Home Deutschland Nachwuchs DNL DNL: Trotz zwischenzeitlichem 2:4 Rückstand können Jungadler in Krefeld volle Punktzahl einfahren
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DNL: Trotz zwischenzeitlichem 2:4 Rückstand können Jungadler in Krefeld volle Punktzahl einfahren

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Gefahr vor dem Tor der Jungadler – © Sportfoto-Sale (DR)
Gefahr vor dem Tor der Jungadler – © Sportfoto-Sale (DR)
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Gefahr vor dem Tor der Jungadler – © Sportfoto-Sale (DR)
Gefahr vor dem Tor der Jungadler – © Sportfoto-Sale (DR)

Krefeld. (MR) Der Krefelder EV’81 hielt gegen die Jungadler Mannheim lange dagegen, konnte sogar im Schlussabschnitt auf 4:2 vorlegen. Am Ende waren es ein, zwei Strafzeiten zur Unzeit sowie ein Tor mit Diskussionsbedarf, das Krefeld den Sieg und die Punkte kostete. Am Ende gingen sie mit 4:5 in die Kabine.

Zunächst rieb man sich verwundert die Augen, da sich nur die Krefelder in ihrer Hälfte aufwärmten, von den Mannheimern war weit und breit nichts zu sehen. Diese trafen erst 2 Minuten vor dem regulären Spielbeginn überhaupt an der Rheinlandhalle ein, da waren die Hausherren schon lange wieder in der Kabine. Grund war ein Verkehrsstau wegen Autobahnsperrung. In Rekordzeit hatten die Gäste sich in die Ausrüstung geworfen, durften ein paar Kringel drehen auf dem Eis, dann fiel der erste Puck. Krefeld ging etwas übermotiviert ins Spiel und kassierte früh zwei Strafen direkt nacheinander, doch in letzter Instanz konnte Torsteher Matthias Bittner alles entschärfen. Das erste Powerplay für die Seidenstädter bereitete noch einige Mühen, im zweiten konnten sie sich aber mit dem Führungstreffer belohnen (Louis Stromberg, 11.). Dieser Vorsprung sollte bis zu Beginn des zweiten Durchganges Bestand haben, wenn auch die Gäste optisch überlegen waren.

Zu viele Strafzeiten auf beiden Seiten

Bei angezeigter Strafe waren dann die Quadratestädter zum 1:1 Ausgleich erfolgreich (25.) und konnten im Powerplay gute vier Minuten später die erstmalige Mannheimer Führung erzielen. Noch immer hielt Bittner die Krefelder im Spiel. Das war auch gut so, denn mit dem sehenswerten Solo von Schuster aus dem eigenen Drittel heraus und dem 2:2 Ausgleich in der 32. Spielminute war wieder alles offen. In Überzahl gingen die Schwarz-Gelben zu Beginn des Schlussabschnittes wieder in Führung (45.) und legten wenig später gar das 4:2 nach. Doch Mannheim wäre nicht Serienmeister, wenn sie kein Überzahl könnten, so kamen sie in der 50. Min. im Powerplay auf 4:3 heran. Es wurde um jeden Puck gefightet, manchmal auch härter als nötig. Als bei 4 gegen 4 Feldspielern mehr Platz auf dem Eis war und das Spiel bereits in die Schlussphase einbog, war es dann geschehen. Der sehr auffällige Roman Zep netzte zum Ausgleich ein. Verlängerung? Nein, zum Ärger der Heimmannschaft war zwei Minuten vor der Sirene nochmals viel Gewühl vor Bittner, viele Spieler (schwarz- wie weißgekleidete) im Torraum und der Goalie mit Sicherheit mit wenig Bewegungsraum, als die Scheibe irgendwie den Weg ins Tor fand. Der Schiedsrichter jedenfalls hatte ein gutes Tor gesehen, auch wenn die Krefelder Bank Schlittschuhtor reklamierte. Aber da es keinen Videobeweis in der DNL gibt, blieb es bei der Entscheidung auf dem Eis. Da in den verbleibenden 2 Minuten nichts Zählbares mehr passierte, war man natürlich sehr gefrustet. Das entlud sich dann nach der Schlusssirene, als offenbar die Sicherungen durchbrannten und so gut wie jeder Spieler dem Gegner seine Meinung eher mit den Fäusten geigen wollte. Schade – der Zusatzbericht mit fünf bzw. vier Spieldauerstrafen und 27 bzw. 22 weiteren Strafminuten hätte nicht sein müssen! Am morgigen Sonntag gibt die Möglichkeit, diese Schlappe wieder wett zu machen.

Die Tore erzielten:
1:0 (10:27) Louis Stromberg PP1
1:1 (24:42) Tim Gorgenländer
1:2 (29:06) Luigi Calce PP1
2:2 (32:00) Leon Schuster
3:2 (44:37) Markus Freis PP1
4:2 (47:53) Dorian Kielbasa
4:3 (49:31) Philip Hecht PP1
4:4 (56:59) Roman Zap
4:5 (58:00) Luigi Calce

Schiedsrichter: Dennis Kiefer – Konstantin Marks, Sascha Quint

Strafen: KEV – 141 Min (davon SD Daniel Becker + SD Anakin Guay Tessier + SD Marcel Marten + SD Nikolas Stasch + SG Louis Stromberg); JAM – 116 (davon SD Luigi Calce + SD Tim Gorgenländer + SD Philip Hecht + SD Lua Niehus)

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