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Köln. (MR) Für Köln schien heute das Tor der Eisbären über weite Strecken wie vernagelt – Eisbären mit umgestellten Reihen und sehr effektiv fahren... Kölner Haie kassieren gegen Meister Eisbären Berlin ihre erste Heimniederlage
Schwerer Stand für Maxi Kammerer – © Sportfoto-Sale (DR)

Schwerer Stand für Maxi Kammerer – © Sportfoto-Sale (DR)

Köln. (MR) Für Köln schien heute das Tor der Eisbären über weite Strecken wie vernagelt – Eisbären mit umgestellten Reihen und sehr effektiv fahren auswärts ein selten gefährdetes 7:3 und damit drei Punkte ein.

Nach 5 Niederlagen aus den ersten 9 Spielen standen die Eisbären unten in der Tabelle, es fehlte ihnen die Feuerkraft. Diese kehrte mit dem Comeback von Leo Pföderl sowie dem nachverpflichteten Alexandre Grenier zurück, die dann mit Marcel Noebels die erste Sturmreihe bildeten. Und diese Feuerkraft legten die Gäste schon früh auf das Eis der Lanxess Arena, bereits in der 7. Spielminute zappelte der Puck das erste Mal hinter Mirko Pantkowski in den Maschen. Wenig später war es dann Grenier, der in seinem zweiten Spiel für die Hauptstädter seinen ersten Treffer erzielte (9.). Von den Haien kam bisher nicht wirklich Zwingendes. Es gab dann aber doch etwas zum Jubeln in der gut gefüllten Halle. In Überzahl konnte Kammerer den zweiten Versuch verwandeln, nachdem Thuresson verpasst hatte (17.). Allerdings währte die Freude nicht lange, denn die neu formierte Top-Reihe der Gäste zeigte, dass sie bereits gut funktionierte: Melchiori auf den Schoner und Noebels nahm den Rebound direkt. Hier hatte das Berliner Powerplay nur 7 (!) Sekunden gedauert. 1:3 lautete demnach der Pausenstand. Es wurde von Seiten der Haie nicht erfolgreicher, immer wieder versanken Chancen, Rebounds landeten zwischen viel zu vielen Beinen im Slot, aber wollten nicht über den Strich. Mehr als Pfosten und Außennetz sprang für die Domstädter dabei nicht heraus. So auch zur Spielmitte, als die Haie ganze drei Rebounds zwar an die Schläger aber nicht an Tobias Ancicka vorbei bekamen. Noebels lief daraufhin die Befreiung – und vollstreckte zum 1:4 (31.). Und White stellte kurz vor der Pause auf 1:5, als er die Scheibe aus kurzer Distanz in die Maschen stolperte.

Tanken die Haie in der Pause Zielwasser?

Zumindest gaben die Gastgeber in den „Pinktober-Trikots“ nicht auf. Nachdem das Schiedsrichtergespann bei angezeigter Strafe auch noch das Nachfolgefoul gesehen und geahndet hatte, durften die Haie volle zwei Minuten in doppelter Überzahl agieren. Und hier klappte es endlich, dass die Halle wieder jubeln konnte. Zumindest einmal, also „nur noch“ 2:5. Köln schoss aus allen Lagen. Headcoach Uwe Krupp setzte ein Zeichen und zog Pantkowski bereits, als noch fast 10 Minuten auf der Uhr standen. Was sich als nicht so ganz einfach gestaltete – schließlich standen jetzt 11 Spieler im Angriffsdrittel, und waren nicht in den 50 Minuten vorher schon die Beine von 9 oder 10 Spielern zu viel für ein Durchkommen gewesen? Doch diesmal sollte es passen, Bailen zwirbelte das Spielgerät durch das Gewühl bis in das Netz. Entfesselte Halle, es blieben noch fast 9 Minuten! Zwischendurch rutschte die Scheibe über die blaue Linie, und Pantkowski wechselte mehrfach zwischen seinem Stammplatz, den Hashmarks und der Bank. Die Haie schossen, was das Zeug hielt, Berlin konnte sich mehrere Male nur mit einem Icing befreien, blieb ansonsten in der Verteidigung gefesselt. Aber es kam, wie es kommen musste. Eine Befreiung traf dann doch das verwaiste Tor. Jetzt waren es also wieder drei Tore, die aufgeholt werden wollten. Aber es sollte nicht sein, im Gegenteil, Fiore traf in der letzten Minute ins erneut leere Tor zum Endstand von 3:7.

Stimmen zum Spiel


Es spielten:
Haie
– 30 Mirko Pantkowski – 7 Nick Bailen, 17 Jan-Luca Sennhenn – 39 Landon Ferraro, 26 David McIntyre, 21 Mark Olver; 22 Maximilian Glötzl, 57 Brady Austin – 13 Nick Baptiste, 15 Louis-Marc Aubry, 9 Maximilian Kammerer; 77 Alex Roach, 67 Stanislav Dietz – 36 Andreas Thuresson, 10 Jon Matsumoto, 16 Jason Bast; 40 Julian Chrobot – 50 Alexander Oblinger, 24 Zach Sill, 55 Carter Proft
Eisbären – 45 Tobias Ancicka – 4 Morgan Ellis, 40 Korbinian Geibel – 93 Leo Pföderl, 82 Alexandre Grenier, 92 Marcel Noebels; 12 Eric Mik, 71 Julian Melchiori – 32 Kevin Clark, 89 Zach Boychuk, 97 Matt White; 18 Jonas Müller, 7 Frank Hördler – 15 Manuel Wiederer, 70 Bennet Roßmy, 71 Giovanni Fiore; 44 Marco Baßler, 77 Marcel Barinka, 9 Jan Nijenhuis

Die Tore erzielten:

0:1 (06:23) Melchiori (Boychuk, Noebels) PP1
0:2 (08:10) Grenier (Mik, Pföderl)
1:2 (16:24) Kammerer (Thuresson, Aubry) PP1
1:3 (18:05) Noebels (Melchiori, Fiore) PP1
1:4 (30:48) Noebels (Ellis, Grenier)
1:5 (38:11) White (Boychuk, Mik)
2:5 (45:46) McIntyre (Bailen, Dietz) PP2
3:5 (51:15) Bailen (Thuresson, Kammerer) EA
3:6 (57:34) Grenier EN
3:7 (59:21) Fiore EN

Schiedsrichter: 16 Sean MacFarlane, 2 Rainer Köttstorfer (70 Joep Leermakers, 65 Christoffer Hurtik)

Strafen: KEC – 15 Min.; EBB – 21 Min.

Zuschauer: 14.162

Fotostrecke zum Spiel

Kölner Haie - Eisbären Berlin
Kölner Haie - Eisbären Berlin - © Sportfoto-Sale (DR)
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Michaela-Ross

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