.). Das von Markus Berwanger betreute Team hatte sogar noch Chancen, das Spiel in der regulären Spielzeit für sich zu entscheiden, sodass der EVR mit dem Gang in die Verlängerung zufrieden sein konnte.

 

In der auf zwanzig Minuten angesetzten Overtime ging es dann munter auf und ab. Das Spiel war nichts für schwache Nerven und beide Torhüter hielten ihre Mannschaft lange im Geschehen und es dauerte bis zur 73. Spielminute, ehe Partie Nummer eins entschieden war. Nikola Gajovsky traf mit einem verdeckten Schuss, den Fabian Hönkhaus durch die Schoner rutschen ließ, zum 3:2-Siegtreffer. Der Jubel in der Donau-Arena kannte nun keine Grenzen mehr und die Regensburger Fans waren heilfroh, dass sie und ihr Team mit einem blauen Auge davongekommen sind. Dadurch sicherte sich der Hauptrunden-Meister die 1:0-Führung in der best of five-Serie.

 

Für den kommenden Sonntag, an dem Spiel zwei in Weiden steigt, bedarf es einer deutlichen Leistungssteigerung der Domstädter. Es wartet ein ausverkaufter Hexenkessel der Blue Devils, in dem zwar zahlreiche Regensburger Zuschauer vertreten sein werden, jedoch ist es nie leicht, als Gastmannschaft in der Hans-Schröpf-Arena zu bestehen. Anpfiff ist dort um 18.30 Uhr.

 

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