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Krefeld. (MR) Mit kurzer Bank machte der Augsburger EV in Krefeld seine Sache gut und alles richtig – und am Ende nochmals spannend, denn... DNL: KEV’81 muss sich trotz Aufholjagd mit 2:4 geschlagen geben
Szene aus KEV vs. AEV – © Sportfoto-Sale (DR)

Szene aus KEV vs. AEV – © Sportfoto-Sale (DR)

Krefeld. (MR) Mit kurzer Bank machte der Augsburger EV in Krefeld seine Sache gut und alles richtig – und am Ende nochmals spannend, denn der Siegtreffer fiel erst drei Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit.

Augsburgs Trainer Fabio Carciola hatte vor dem Spiel noch befürchtet, dass es ein „schweres Spiel“ werden würde, da er nur 14 Feldspieler zur Verfügung hatte. Offenbar hatte er dann als Marschroute ausgegeben, möglichst früh viel Druck zu machen und den einen oder anderen Treffer vorzulegen, ehe die Kräfte schwinden. Auf jeden Fall starteten die jungen Fuggerstädter druckvoll und kamen zu den ersten Möglichkeiten. Im Alleingang hatte Niewollik keine Mühe und überwand Krefelds Schlussmann Bittner zum 0:1 in der vierten Spielminute. Zwei Strafen nacheinander trafen die Hausherren, und Augsburg konnte auf 0:2 erhöhen (Schinko, 6.). Erst danach kam vom KEV gefühlt der erste Schuss aufs gegnerische Tor. Auch im zweiten Durchgang blieb der AEV das bessere Team in allen Belangen, mit und ohne Scheibe. Allerdings gelang es ihnen nicht, weiter nachzulegen und die Führung auszubauen. Mit Fortdauer des Spiels fanden auch die jungen Seidenstädter zu ihrem Spiel, konnten sich eher mal im Angriffsdrittel festsetzen. Es war schließlich die dritte Strafe gegen die Gäste, dass auch Krefeld Zählbares auf die Uhr brachte – zum psychologischen wichtigen Zeitpunkt wenige Sekunden vor der Pausensirene (Becker).



Müdigkeit machte sich auch mental bemerkbar

Und die Hausherren machten nach dem Seitenwechsel genau hier weiter: das Spiel lief noch keine Minute, da musste Gästegoalie Lescenko zum zweiten Male hinter sich greifen (Kielbasa). Jetzt ging es hin und her, oftmals mit Einzelaktionen. Die Fuggerstädter versuchten, die Wechsel möglichst kurz zu halten, und ihr Trainer gab den Spielern immer wieder Anweisungen für die nächste Eiszeit. Doch die Puckverluste waren auf beiden Seiten, auch wenn die Gastgeber jetzt mehr Druck aufbauen konnten. Ein Treffer wollte lange Zeit nicht fallen. Die Uhr jedoch lief unerbittlich runter. In einer Phase des beiderseitigen Gestolpers war es Nieleck, der beim mitgereisten Anhang der bayerischen Schwaben für Jubel sorgte – da waren noch 121 Sekunden auf der Uhr. Krefelds Coach Robin Beckers nahm bei nächster Gelegenheit den Goalie vom Eis, doch ein Fehlpass in der neutralen Zone bereitete diesem Versuch ein jähes Ende, denn Augsburgs Hanke wurde kaum gestört, dass er locker in den leeren Kasten einschieben konnte. Damit war die Krefelder Niederlage besiegelt, das 2:4 nicht unverdient. Die Chance auf Verbesserung kommt bereits in gut 24 Stunden.

Die Tore erzielten:
0:1 (03:07) Marco Niewollik (Nik Klassen)
0:2 (05:33) Kevin Schinko (Lennard Nieleck, Philip Endres) PP1
1:2 (39:38) Daniel Becker (Niclas Focks, Dorian Kielbasa) PP1
2:2 (40:28) Dorian Kielbasa (Louis Stromberg, Daniel Becker)
2:3 (57:59) Lennard Nieleck (Christian Hanke, Moritz Weißenhorn)
2:4 (59:18) Christian Hanke (Kevin Schinko) ENG

Schiedsrichter: Maris Kruminsch (Cedric Steeg, Alexander Licau)

Strafen: KEV – 10 Min.; AEV – 8 Min.

Michaela-Ross

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