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Spitzenspiel mit verdientem Eishacklersieg Spitzenspiel mit verdientem Eishacklersieg
Peißenberg. (PM TSV) Wahnsinn… Auch einen Tag später liegt dieses Spiel noch in den Gliedern. Es war der erwartet heiße Tanz mit den Passauer... Spitzenspiel mit verdientem Eishacklersieg

Peißenberg. (PM TSV) Wahnsinn… Auch einen Tag später liegt dieses Spiel noch in den Gliedern. Es war der erwartet heiße Tanz mit den Passauer „Black Hawks“ ein hin und her von der ersten bis zur letzten Minute.

Solche Spiele sind zwar für den Kreislauf nicht förderlich aber die Lust auf mehr, macht es trotzdem. Nicht mitwirken konnten Manuel Singer (Spieldauerstrafe), Leo Zink (Schulterverletzung) und der langzeitverletzte Tobias Estermaier (Schulterverletzung).

Beide Mannschaften schenkten sich von Beginn weg nichts. Es ging gleich voll zur Sache.
Einmal mehr bewies die TSV-Mannschaft Gastgeberqualitäten und ließ den „Black Hawks“ den Vortritt in Sachen Tore schießen. Matthias Pilz konnte die Gäste schon in der 3. Minute in Führung bringen. Im Gegenzug hatte unsere dritte Reihe (Birkner, Mosslechner, Glattenbacher, Baloch) ihre erste Chance. Auch hier gilt wieder einmal mehr diese Reihe hervorzuheben. Moritz Birkner wurde verdient Spieler des Tages.

In der 5. Minute konnte Brandon Morley mit einem platzierten Schuss für den Ausgleich sorgen. Nur zwei Minuten später musste er selbst hart einstecken. Im Unterzahlspiel der „Eishackler“ warf sich Brandon aufopferungsvoll in zwei Schüsse, der Passauer. Dafür gingen zurecht „Brandon Morley -Sprechchöre“ durch das gesamte Stadion. Ein geiler Typ anders kann man es nicht sagen und gute Besserung an dieser Stelle.

In der 10. Minute war es ein Angriff der „Eishackler“, die den Konter für Passau einleitete. Florian Fischer war der Nutznießer in dieser Situation und konnte zum 1:2 treffen. Die restlichen 10 Minuten im ersten Drittel gehörten aber vermehrt der TSV-Mannschaft. In der 16. Minute konnte sich dann auch Lukas Novacek in die Tor-Liste eintragen. Bei der Vier gegen Vier Situation konnte er in seiner typischen Art zum Ausgleich treffen. Valentin Hörndl hätte beinahe noch den Führungstreffer für die Hausherren besorgen können, aber es blieb beim 2:2.

Das zweite Drittel ging schon mit einer Schrecksekunde los. Brandon Morley musste humpelnd den Gang zurück in die Kabine antreten, die beiden geblockten Schüsse hinterließen bleibende Spuren.
Das Spiel lebte weiterhin von seinem Tempo und dem Körperbetonten Spiel in der 29. Minute waren es wieder die Gäste, die mit dem Tor erfolgreich waren. Philipp Müller konnte zur erneuten Führung für Passau treffen.

Nach diesem Treffer übernahmen die „Eishackler“ das Kommando, gute Möglichkeiten unter anderem Florian Höfler dessen Schuss vom Gästetorhüter Ritschel mit der Schulter pariert wurde. In der 37. Minute dann Überzahl für die „Eishackler“. Maxi Malzatzki bekam die Scheibe an der blauen Linie und lud durch, Innenpfosten und drin war das Ding. 3:3 für den TSV. Nur eine Minute später die Gäste mit der Möglichkeit in einem Zwei auf Eins zur Führung, konnte aber nicht vollendet werden. Glück für die „Eishackler“.

Wieder nur eine Minute später Birkner auf Mooslechner vor dem Gästegehäuse der aber am Tor vorbei zielte. Nur kurz vor dem Ende des Mittelabschnitts war es aber doch noch soweit. Die erste Führung für die Männer von Rainer Höfler. Dominik Ebentheuer nutzte eine weitere Überzahl und versenkte zum viel umjubelten 4:3.

Die ersten beiden Spielabschnitte zeigten ja schon deutlich was dieses Spiel in sich hatte und dem Ganzen setzte das dritte Drittel noch die Krone auf. Höfler verpasste nur knapp einen Pass in aussichtsreicher Position (44.). Vier Minuten später musste man dennoch wieder den Ausgleich einstecken. In schöner Kombination von Sybek und Radlsbeck, konnte Kreuzer zum Ausgleich treffen. 4:4.

In der 49. Minute kam es dann zu einer Penaltyentscheidung. Martin Andrä stoppte Petr Sulcik. Dieser schoss den anschließenden Penalty selbst und konnte glücklich zum 5:4 für Passau treffen.
Es brachen die letzten 10 Minuten dieser Begegnung an und was folgte war eine Dauerbelagerung der Peißenberger „Eishackler“, der unbändige Kampfgeist wurde wieder aktiviert. In der 55. Und 56. Minute folgten die zwei entscheidenden Situationen. Passau machte zwei Fouls und nahm somit eine Fünf gegen Drei Unterzahl in Kauf. Hierzu muss man ein großes Lob an Christian Wein aussprechen. „Seitdem der das Überzahltraining in die Hand genommen hat. Flutscht es wie nie. 10 Überzahl Tore in den letzten drei Spielen!“ So Trainer Rainer Höfler auf der anschließenden Pressekonferenz.

Der Zirkus-Direktor dressierte seine Fünf Hamster wieder einmal hervorragend für diese Begegnung. In der 55. Minute war es Lukas Novacek der mit seinem urgewaltigen Schlagschuss das 5:5 erzielen konnte. Passau jetzt mit Vier Feldspielern auf dem Eis. Es lief die 56. Spielminute, Moritz Birkner sah seinen freistehenden Kapitän Martin Andrä der mit seinem Gamewinner, die „Eishackler“ auf die Erfolgsspur abbiegen ließ. Die 565 Zuschauer kannten jetzt kein halten mehr. Es war die verdiente Belohnung für einen entschlossenen Kampfgeist und Siegeswillen. „Diese junge Mannschaft gibt nie auf und kämpft bis zum Schluss, deshalb bin ich sehr stolz auf meine Mannschaft.“, schwärmte Höfler von seinem Team. So gewann man dieses Spitzenspiel gegen Passau und konnte somit ein wichtiges Ausrufezeichen setzen.

Am Sonntag hat unsere Mannschaft spielfrei. Was auch mit Sicherheit sehr gut tun wird, nach diesem hervorragenden Kräfteraubenden Spiel am Freitagabend.

Nächste Woche geht es dann gegen Geretsried am Freitag in der heimischen Eissporthalle und am Sonntag geht es zum Landkreis-Derby nach Schongau.

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