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Düsseldorf. (MR) Zum letzten Derby der Saison kamen 13102 Zuschauer. Und diese sahen ein rasantes, spannendes Spiel. Die Punkte blieben diesmal in der Landeshauptstadt.... Das letzte Derby der Saison, zumindest der Hauptrunde, geht an die Düsseldorfer EG
– © Sportfoto-Sale (DR)

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Düsseldorf. (MR) Zum letzten Derby der Saison kamen 13102 Zuschauer. Und diese sahen ein rasantes, spannendes Spiel. Die Punkte blieben diesmal in der Landeshauptstadt.

Im ausverkauften PSD BANK DOME herrschte prächtige Stimmung, als die Mannschaften aufs Eis kamen, und nach der Begrüßung durch das Düsseldorfer Karnevalsprinzenpaar ging es munter zur Sache. Gleich der erste Ausrutscher von Stanton brachte Gogulla in aussichtsreiche Position, doch dieser verzog. Auf der anderen Seite kreuzte Matsumoto vor Haukeland, doch der Puck sprang ihm neben den Pfosten. Düsseldorf konnte eine Strafe schadlos überstehen, auch wenn man lange Zeit das Spielgerät nicht aus dem Verteidigungsdrittel bekam. Ein 2 auf 1 Konter von Baptiste und Bailen konnte Baptiste im Nachsetzen abschließen und den Puck um Haukeland herum in die Maschen stochern (16.). Proft zog wenig später eine Strafe und hier war es schließlich Eder, der für die Hausherren den Ausgleich erzielen konnte (17.). Keine zwei Minuten später luchste Ehl in der neutralen Zone Haie Verteidiger Bailen die Scheibe ab, und am Ende hatte Eder Pantkowski ein weiteres Mal überwunden (19.). Mit mehreren Strafen ging es im zweiten Durchgang weiter, es ging hin und her und entwickelte sich zu einem rasanten Spiel, meist von Coast to Coast, manchmal auch ohne Puck, weil der vergessen wurde oder in einer falschen Kelle landete. Die Haie erhöhten den Druck, und manches Mal brannte es lichterloh vor Haukeland. Die Scheibe wollte allerdings nicht über den Strich. So wurden beim knappen 2:1 erneut die Seiten gewechselt.

„Einmal Bailen“ reicht nicht gegen den „doppelten Eder“

Im Schlussabschnitt wurde es nochmals richtig spannend. Zwar war es noch immer nicht hochklassig, dafür gab es zu viele Scheibenverluste auf beiden Seiten, aber besonders die Haie drückten auf den Ausgleich. Der fiel aber nicht. Statt dessen setzte Ehl in einer weiteren Überzahl gut und konsequent nach und erhöhte für die DEG auf ein beruhigenderes 3:1. Bei den Domstädtern lief viel über Bailen, er war gefühlt jeden zweiten Wechsel auf dem Eis. Doch es musste eine doppelte Überzahl her, dass Haukeland im DEG-Tor nochmals geschlagen war. Nach Versuchen von Aubry und vor allem Thuresson war es Bailen, der schließlich den erneuten Anschluss herstellte (55.). Die Hausherren versäumten danach ihrerseits, eine Strafzeit auszunutzen, und verhalfen gar den Gästen zur Schlussoffensive. Harper hatte Baptistes Konter nur mit der Notbremse unterbinden können. Doch weder die Versuche von 6 Kölner Feldspielern noch die vereinzelten Befreiungsschüsse der Düsseldorfer fanden den Weg in die Maschen, sodass am Ende riesiger Jubel auf den Rängen den „Derbysieger“ DEG feierte.

Stimmen zum Spiel





Es spielten:
DEG
– 40 Henrik Haukeland – 8 Mikko Kousa, 39 Joonas Järvinen – 71 Daniel Fischbuch, 81 Stephen MacAulay, 87 Philip Gogulla; 67 Bernhard Ebner, 5 Nick Geitner – 20 Tobias Eder, 39 Victor Svensson, 28 Alexander Ehl; 3 Alec McCrea, 6 Justus Böttner – 15 Stephen Harper, 24 Alex Blank, 44 Josef Eham; 88 Niklas Heinzinger – 92 Jakub Borzecki, 29 Alex Barta, 57 Paul Bittner
KEC – 30 Mirko Pantkowski – 7 Nick Bailen, 18 Ryan Stanton – 16 Jason Bast, 26 David McIntyre, 55 Carter Proft; 67 Stanislav Dietz, 91 Moritz Müller – 36 Andreas Thuresson, 15 Louis-Marc Aubry, 9 Maximilian Kammerer; 17 Jan Luca Sennhenn, 57 Brady Austin – 39 Landon Ferraro,10 Jon Matsumoto, 13 Nick Baptiste; 22 Maximilian Glötzl – 50 Alexander Oblinger, 24 Zach Sill, 42 Luis Üffing

Die Tore erzielten:
0:1 (15:18) Baptiste (Matsumoto, Bailen)
1:1 (16:58) Eder (Gogulla, Kousa) PP1
2:1 (18:32) Eder (Ehl, Ebner)
3:1 (45:33) Ehl (Svensson, Harper) PP1
3:2 (54:48) Bailen (Kammerer, Thuresson) PP2

Schiedsrichter: 7 Marian Rohatsch, 10 Gordon Schukies (65 Christoffer Hurtik, 85 Kai Jürgens)

Strafen: DEG – 10 Min.; KEC – 12 Min.

Zuschauer: 13.102


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