
Schönheide. (PM Wölfe) Die Schönheider Wölfe haben am Samstagabend vor 431 Zuschauern im heimischen Wolfsbau nichts anbrennen lassen und sind mit einem auch in der Höhe hochverdienten 15:2 (4:0, 5:0, 6:2)-Kantersieg gegen die U23-Mannschaft des ES Weißwasser ins Playoff-Halbfinale der Regionalliga Ost-Saison 2023/2024 eingezogen.
In einer einseitigen Begegnung, in welcher die Jungfüchse aus der Lausitz chancenlos waren, trugen sich Tomas Rubes (3), Kevin Piehler (3), Robert Horst (2), Florian Heinz (2), Lukas Lenk, Richard Zerbst, Tim Berlin, Yannek Seidel und Geburtstagskind Roy Hähnlein für die Wölfe in die Torschützenliste ein.
Nach dem freitägigen 4:1-Auswärtssieg in Weißwasser ließen die Wölfe nur 21 Stunden später im Wolfsbau von Beginn an keine Zweifel aufkommen, welches Team in die nächste Playoffrunde einziehen wird. Während sich die Hausherren lauf- und spielfreudig zeigten, kamen die Jungfüchse nie wirklich ins Spiel. Den Torreigen für die Erzgebirger eröffnete Robert Horst in der sechsten Minute mit dem 1:0, in dessen Folge Kevin Piehler (10./17.) und Tomas Rubes (16.) bis zur ersten Pause drei weitere Treffer erzielten und so bereits nach den ersten zwanzig Minuten eine beruhigende 4:0-Führung auf der Anzeigetafel stand. Im Mittelabschnitt sollte es für die Weißwasseraner noch schlimmer kommen. Da half auch der Torhüterwechsel, Leroy Rohde übernahm für Ole Mater, mit Beginn des zweiten Drittels nichts, denn nach nur 141 Sekunden musste auch der neue Goalie bereits hinter sich greifen, als Lukas Lenk auf 5:0 erhöhte. Während bei den Wölfen jetzt die Angriffsmaschinerie rollte, ging bei den Jungfüchsen gar nichts mehr und so hatten die Gastgeber wenig Mühe bis zum zweiten Pausentee vier weitere Treffer durch Richard Zerbst (24.), Robert Horst (27.), Florian Heinz (28.) und Tim Berlin (32.) nachzulegen und auf 9:0 davonzuziehen.
Unverändertes Bild auch im Schlussdrittel. 45 Sekunden nach Wiederbeginn machte es Kevin Piehler mit seinem Treffer zum 10:0 zweistellig und für die restliche Spielzeit half den Jungfüchsen auch das erste eigene Tor nicht mehr weiter, welches Marius Stöber in der 45. Minute zum 10:1 erzielte. Die Wölfe nahmen den Fuß nämlich nicht gänzlich vom Gaspedal und hatten auf diesen Gegentreffer mit dem 11:1 von Florian Heinz (48.) und dem 12:1 von Tomas Rubes (49.) die passende Antwort. Die Chancenlosigkeit löste in den letzten zehn Spielminuten scheinbar etwas Frust bei den Lausitzern aus, wonach die Jungfüchse gleich mehrfach auf der Strafbank Platz nehmen mussten. Die Wölfe ließen sich in Überzahl dann auch nicht lange bitten und schraubten das Ergebnis durch drei weitere Tore von Geburtstagskind Roy Hähnlein (52.), Tomas Rubes (52.) und Yannek Seidel (55.) auf 15:1 in die Höhe. Zumindest der Schlusspunkt und zweite Ehrentreffer gehörte den Gästen, welche durch Marius Stöber (58.) den 15:2-Endstand herstellten. Die Stimmen zum Spiel gab es dann wieder auf der anschließenden Pressekonferenz, welche auf unserem YouTube-Kanal unter https://www.youtube.com/watch?v=cD8i9pat5hg zu sehen ist.
Damit gewinnen die Schönheider Wölfe auch die „Best-of-3“-Serie gegen die Jungfüchse Weißwasser mit 2:0 und starten mit einem Heimspiel am Samstag, dem 16.03.24, 17:00 Uhr im Wolfsbau ins Playoff-Halbfinale. Sollten die Chemnitz Crashers am heutigen Sonntag in Niesky gewinnen, dürfen sich die Eishockeyfans auf sicher packende Halbfinal-Derbys freuen.



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