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Füssen. (PM EVF) Dem Eissportverein Füssen ist es nun gelungen, auch die zweite Ausländerstelle zu besetzen. Mit dem 34-jährigen Brad Miller bekommt die schwarz-gelbe... Die zweite Kontingentstelle des EVF geht an Verteidiger Brad Miller

Brad Miller – © A. Chuc (www.chuc.de)

Füssen. (PM EVF) Dem Eissportverein Füssen ist es nun gelungen, auch die zweite Ausländerstelle zu besetzen.

Mit dem 34-jährigen Brad Miller bekommt die schwarz-gelbe Abwehr nicht nur einen weiteren routinierten Verteidiger, sondern vor allem einen Spieler, der eine ausgezeichnete Vita aufweist. Von 2016 bis 2019 wurde der US-Amerikaner dreimal zum besten Verteidiger der Oberliga Süd gewählt, bestach mit seiner großen Offensivstärke und sage und schreibe 316 Scorerpunkten aus 285 Partien der dritten Spielklasse. Ebenso wie Sam Payeur kam Brad dem Verein sehr entgehen, da er unbedingt für den EVF spielen möchte, und machte so die Verpflichtung erst möglich. Der Vertrag läuft zunächst bis zum Ende des Kalenderjahres und kann je nach Lage vom Verein bis zum Ende der Spielzeit verlängert werden.

Brad Miller spielte in seiner College-Zeit für die angesehene University of North-Dakota und konnte dort bereits mit 69 Zählern aus 128 Spielen auf sich aufmerksam machen. Die Folge waren drei Spielzeiten in der starken nordamerikanischen Profi-Liga ECHL (East Coast Hockey League), wo ihm in 94 Partien 17 Treffer und 29 Vorlagen gelangen. 2013 folgte der erste Sprung nach Deutschland, wo er zum Saisonende den EC Bad Nauheim verstärkte und in den Playoffs mit seinem Solo das entscheidende Tor zu Meisterschaft und DEL2-Aufstieg der Roten Teufel markierte.

Nach einem inaktiven Jahr folgte eine Spielzeit in Sonthofen sowie weitere fünf für den EC Peiting in der Oberliga Süd. Dabei erzielte er in insgesamt 262 Partien für einen Abwehrspieler überragende 100 Tore und bereitete weitere 200 vor. Viermal in Folge war der Rechtsschütze torgefährlichster Verteidiger, feierte 2019 mit dem ECP die Meisterschaft. Die letzte Saison war dann aber eine zum Vergessen für den offensivstarken Abwehrspieler. Gesundheitlich angeschlagen kam er lediglich zu sieben Einsätzen mit vier Vorlagen.

Füssens Trainer Andreas Becherer über seinen Neuzugang: „Grundsätzlich kann es jeden Sportler in seiner Karriere mit einem längeren Ausfall erwischen. Wichtig ist, dass er nun definitiv wieder der Alte ist, um an sein schon gezeigtes Leistungsniveau anknüpfen zu können. Ich bin da sehr zuversichtlich. Brad stellt auf jeden Fall eine enorme Verstärkung für uns dar. Er ist natürlich ein komplett anderer Spielertyp als Jalen Schulz, ein Vollblut-Offensivverteidiger. Um dreimal zum besten Abwehrspieler gewählt zu werden muss man natürlich sehr viel richtig gemacht haben. Ich denke, unsere Spielweise wird ihm entgegen kommen, und wer weiß, vielleicht ist er sogar das noch fehlende Puzzlestück für unser Offensivspiel. Auch bei ihm spricht es für sich, dass er unbedingt für uns spielen möchte, er ist heiß darauf nochmal zu zeigen was er kann. Ich bin sehr happy, dass es mit der Verpflichtung geklappt hat.“

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