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Nürnberg. (STM) Es war ein perfektes Wochenende für die Nürnberg Ice Tigers. Nach dem Sieg in Iserlohn legten die Ice Tigers heute beim 3-2... Perfektes Wochenende für die Ice Tigers in Richtung Klassenerhalt – Heimsieg gegen Schwenningen

Nach seinem ersten DEL-Tor für Nürnberg (3:1) jubelt 90-Constantin Braun mit 14-Cole Maier und 82-Hayden Shaw – © ISPFD

Nürnberg. (STM) Es war ein perfektes Wochenende für die Nürnberg Ice Tigers.

Nach dem Sieg in Iserlohn legten die Ice Tigers heute beim 3-2 Heimsieg gegen die Schwenninger Wild Wings nach. Vor 6084 Zuschauern brachte die Ice Tigers ein Doppelschlag im letzten Drittel auf die Siegerstraße. In einem Spiel, das hauptsächlich von der Spannung lebte, erzielten Gerard, Kechter und Braun die Tore für die Ice Tigers.

Es war pure Erleichterung, die die Nürnberg Ice Tigers und ihre Fans am Freitag Abend in Iserlohn erfuhren. Gegen die zuletzt so starken Iserlohn Roosters behielten die Nürnberger am Ende souverän mit 4-1 die Oberhand. Gerade im ersten und im letzten Drittel war es eine sehr abgeklärte Leistung, die am Ende den Unterschied zu Gunsten der Ice Tigers machte. So konnten die Ice Tigers wieder sechs Punkte zwischen sich und Iserlohn bringen. Die Niederlagen von Augsburg und Frankfurt machten den Sieg im Sauerland von wertvoller.

So gab es auch für Tom Rowe keinen Anlass, Veränderungen vorzunehmen, einzig Justus Böttner ersetzte den leicht angeschlagenen Lukas Ribarik, den Start im Tor bekam erneut Niklas Treutle, der mit einer grandiosen Leistung am Freitag einen erheblichen Anteil am Sieg der Ice Tigers hatte.

Mit den Schwenninger Wild Wings kam heute ein Team in die Noris, das seine beste DEL-Saison seit langen Zeiten spielt. Unter Steve Walker ist das Team aus dem Schwarzwald ein ernsthafter Anwärter für die direkte Qualifikation für das Play-off-Viertelfinale geworden, gerade zu Hause sind die Wild Wings eines der gefährlichsten Teams der DEL. Auswärts sind die Wild Wings noch nicht so richtig ins Laufen gekommen, aber das wollte man heute ändern.

Die Ice Tigers waren also gewarnt, immerhin kamen die Gäste mit zwanzig Punkte mehr auf der Habenseite heute Nachmittag nach Nürnberg. Das Spiel brauchte ein paar Minuten Anlaufzeit, Evan Barratt (8.) und Elis Hede (11.) hatten erste Möglichkeiten für die Ice Tigers, Joacim Eriksson war zur Stelle. Auf der Gegenseite prüfte Kyle Platzer Niklas Treutle ernsthaft (15.). Der schönste Spielzug im ersten Drittel brachte die Führung für die Ice Tigers.

Charlie Gerard vollendete einen sehenswerten Konter über Fox und Kechter gekonnt mit der Rückhand (16.). Wenig später hatte Hede den zweiten Treffer auf dem Schläger, scheiterte aber am Pfosten (17.). Kurz vor Drittelende reagierte Treutle stark gegen Tyson Spink (19.) und die Ice Tigers nahmen die knappe Führung mit in die Pause.

Was war so lustig zwischen 90-Constantin Braun und Co-Trainer Manuel Kofler – © SPFD


Im zweiten Drittel verflachte die Partie mit zunehmender Zeit immer mehr. Viele kleine Unterbrechungen bremsten den Spielfluss, Torchancen waren auf beiden Seiten Mangelware. Immerhin standen die Ice Tigers defensiv besser als am Dienstag gegen Straubing, als man binnen weniger Minuten zwei Gegentore kassierte. Dass die Ice Tigers im Mitteldrittel nicht nachlegen konnten, lag auch am mangelhaften Powerplay. Ganze drei Möglichkeiten ließen die Ice Tigers ungenutzt verstreichen.

Besser machten es die Wild Wings im Schlussdrittel. Nach einer umstrittenen Strafzeit gegen Dane Fox war es Daniel Pfaffengut, der im Powerplay mit einem Schuss in den Torwinkel für den 1-1 Ausgleich sorgte (46.), der zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient war. Die Ice Tigers aber schüttelten sich nur kurz und hatten die passende Antwort parat. Wieder war es die Reihe um Kechter und Gerard, dieses Mal war es Roman Kechter, der Eriksson mit einem Schuss unter die Latte nicht den Hauch einer Chance gab (49.).

Und es kam noch besser für die Ice Tigers. Elis Hede zog energisch vor das Tor der Wild Wings und Constantin Braun verwertete den Nachschuss zum 3-1 (50.). Für den Verteidiger der Ice Tigers war es der erste Treffer in dieser Saison. Aber auch die Gäste steckten den Doppelschlag gut weg, Kyle Platzer nutzte eine kurze Verwirrung in der Nürnberger Hintermannschaft zum 3-2 Anschlusstreffer (52.).

So wurden es noch acht lange und sehr spannende Minuten in Nürnberg. Kurz vor dem Ende kassierte Ryan Stoa eine Strafzeit, Steve Walker nahm seinen Torhüter vom Eis und versuchte in doppelter Überzahl doch noch zu mindestens einem Punkt zu kommen. Aber mit Herz und Leidenschaft brachten die Ice Tigers das Spiel über die Zeit und freuten sich so über ein perfektes Wochenende mit zwei wichtigen Siegen, die ihnen nach unten dringend benötigter Luft verschaffen. Auch im Kampf um Platz zehn hat man aktuell vier Punkte Vorsprung auf die Düsseldorfer EG, die allerdings noch ein Spiel weniger absolviert hat.

Tyson Spink bringt den Puck nicht im Tor von Goalie Niklas Treutle unter – © ISPFD


„Am Ende hat Nürnberg den Sieg verdient, wir haben den ein oder anderen Fehler zuviel gemacht, dann kannst du so ein enges Spiel nicht gewinnen. Unser Start war solide, beim Gegentor haben wir die Mitte zu sehr geöffnet. Im zweiten Drittel haben wir stark in Unterzahl agiert und im dritten Drittel hat unser Powerplay funktioniert. Auch nach dem Rückstand haben wir nicht aufgegeben. Der Auftritt meiner Mannschaft war in Ordnung, wir müssen und werden aus unseren Fehlern lernen“, so das Fazit von Steve Walker.

Sichtlich zufrieden war hingegen Manuel Kofler, der Tom Rowe, wie schon am Freitag in Iserlohn, auf der Pressekonferenz vertrat. „Das war ein unglaublich wichtiges Wochenende für unser Team. Die sechs Punkte geben uns enorm viel Aufwind für die nächsten Spiele. Wie schon am Freitag in Iserlohn war Niklas Treutle wieder in super Form und wieder haben wir die Tore zum richtigen Zeitpunkt gemacht, auch wenn unsere Special Teams heute nicht so funktioniert haben“. Weiter geht es für die Ice Tigers am Freitag in Mannheim, ehe am kommenden Sonntag Red Bull München in der Arena zu Gast ist.





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