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Krefeld.(RS) Familienzusammenführung am heutigen Spieltag der DEL in Krefeld. Mit dem Liganeuling aus Bietigheim reisen auch Daniel Weiss und Constantin Braun an und treffen... Steelers holen zwei Punkte beim Brüder-Treff in Krefeld

Bietigheims Trainer Daniel Naud – © ISPFD

Krefeld.(RS) Familienzusammenführung am heutigen Spieltag der DEL in Krefeld.

Mit dem Liganeuling aus Bietigheim reisen auch Daniel Weiss und Constantin Braun an und treffen bei den Pinguinen mit Alexander Weiss und Laurin Braun auf ihren jeweiligen Bruder. Constantin Braun spielte letzte Saison selbst noch an der Westparkstraße. Ebenfalls ein alter Bekannter in Krefeld ist Norman Hauner, der mit drei Toren zu den Top-Scorern seines Teams zählt.

Die Pinguine in den ersten Minuten tonangebend und mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen ausgestattet störten die Steelers früh und eroberten die Scheibe im Mitteldrittel. Arturs Kulda passte auf den im richtigen Moment gestarteten Bergström, der Aittokallio im Tor der Steelers zum 1-0 (2.) das Nachsehen gab. Schlechte Nachrichten gab es in der 7. Minute für 4.012 Anhänger der Pinguine und ihren Goalie Oleg Shilin. Der Krefelder Rückhalt wollte eine Scheibe hinter seinem Tor stoppen, diese sprang jedoch unglücklich von der Bande vors Tor. Shilin eilte in seinem Torraum und stieß dabei mit dem Bietigheimer Stretch zusammen. In der Folge parierte Shilin noch zwei Großchancen und sicherte die Scheibe. Danach blieb er jedoch benommen auf dem Eis und musste gestützt in die Kabine gebracht werden. Für ihn übernahm Nikita Quapp. Der junge Torhüter wirkte unsicher, was sich auch umgehend bei seinen Vorderleuten bemerkbar machte. Als kurz nacheinander Tiffels und Blank auf die Strafbank mussten, nutzten die Schwaben die doppelte Überzahl durch Stretch (14.) zum Ausgleich. Gerade als Blank ebenfalls wieder auf dem Eis zurück war, schlugen die Steelers durch Sheen erneut zu. Die Steelers damit mit 1-2 in Führung (16.).

Das Team der Krefeld Pinguine kam wieder etwas stabiliserter aus der Drittelpause und nutzten ihrerseits ihr erstes Überzahlspiel durch Jeremy Bracco zum 2-2 (24.). Die Freude hielt jedoch nur 34 Sekunden, dann nutzte Sheen bei seinem zweiten Treffer dieser Begegnung einen Stellungsfehler der Pinguine-Verteidigung zur erneuten Führung seiner Farben. Mitten in einem Wechsel der Steelers stahl sich Alexander Weiss in die Lücke an der gegnerischen blauen Linie, dies registrierte Patrik Hersley und bediente seinen Teamkollegen mit einem Pass aus der eigenen Zone. Weiss damit alleine vor Aittokallio – 3-3 Ausgleich (37.). Bietigheim hatte jedoch erneut eine umgehende Antwort parat, doch der Treffer durch Jasper fand nach Studium des Videobeweises keine Anerkennung.

Durch ein torloses Schlussdrittel, das hauptsächlich von der Spannung lebte sicherten sich beide Teams einen Punkt und kämpften in der Verlängerung um den Zusatzzähler. Hier hatte Sheen bei zwei Alleingängen die Chance mit einem Hattrick den Sieg zu sichern, scheiterte jedoch beide Male am glänzend reagierenden Nikita Quapp. Der vermeintliche Siegtreffer für die Pinguine durch Laurin Braun fand nach Videobeweis keine Anerkennung, da Bergström zuvor den Torhüter behindert hatte.

So ging es ins Penaltyschiessen in dem Lessio und Bracco für die Schwarz-Gelben vergaben, Sheen und Ranford auf Seiten der Bietigheim Steelers erfolgreich waren und sich den zweiten Punkt holten.

Die Pinguine reisen am Sonntag nach Straubing und in einer Woche nach Nürnberg. Die Steelers erwarten am Sonntag die DEG.

Endergebnis:
Krefeld Pinguine – Bietigheim Steelers 3:4 n.P. (1:2, 2:1, 0:0, 0:0)
Aufstellungen:
Krefeld Pinguine:
Shilin (Quapp) – Jensen Aabo, Sacher; Tiffels, Kulda; Hersley, Gläßl; Mass – Bracco, Lucenius, Lessio; Sabolic, Berlev, Niederberger; Braun, Weiss, Bergström; Rutkowski, Blank, Volek.
Trainer: Igor Zakharkin
Bietigheim Steelers: Aittokallio (Brenner) – Prommersberger, Braun; Renner, Schoofs; Naud, Kojo; Martinovic – Hauner, Ranford, Heard; Jasper, Stretch, Sheen; Preibisch, McKnight, Zientek; Weiss D, Kneisler, Kuqi.
Trainer: Daniel Naud

Tore: 1:0 (01:31) Bergström (Kulda), 1:1 (13:30) Stretch (Ranford/Heard) PP5-3, 1:2 (15:03) Sheen (Jasper/Braun), 2:2 (23:56) Bracco (Weiss/Braun), 2:3 (24:30) Sheen (Jasper/Renner), 3:3 (36:01) Weiss (Hersley), 3:4 (65:00) Sheen PS
Strafminuten: Krefeld 6, Steelers 4
Schiedsrichter: Schukies/Wilk
Zuschauer: 4.012

Trainerstimmen zum Spiel

2199
Nach den ersten Spielen befinden sich die Krefeld Pinguine schon wieder im "Krisenmodus". In welcher Tabellenregion beenden die Pinguine die Hauptrunde in der DEL?

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