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Schönheide. (PM Wölfe) Mit dem Ende der Saison und dem Beginn der Sommerpause möchten die Schönheider Wölfe eine herzliche Dankesbotschaft an ihre Sponsoren, Fans,... Schönheider Wölfe e.V. – Saisonfazit 2023/2024

© Sven Schröder/Schönheider Wölfe

Schönheide. (PM Wölfe) Mit dem Ende der Saison und dem Beginn der Sommerpause möchten die Schönheider Wölfe eine herzliche Dankesbotschaft an ihre Sponsoren, Fans, Gönner und ehrenamtlichen Helfern senden.

Ohne ihre unermüdliche Unterstützung und Hingabe wäre der Erfolg des Vereins nicht möglich gewesen. Insbesondere möchten die Schönheider Wölfe ihren Sponsoren für ihre großzügige Unterstützung danken. Ohne ihr Vertrauen wäre es nicht möglich gewesen, die Mannschaft aufrechtzuerhalten und die nötigen Ressourcen für eine erfolgreiche Saison bereitzustellen. Ein aufrichtiges Dankeschön geht auch an die treuen Fans, die Woche für Woche ins Stadion kommen, um das Team anzufeuern und eine unvergleichliche Atmosphäre zu schaffen.

Darüber hinaus möchten die Wölfe besonders ihren Gönnern und ehrenamtlichen Helfern danken, die im Hintergrund arbeiten und ihren Beitrag dazu leisten, damit der Verein reibungslos funktioniert. Ihre Opferbereitschaft und ihr Engagement sind unverzichtbar für den Erfolg unserer Mannschaften.

Die Schönheider Wölfe beendeten die Regionalliga Ost-Saison 2023/2024 erneut mit einer durchweg guten Leistung, die von Höhen und Tiefen geprägt war. Trotz Herausforderungen wie Verletzungen, krankheitsbedingten Ausfällen und einem schmalen Kader haben die Wölfe den zweiten Platz in der Hauptrunde erreicht, was ihre feste Position in der Liga unterstreicht. Dies ist ein Verdienst des unermüdlichen Einsatzes unserer Spieler sowie der starken Unterstützung durch die gesamte Gemeinschaft. Ein souveräner Serien-Sieg im Playoff-Viertelfinale gegen Weißwasser zeugte von der Stärke und Entschlossenheit des Teams. Das Playoff-Halbfinale gegen Chemnitz verlief dann nicht wie erhofft.

Knackpunkt für die verlorene Serie war aus Schönheider Sicht sicher die Heimniederlage im ersten Spiel, als man eine 4:0-Führung und somit den Vorteil und eine bessere Ausgangsposition fürs zweite Spiel gegen die Chemnitz Crashers leichtfertig aus der Hand gab. Am Ende waren es eben wieder die viel besagten „Kleinigkeiten“, welche eine dennoch erfolgreiche Spielzeit etwas trüben. Da sich die Eishockey-Saison 2023/2024 generell dem Ende nähert, stellt sich auch die Frage, wie die Nachwuchsteams des Schönheider Wölfe e.V. abgeschnitten haben.

Von der U7 bis zur U15 waren fünf Teams in Spielgemeinschaften mit dem ETC Crimmitschau (U7/U 9/U13/U15) bzw. den Chemnitz Young Crashers (U11) im aktiven Spielbetrieb unterwegs. Für die jüngsten Nachwuchscracks im Bereich U7 und U9 steht der Spaß im Vordergrund. Es geht dabei in erster Linie darum, neu Erlerntes im Spiel umzusetzen und weiter Erfahrungen zu sammeln. Bei zuletzt mehreren Learn-to-play-Turnieren, mit teils internationaler Beteiligung, in Chemnitz hatten unsere U7- und U9-er gleich mehrfach Gelegenheit dazu. Wenn die ersten selbst erzielten Tore fallen, ist die Freude bei Kindern wie Eltern gleichermaßen groß. Eine Wertung findet in diesen Altersklassen jedoch noch nicht statt. Für die Jungs und Mädels aus der Altersklasse U11 sah der Spielplan in der Ostdeutschen Meisterschaft (ODM) insgesamt zwölf Spieltage im Turnierformat vor. Unsere SG Schönheide/Chemnitz schließt dabei die Saison auf Rang vier (von sechs) Teams ab. Unterm Strich ein durchaus zufriedenstellendes Ergebnis, wenngleich mitunter bei dem ein oder anderen Turnier auch ein paar Pünktchen zu viel, aufgrund von Unkonzentriertheiten und zu großem Respekt vor dem Gegner, liegengelassen wurden.

Ab der U13 finden die Spiele dann auf dem Großfeld statt, wodurch der Wechsel von der U11 zur U13 immer eine besondere Herausforderung darstellt. Unserem Team ist das in dieser Saison aber recht gut gelungen. Nach einigen Startschwierigkeiten mit zunächst vier Niederlagen in Folge, fand
die Spielgemeinschaft Schönheide/Crimmitschau im Saisonverlauf immer besser zueinander und belegt aktuell im Ranking der fünf teilnehmenden Teams einen gefestigten dritten Platz. Der Ausgang der noch verbleibenden Partie gegen die SG Crimmitschau/Halle hat keine Auswirkung mehr auf die Tabellensituation.

Ein wenig Sorgenkind ist derzeit die U15. Obwohl schon vor dem Start in die Spielzeit klar war, dass unser Team der Underdog sein würde, durchlebten unsere Mädels und Jungs eine schwere Saison. Nur ein einziger Sieg am zweiten Spieltag stand auf der Habenseite der Mannschaft. Dabei sind durchaus positive Ansätze zu sehen. Häufig spielt man mit, aber die Tore macht der Gegner. Aufgeben ist und war natürlich keine Option und jedes Spiel startet neu. Dennoch leidet natürlich nach den vielen Niederlagen die Motivation, was sich oft schon nach einem einzigen Gegentreffer in entsprechender Körpersprache äußert.

Bereits vor der letzten anstehenden Begegnung stand leider fest, dass die rote Laterne bei der Mannschaft verbleiben wird. Allein für ein positiveres Mindset wäre ein kleiner Erfolg daher so immens wichtig gewesen. Trainer und Spieler arbeiteten hart daran, sportlich wie mental. Und das mit Erfolg. Völlig überraschend gelang es dem Team, im letzten Saisonspiel Sieg Nummer zwei einzufahren. Gegen die Nachwuchssportler vom FASS Berlin setzte man sich nach toller Mannschaftsleistung und endlich mal mit dem Glauben an sich selbst mit 5:4 nach Penaltyschiessen durch. So fand diese schwierige Saison auch für die U15 zumindest ein versöhnliches Ende.

Als ursächlich für diese beschwerliche Situation sind unter anderem auch die Gegebenheiten in den zurückliegenden, von Corona geprägten Spielzeiten zu betrachten. Eine ganze Anzahl an Nachwuchssportlern hat den Verein nach bzw. während der politisch verordneten Zwangspause verlassen. Die (sofern überhaupt) nur sehr eingeschränkt mögliche Nachwuchsarbeit ließ keinen Vereinszuwachs zu, was insbesondere den kleinen Vereinen zu schaffen machte. Umso erfreulicher ist es, dass die Mitgliedszahlen im Nachwuchsbereich der Wölfe erstmals seit 2020 wieder steigen. Über 60 Kinder nahmen während der abgelaufenen Saison an der Lauflernschule teil. Einige haben sich auch bereits für den Eishockeysport interessiert und die ersten Trainingseinheiten und Learn-to-Play-Turniere im Wölfetrikot absolviert. Mehr und mehr finden, neben den ortsansässigen, auch Kids aus den umliegenden Gemeinden den Weg in den Wolfsbau. Auch die neu eröffnete Abteilung Eiskunstlauf kann bereits zehn Mitglieder vorweisen. Der Nachwuchsbeauftragte der Wölfe, Stefan Lenk, aber auch die neun derzeit aktiven Trainer und Übungsleiter der Jungen Wölfe sind optimistisch, dass dieser Aufwärtstrend weiter anhält und ausgebaut werden kann. Ein breit aufgestellter Nachwuchs ist und bleibt der beste Garant für Entwicklung und Fortbestand des gesamten Vereins. Auch die Mitglieder der 1b-Mannschaft waren in dieser Saison wieder aktiv und konnten dabei in bisher fünf Spielen (davon drei Heimspiele) und zwei Turniere die Farben des Vereins erfolgreich vertreten. Höhepunkte waren dabei die beiden 2. Plätze bei den bestrittenen Hobbyturnieren in Klášterec (CZE) und Selb. Für die 1b ist die Saison allerdings noch nicht ganz vorbei. Mitte April wartet noch ein Abschlussturnier in Bayreuth auf die Hobbysportler.

Während sich der Rest der Schönheider Wölfe-Familie in die Sommerpause verabschiedet, vertraut der Verein auch weiterhin auf die tatkräftige Unterstützung seiner gesamten Gemeinschaft und wird gestärkt in die nächste Saison zurückzukehren. Die Wölfe sind fest entschlossen, weiterhin Alles dafür zu geben, um ihren Fans auch in Zukunft spannenden Eishockeysport zu bieten. Eine große Herausforderung ist dabei der geringe Zuschauerschnitt zu Beginn der Hauptrunde, der trotz einer Steigerung vor Weihnachten nicht ausreichen wird, um den kostenintensiven Aufwand in Schönheide dauerhaft zu decken. Daher richten die Schönheider Wölfe einen dringenden Appell an potenzielle Unterstützer und Sponsoren, sich dem Team anzuschließen und den Eishockeysport in der Region zu fördern. Um langfristig erfolgreich zu sein und den Standort Schönheide auch erhalten zu können, muss der Verein, aber auch das Umfeld, mögliche Wege finden, das Interesse am Eishockeysport Schönheide zu steigern und den Unterstützerkreis weiter auszubauen. Neben neuen Marketinginitiativen sowie einer Erhöhung des Community-Engagements in und um Schönheide wird auch das Thema Stadionsanierung in den kommenden Jahren eine entscheidende Rolle dabei spielen, ob der Eishockeysport in Schönheide weiterhin erfolgreich Bestand haben kann.

Insgesamt zeigt das Saisonfazit, dass die Schönheider Wölfe eine starke Saison gespielt haben, jedoch vor einigen Herausforderungen stehen, die es zu bewältigen gilt, um langfristigen Erfolg und finanzielle Stabilität zu gewährleisten.




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