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Grefrath. (PM Phoenix) So gut war ein Heimspiel der GEG in den letzten Jahren noch nicht besucht. 416 Zuschauer hatten sich am Samstagabend auf... GEG verlangt Tabellenführer vor über 400 Zuschauern alles ab

Grefrath Phoenix

Grefrath. (PM Phoenix) So gut war ein Heimspiel der GEG in den letzten Jahren noch nicht besucht.

416 Zuschauer hatten sich am Samstagabend auf den Weg in den Grefrather EisSport & EventPark gemacht, um die Landesliga-Begegnung zwischen dem Grefrath Phoenix und dem Tabellenführer EHC Troisdorf Dynamite zu verfolgen. Sie erlebten einen bis in die Schlussminuten spannenden Eishockey-Abend mit vielen Torszenen und dem besseren Ende für die Gäste.

GEG-Trainer Joschua Schmitz konnte erstmals in dieser Saison aus dem Vollen schöpfen. Bis auf die gesperrten Roby Haazen und Kai Weber standen auf Grefrather Seite alle Spieler zur Verfügung. Ebenfalls erstmals in dieser Saison startete Rene Dömges im Grefrather Tor, während die Gäste mit Felicity Luby einer Torfrau das Vertrauen schenkten. Den Tabellenführer als Gegner, die ungewohnt große Zuschauerkulisse – Grefrath benötigte einige Minuten, um an Sicherheit zu gewinnen und gegen die zunächst optisch überlegenen Gäste ins Spiel zu kommen. Die erste große Möglichkeit bot sich in der 8. Minute, als Luby zunächst zweimal parieren konnte, im dritten Versuch aufs leere Tor schließlich ein Troisdorfer Verteidiger das Grefrather 1:0 verhindern konnte. Spätestens nach Bennet Schroll’s pariertem Versuch im Eins-gegen-Eins (13.) war Grefrath am Drücker, gegen die starke EHC-Torfrau jedoch erneut nur zweiter Sieger. Eine doppelte Überzahlsituation ließen die Blau-Gelben ungenutzt. Gerade wieder vollzählig, gelang es den Gästen durch Hubert einen blitzsauberen Konter zu fahren und zum schmeichelhaften 0:1 gegen den chancenlosen Rene Dömges einzunetzen (20.).

Auch nach der Pause erspielte sich der Phoenix ein ums andere Mal die Möglichkeit, auszugleichen und hielt gegen den Tabellenführer zudem mit gutem Körpereinsatz und mannschaftlicher Geschlossenheit dagegen. Die vor allem für ihre Offensivkraft bekannten Gäste blieben ihrerseits geduldig, abgeklärt und lauerten auf die sich ihnen bietenden Chancen. Eine davon nutze schließlich Grivalet, welcher in der 25. Minute zum 0:2 für die „Dynamites“ zündete. Grefrath ließ sich durch den erneuten Rückschlag nicht lange verunsichern und blieb weiter mutig in der Vorwärtsbewegung. Es dauerte jedoch noch bis zur 38. Minute, ehe Laurenz von Colson auf Zuspiel von Tilo Schwittek und Sven Schiefner endlich den viel umjubelten Anschlusstreffer erzielen konnte.

Begleitet vom Applaus der Grefrather Zuschauer und der Hoffnung auf Zählbares ging es zum zweiten Mal in die Kabine. Entsprechend druckvoll startete die GEG in den Schlussabschnitt. Nicht einmal zwei Minuten waren gespielt, als Dennis Lüdtke nach Vorarbeit von Stefan Bronischewski und Laurenz von Colson sehr sehenswert zum hochverdienten 2:2 ausgleichen konnte. Die Begegnung war wieder offen und der Schalter umgelegt. Jetzt war Grefrath das stärkere Team und drauf und dran, gegen den Favoriten aus dem Rheinland in Führung zu gehen. Einsatz und Wille stimmten beim Team von der Niers. Was fehlte, war die letzte Abgeklärtheit vor dem Tor, um die starke Troisdorfer Torfrau ein weiteres Mal zu überwinden. So war es schließlich ein Treffer ins Mark, als die Dynamites in der 53. Minute eine Überzahlsituation zur erneuten Gäste-Führung zu nutzen wussten (2:3). War dies bereits die Vorentscheidung?

Noch einmal emotional wurde es in der bis dahin hart aber äußerst fair geführten Partie, nachdem Troisdorfs Lucas Kürten und Grefraths Laurenz von Colson in der 54. Minute aneinander gerieten. Das Schiedsrichter-Gespann entschied sich für eine strenge Regelauslegung und schickte von Colson mit 5 plus Spieldauer, Kürten mit 2 plus 5 plus Spieldauer vorzeitig unter die Dusche.
Auch ohne seinen Goalgetter versuchte Grefrath nochmal den Ausgleich zu erzwingen und ging entsprechend Risiko. Das 2:4 durch die Gäste war die Folge (59.). Schließlich folgte Sekunden vor Spielende noch das Tor zum 2:5-Endstand ins bereits geräumte Grefrather Tor.

Eine starke Grefrather Mannschaftsleistung vor einer für die Landesliga rekordverdächtigen Zuschauerkulisse. Auch wenn die Überraschung gegen den Liga-Favoriten letztendlich ausgeblieben ist, verabschiedeten die zumeist zufriedenen Grefrather Fans ihre Mannschaft mit viel Applaus in die Kabine.

„Wir haben heute eine starkes Spiel gemacht. Jeder hat sich für den Anderen eingesetzt und gekämpft. Die Einstellung der Jungs hat absolut gestimmt“ zeigte sich Joschua Schmitz mit der Leistung seines Teams sehr zufrieden. Der Coach weiter: „Die vielen Zuschauer und die Stimmung haben den Jungs richtig viel Energie gegeben. Das war großartig. Schade, aber mit etwas mehr Abschlussglück hätten die Punkte heute in Grefrath bleiben können. Dennoch glaube ich, dass wir auf dem richtigen Weg sind“.

Als negative Randnotiz gab es gegen Spielende auch eine unschöne Szene: Seitens des Vereins musste eingegriffen werden, nachdem einzelne offenbar angetrunkene Personen aus einer Besuchergruppe gegen die Stadionordnung verstoßen hatten. Dabei wurde eine Person verletzt und musste medizinisch behandelt werden. Der Schadensverursacher wurde polizeilich erfasst.

Weiter geht es für die GEG am kommenden Wochenende mit gleich zwei Begegnungen. Am Freitag, 13.01., 20:30 Uhr sind die Blau-Gelben in Solingen bei den EC Bergisch Land Raptors zu Gast. Am Sonntag, 15.01. erwartet der Phoenix in eigener Halle dann die „IceCats“ vom ESC Rheine. Erstes Bully ist um 19:30 Uhr.





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