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Deggendorf. (PM DSC) Zum letzten Heimspiel vor der Deutschland-Cup-Pause gastieren am Freitagabend um 20 Uhr die Lindau Islanders in der Festung an der Trat.... Deggendorfer SC empfängt die Lindau Islanders

Thomas Greilinger – © Sportfoto-Sale (DR)

Deggendorf. (PM DSC) Zum letzten Heimspiel vor der Deutschland-Cup-Pause gastieren am Freitagabend um 20 Uhr die Lindau Islanders in der Festung an der Trat.

Nach dem Null-Punkte-Wochenende zuletzt gilt es für den Deggendorfer SC, den Blick nach vorne zu richten. Zwar wartet am Freitag mit dem aktuellen Tabellenletzten ein vermeintlich einfacherer Gegner auf die Mannschaft von Trainer Chris Heid, jedoch sind die Islanders keinesfalls zu unterschätzen.

Im Sommer verstärkte sich die Lindauer prominent. Mit Matthias Nemec wechselte ein langjähriger DEL2-Goalie an den Bodensee. Mit Jere Laaksonen verpflichteten die Islanders-Verantwortlichen einen finnischen Center, der in 229 DEL2-Spielen für den ESV Kaufbeuren und den EV Landshut insgesamt 168 Scorerpunkte für sich verbuchte. Bei der Position des zweiten Kontingentspielers vertraut man in Lindau auf die Dienste des Österreichers Martin Mairitisch. Der mittlerweile 35-jährige Außenstürmer verfügt über jahrelange Erfahrung in den beiden höchsten Ligen Österreichs und soll mit seinen Torjägerqualitäten das Offensivspiel der Islanders beleben.

Zusätzlich zu dem schwachen Saisonstart mussten die Lindauer Verantwortlichen vergangene Woche noch einen weiteren Wehrmutstropfen hinnehmen: Mit Dominik Ochmann beendete ein langjähriger Leistungsträger aus beruflichen Gründen mit sofortiger Wirkung seine Karriere.

Aus der Erfahrung heraus zeigt sich, dass angeschlagene Teams meistens die gefährlichsten sind. Aus diesem Grund gilt es für den Deggendorfer SC höchste Vorsicht walten zu lassen und den Gegner aufgrund des Tabellenplatzes zu unterschätzen.

Speziell nachdem DSC-Coach Chris Heid zuletzt die fehlende Konstanz seines Teams über 60 Minuten hinweg kritsierte, will man beim Deggendorfer SC im Heimspiel gegen die Lindau Islanders wieder einen Schritt nach vorne machen und die nächsten Punkte sammeln.

Verzichten muss der Deggendorfer Trainer dabei weiterhin auf die Dienste Nicolas Sauer, der nach seiner Verletzung noch nicht wieder ins Spielgeschehen eingreifen kann. Möglich hingegen erscheint hingegen eine Rückkehr von Liam Blackburn. Ob der Kanadier morgen gegen die Islanders auflaufen wird, entscheidet sich kurzfristig.

Spielbeginn am Freitagabend in der Festung an der Trat ist um 20 Uhr. Nach den neuen Coronaverordnungen des Landratsamt Deggendorf muss der Deggendorfer SC sein Zuschauerkonzept anpassen. Anstatt dem bisherigen „3G-Plus“-Modell wird nun mit dem „2G-Modell“ gearbeitet. Dies bedeutet, dass lediglich Geimpfte und Genesene Zutritt zum Stadion erhalten. Kinder bis einschließlich elf Jahre erhalten Zutritt – Personal- und Schülerausweis müssen unbedingt vorgezeigt werden. Ansonsten ist kein Einlass möglich. Im Innenraum bleiben die Gegebenheiten gleich. Die Partie wird wie gewohnt auch auf SpradeTV übertragen.


Islanders reisen am Freitag zum Deggendorfer SC
Die Mannschaft von der Donau ist gespickt mit Topspielern

Lindau. (PM EVL) Für die EV Lindau Islanders geht es am Freitag (05. November / 20 Uhr) zum Topteam des Deggendorfer SC.

Das mit Topspielern gespickte Team von der Donau wird den Islanders alles abverlangen, diese aber wollen dem Favoriten von Beginn an Paroli bieten und bestenfalls den ein oder anderen Punkt entführen. Das Spiel gibt es wie gewohnt auch Live über SpradeTV zu sehen.

Positive Nachrichten gibt es aus dem Lazarett der Islanders zu berichten. Verteidiger Raphael Grünholz wird nach überstandener Verletzung ab dem kommenden Wochenende seine ersten Spiele dieser Oberligasaison bestreiten können, ebenso wird auch Stürmer Julian Tischendorf wieder zum Team stoßen.

Am Freitag geht es für die Lindauer zum Start in das fünfte Spielwochenende zuerst nach Deggendorf. Dort gab es im Sommer einen sehr großen Umbruch, nicht weniger als 16 Spieler verließen das Team von der Donau. Auf der Zugangsseite stehen aber 18 Spieler, darunter auch namhafte Akteure. Dem Sportlichen Leiter Thomas Greilinger, in Personalunion auch noch Spieler, ist es gelungen die Pielmeier-Brüder zu ihrem Jugendklub zurückzuholen. Stürmer Thomas Pielmeier kam von den Dresdner Eislöwen aus der DEL2, Goalie Timo Pielmeier wechselte sogar direkt aus der DEL vom ERC Ingolstadt an die Donau. Er gilt als Königstransfer. Für den verletzten Liam Blackburn, der von Passau nach Deggendorf geholt worden war, konnte Martin Podesva für den Zeitraum von zunächst vier Wochen verpflichtet werden. Mark Heatley, im Vorjahr noch bei den Islanders, ist ein weiteres bekanntes Gesicht im Kader. Für die Abwehr konnte Silvan Heiß aus Garmisch zu verpflichtet werden.

Der Saisonverlauf des DSC war bisher geprägt von einem Auf- und Ab, vier Siegen stehen auch vier Niederlagen gegenüber und dies teils gegen Mannschaften, denen die Deggendorfer auf dem Papier sicherlich überlegen gewesen wären. Dies zeigt auch erneut, wie ausgeglichen die Oberliga Süd eigentlich ist: An einem guten Abend kann jeder jeden schlagen. Genau hier sehen auch die Islanders ihre Chance, dem Favoriten aus Deggendorf mit einer engagierten und leidenschaftlichen Mannschaftsleistung das Spiel so schwer wie nur möglich zu machen, um am Ende vielleicht den ein oder anderen Punkt zu entführen.

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