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Düsseldorf. (PM DEG) Leere Ränge, wenige ausgewählte Menschen, die es nun einmal braucht, um ein Eishockeyspiel zu organisieren und einige Journalisten. Ansonsten Leere, wohin... DEG gelingt mit Harry Kreis hinter der Bande der erste Sieg

DEG-Coach Harold Kreis – © by Sportfoto-Sale (DR)

Düsseldorf. (PM DEG) Leere Ränge, wenige ausgewählte Menschen, die es nun einmal braucht, um ein Eishockeyspiel zu organisieren und einige Journalisten.

Ansonsten Leere, wohin man schaut. Die Zeit, sich auf diesen Tag vorzubereiten, war lang genug. Und trotzdem ist Eishockey unter diesen Umständen mehr als gewöhnungsbedürftig. Das soll die Freude darüber, dass der Puck nach acht Monaten Pause nun auch wieder über Düsseldorfer Eis fliegt, aber nicht schmälern. Im ersten Heimspiel des MagentaSport Cups sicherte sich die nicht mehr ganz so ersatzgeschwächte Düsseldorfer EG gegen die Krefeld Pinguine mit einem knappen 2:1 (0:0, 1:1, 1:0) den ersten Dreier im Turnier!

Personelle Verstärkung auf und neben dem Eis

Zum ersten Mal in dieser Vorbereitung stand DEG-Cheftrainer Harold Kreis hinter der Bande. Auch auf dem Eis gab es personelle Verstärkung für Rot-Gelb. Mirko Pantkowski, Matt Carey und Mathias From debütierten im DEG-Trikot. Zudem gab Eugen Alanov nach vierjähriger Pause sein Comeback; auch Johannes Johannesen war erstmals in diesem Herbst mit an Bord.

Überlegene DEG

Über weite Strecken des torlosen ersten Drittels war die DEG die spielbestimmende Mannschaft. Maxi Kammerer prüfte Jonas Johansson im Kasten der Krefelder mit einem Schlenzer aus zentraler Position (4.). In einen Pass von Tobi Eder von der linken Seite hielt Charlie Jahnke seinen Schläger und sorgte so für Gefahr (6.). Alex Barta setzte die Scheibe nach einer feinen Einzelaktion ans Gestänge (9,). Konstantin Bongers, der einzig verbliebende DNL-Spieler im Aufgebot, tankte sich über die halblinke Seite in Richtung Tor und kam zum Abschluss (16.). Auch die von Mihails Svarinskis trainierten Pinguine hatten ein paar Abschlüsse. Herauszuheben sind ein Schuss von Torsten Ankert aus zentraler Position mit anschließendem Nachfassen von Martin Schymainski (7.) sowie ein beherztes Einschreiten von Kai Hospelt, nachdem ein Querpass von Marc Zanetti auf Alex Dersch im eigenen Drittel ins Trudeln geriet. Pantkowski war aber auf dem Posten (9.).

Erst trifft die DEG, dann kommt Krefeld

Zu Beginn des zweiten Drittels demonstrierten Kammerer, Barta und Daniel Fischbuch, wie gut sie schon nach wenigen gemeinsamen Spielen harmonieren. Kammerer und Barta zockten sich vor dem Tor der Pinguine den Puck zu, Fischbuch kam zentral zum Abschluss (25.). Aus dieser Aktion resultierte das erste Überzahlspiel der Rot-Gelben. Und in dem klingelte es sofort. Nach dem gewonnen Anspiel zog Marco Nowak aus der Distanz ab, Jerome Flaake staube den Abpraller ab und schob zum 1:0 ein (25.). Ganze sechs Sekunden hatte Ankert da auf der Strafbank verbracht. Im Anschluss an die DEG-Führung arbeitete sich der KEV mehr und mehr in die Partie und hatte nun mehr Spielanteile. Die ganz große Gefahr strahlten die Angriffsbemühungen der Gäste allerdings nicht aus. Der Ausgleichstreffer war kurios: Vincent Saponari zog aus dem rechten Bullykreis zum Tor, Nowak ging dazwischen und so sprang die Scheibe hoch an die Latte. Von Saponaris Körper aus landete sie schließlich über der Linie. Nowak hatte den KEV-Stürmer am Torraum attackiert. Nach Studium der Fernsehbilder entschieden sich Lasse Kopitz und Aleksi Rantala dazu, den Treffer anzuerkennen (34.). Ihr erstes Unterzahl überstand die DEG ebenso schadlos wie die letzten 14 Sekunden des zweiten Abschnitte mit einem Mann weniger.

Kammerer mit der Entscheidung

Auch die im letzten Drittel verbleibenden 1ß6 Sekunden in Unterzahl verstrichen ohne Gegentreffer. Gefährlich für die DEG wurde es, als Lucas Lessio mit Tempo über die linke Seite zum Tor Zog und Pantkowski zu umkurven versuchte und die Scheibe rechts am Tor vorbei legte (50.). Auf der anderen Seite legte Jahnke von der rechten Seite zu Alexander Ehl in der Mitte, der ohne zu Zögern abzog (53.). Der Siegtreffer für die DEG entsprang einem schnellen Gegenstoß. An dessen Ende legte Fischbuch die Scheibe von hinter dem Tor zum einschussbereiten Kammerer vor dem Kasten, der sie sicher versenkte (56.).

Weiter geht es für die DEG am kommenden Samstag. Dann treten die Grizzlys Wolfsburg zum Rückspiel im ISS DOME an. Und da hat die DEG ja noch eine Rechnung offen. Zu bestaunen gibt es das Ganze live bei Magenta Sport (Spielbeginn: 17 Uhr).

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