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Köln. (MR) Nach der 3:7 Niederlage aus dem ersten Aufeinandertreffen in der Lanxess Arena sollte für die Haie heute Zählbares herausspringen; nach dem gewonnen... Haie mit Wiedergutmachung: 3:2 gegen Eisbären Berlin – Eisbären verharren im Tabellenkeller
Alexander Oblinger überspringt Frank Hördler – © Sportfoto-Sale (DR)

Alexander Oblinger überspringt Frank Hördler – © Sportfoto-Sale (DR)

Köln. (MR) Nach der 3:7 Niederlage aus dem ersten Aufeinandertreffen in der Lanxess Arena sollte für die Haie heute Zählbares herausspringen; nach dem gewonnen Derby von Freitag und dem Sieg in Augsburg kamen die Haie zumindest mit breiter Brust auf das Eis.

Haie Coach Uwe Krupp konnte wieder auf Andreas Thuresson zurückgreifen, der zuletzt gefehlt hatte, musste dafür aber auf Nick Baptiste verzichten. Auf der anderen Seite waren der gehirnerschütterte Marco Nowak sowie der langzeitverletzte Yannick Veilleux (erstes Pflichtspiel der Saison) wieder mit von der Partie. Als derzeit Tabellen-Dreizehnter sind die Eisbären aktuell absolut nicht im Soll, und seit dem Sieg in Bietigheim (Donnerstag) hatten sie kein Spiel absolviert. Die ersten beiden Möglichkeiten im heutigen Spiel hatten die Gäste, Eisbären Kapitän Hördler schoss danach einen der Linesmen ab. Auch die ersten Versuche der Gastgeber waren (noch) erfolglos. Es gab die erste Strafe, die Köln traf. Getroffen hat auch Noebels, der die Kelle reinhielt (8.). Direkt nach dem Powerbreak hatte Thuresson per TipIn die prompte Antwort mit dem Ausgleich für seine Haie (11.). Es ging hin und her, Berlins Roßmy wollte sanft tiefspielen, um wechseln zu fahren. Pantkowski im Kölner Tor hielt die Kelle auf das Eis, um möglicherweise das Icing zu checken, aber was passierte? Der langsame Puck stellte sich auf und sprang Pantkowski über den Stock – oha! Die Eisbären begingen bei angezeigter Strafe ein weiteres Foul, und nach längerer Diskussion hatten die Kölner ein 5 zu 3 auf dem Eis. Kammerer hatte nach Querpass die freie Ecke vor sich und keine Mühe mit dem erneuten Ausgleich (17.). Unentschieden ging es in die Pause.

Mit Schwung und Tempo aus der Kabine

Auch nach dem Seitenwechsel starteten die Hauptstädter schnell und zielstrebig (Fiore, Veilleux, Hördler), und es wurde nochmals sehr eng um und vor dem Kölner Tor, als Boychuk auf Pantkowski zu liegen kam. Der Puck strich aber nur die Linie entlang. Ab etwa Spielmitte übernahmen die Haie das Komando. Zwar konnten sie die Strafe gegen Eisbär Ellis nicht ausnutzen, doch sie blieben über weite Strecken im Angriffsdrittel. Kurz vor der Sirene war es dann soweit, dass der Druck sich auszahlte: während Aubry noch mit Melchiori vor dem Tor rang, sprang Verteidiger Bailen in den Pass von Thuresson und vollstreckte zur erstmaligen Führung für die Haie (39.). Sollte es ein Zeichen sein, dass das Haie-Tor während der Pause vom Eis gefahren wurde? Doch Pantkowski bekam seinen Rahmen zurück. Die Hausherren waren weiter druckvoll und zielstrebig, Ancicka im Eisbärenkäfig bekam einiges zu tun. Berlin kam kaum zu Abschlüssen. Es ging bereits in die Crunchtime, als mit Noebels der punktbeste Eisbär auf die Sünderbank musste, doch Berlin verteidigte gut und ließ kaum einen Schuss der Domstädter zu. Knapp zwei Minuten vor der Schlusssirene zog Gästecoach Serge Aubin den Goalie für den 6. Feldspieler, und es gab bei einer letzten Strafe gegen Köln die Möglichkeit sozusagen mit doppelter Überzahl zu agieren. Sill verpasste knapp den Empty Netter, Pföderl seinerseits verpasste am Pfosten den TipIn, und so konnten die Haie den knappen Vorsprung über den Zielstrich retten. Ein sichtlich angefressener Aubin sagte auf der anschließenden Pressekonferrenz, dass seiner Mannschaft aktuel ein wenig das Selbstbewußtsein fehle, während die Haie mit einfachem Spiel die Sache gut gemacht hätten.

Fotostrecke zum Spiel

Haie - Eisbären
© by Eishockey-Magazin / Sportfoto-Sale / D. Ross 2022
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Es spielten:
KEC
– 30 Mirko Pantkowski – 7 Nick Bailen, 57 Brady Austin – 50 Alexander Oblinger, 24 Zach Sill, 55 Carter Proft; 77 Alex Roach, 91 Moritz Müller – 16 Jason Bast, 26 David McIntyre, 10 Jon Matsumoto; 17 Jan Luca Sennhenn, 67 Stanislav Dietz – 36 Andreas Thuresson, 15 Louis-Marc Aubry, 9 Maximilian Kammerer; 22 Maximilian Glötzl – 40 Julian Chrobot, 43 Pascal Steck, 46 Kevin Niedenz
EBB – 45 Tobias Ancicka – 4 Morgan Ellis, 71 Julian Melchiori – 93 Leo Pföderl, 89 Zach Boychuk, 92 Marcel Noebels; 8 Marco Nowak, 18 Jonas Müller – 32 Kevin Clark, 82 Alexandre Grenier, 97 Matt White; 12 Eric Mik, 7 Frank Hördler – 21 Giovanni Fiore, 13 Peter Regin, 38 Yannick Veilleux; 9 Jan Nijenhuis – 28 Frank Mauer, 15 Manuel Wiederer, 70 Bennet Roßmy

Die Tore erzielten:
0:1 (07:29) Noebels (Clark, Grenier) PP1
1:1 (10:05) Thuresson (Aubry, Kammerer)
1:2 (14:14) Roßmy
2:2 (16:26) Kammerer (Bailen, Aubry) PP2
3:2 (38:43) Bailen (Thuresson, Austin)

Schiedrichter: 45 Roman Gofman, 20 Andris Ansons (85 Kai Jürgens, 51 Dominic Kontny)
Strafen: KEC – 4 Min.; EBB – 8 Min.
Zuschauer: 10.971

Stimmen zum Spiel


Michaela-Ross

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