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Iserlohn. (MK) Das war nix! Die Iserlohn Roosters haben ihr Heimspiel gegen den ERC Ingolstadt, auch in der Höhe verdient, mit 1:4 verloren. Vor... Ingolstadt verpasst den Roosters eine Lektion – Greg Poss will neue Messlatte für die Spieler anlegen – Vielversprechendes Poirier-Debüt

© Sportfoto-Sale (JB)

Iserlohn. (MK) Das war nix! Die Iserlohn Roosters haben ihr Heimspiel gegen den ERC Ingolstadt, auch in der Höhe verdient, mit 1:4 verloren.

Vor 4048 Zuschauern legten die Gäste im Anfangsdrittel mit einem Doppelschlag durch Bertrand (17.) und 69 Sekunden später durch Storm schon früh den Grundstein für den Auswärtserfolg. Iserlohn konnte den Mittelabschnitt zwar ausgeglichener gestalten, war aber letztendlich zu ungestüm im Spielaufbau, nicht effektiv genug und mit zu vielen individuellen Fehlern behaftet. Ingolstadt gelang bereits in der 43. Minute durch den ehemaligen Young Rooster Brune das 0:3 und Flaake machte in der 54. Minute mit dem 0:4 endgültig den Deckel für die Panther drauf. Daugavins (58.) „versaute“ Reich im Panthertor den Shutout mit seinem Tor zum 1:4 Endstand.

„Wir haben wieder eine gute Rückmeldung erhalten“, so Iserlohns Trainer Greg Poss nach dem Spiel. Er will ab Donnerstag nun die Tage mit intensiven Trainingseinheiten bis zum nächsten Spiel in Nürnberg am Sonntag nutzen. Durch den engen Spielplan der letzten Tage war bislang wenig Zeit, um spezielle Dinge im Training einzustudieren. Nun will der neue Iserlohner Coach die Intensität in den Einheiten deutlich erhöhen und auch eine neue Messlatte für die Spieler anlegen. Erstes „Opfer“ gegen Ingolstadt war Kris Foucault, dem man eine (Denk)Pause gegen die Panther gönnte. „Wir werden eine Messlatte dafür haben, was jeder Spieler im Training und im Spiel investieren soll. Wenn wir das Gefühl haben, dass mehr im Tank ist, als rauskommt, dann werden wir anderen die Chance geben. Kris Foucault wird für uns noch viel und sehr gut spielen. Aber wir müssen auch den Leuten helfen, um besser zu spielen“, so Greg Poss.

Poss hat viele Dinge ausgemacht, an denen gearbeitet werden soll. „Es sind viele Kleinigkeiten“, so der US-Amerikaner, dem auch die Eingespieltheit bei seinem fehlt, wie sie Mannheim oder Wolfsburg gezeigt haben. Diese Aussage wirft zumindest die Frage auf, warum diese Automatismen nach drei Monaten inclusive Vorbereitung noch immer nicht so vorhanden sind, wie sie es sein sollten?

Einen vielversprechenden Einstand gab Neuzugang Emile Poirier gegen Ingolstadt. Obwohl er erst am Montag in der Waldstadt eingetroffen war, ließ der als Center eingeplante Kanadier seine Klasse einige Male aufblitzen. Keine Frage, dass die Feinabstimmung mit seinen neuen Teamkollegen erst noch in den kommenden Wochen erfolgen kann.

Nach dem letzten Spiel vor der Deutschland-Cup Pause am Sonntag in Nürnberg werden die Spieler, wie geplant, fünf freie Tage erhalten. Danach geht es mit der Vorbereitung auf den zweiten „Saison-Block“ weiter. „Ich wollte den Spielern diese Pause nicht nehmen, weil es schon vor längerer Zeit so geplant war und alle auch eine Pause benötigen. Danach aber werden wir arbeiten, arbeiten arbeiten“, so der Ausblick von Greg Poss.

In der Tabelle haben sich die Roosters nach den beiden jüngsten Niederlagen auf Platz zwölf eingeordnet.

Trainerstimmen zum Spiel

Fotostrecke zum Spiel

Iserlohn Roosters - ERC Ingolstadt
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