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Wien. (PM Capitals) Die spusu Vienna Capitals setzen sich im letzten Spiel des Grunddurchgangs vor 4.450 Zusehern mit 5:3 gegen den HC TIWAG Innsbruck... Caps gewinnen letztes Grunddurchgangsspiel gegen Haie

Wiens Cheftrainer Dave Barr. – © ISPFD

Wien. (PM Capitals) Die spusu Vienna Capitals setzen sich im letzten Spiel des Grunddurchgangs vor 4.450 Zusehern mit 5:3 gegen den HC TIWAG Innsbruck durch.

Radek Prokes und Armin Preiser bringen die Wiener mit Toren innerhalb von drei Minuten mit 2:0 in Führung, Daniel Leavens trifft noch vor der ersten Pause für die Gäste (18.). Im Mitteldrittel ist es Chad Krys, der den alten Vorsprung der Wiener wiederherstellt. Kurz nach Beginn des Schlussdrittels verkürzt Adam Helewka (41.), Senna Peeters gleicht in der 50. Minute aus. In der 53. Minute trifft Finkelstein nach Grégoire-Zuspiel zum Sieg der Wiener. Matt Bradley stellt mit seinem Treffer ins leere Tor den Endstand her (60.). Die Caps beenden den Grunddurchgang mit 77 Punkten auf Rang sechs.

Im Vergleich zum Spiel am Freitag in Salzburg musste Caps-Head-Coach Dave Barr auf Rafael Rotter verzichten, der sich gegen den EC Red Bull Salzburg eine Unterkörperverletzung zugezogen hatte. Der zuletzt geschonte Ben Finkelstein kehrte ins Line-Up zurück, der angeschlagene Nico Brunner bekam auch gegen Innsbruck eine Pause. Sascha Bauer, Christof Kromp, Alexander Maxa und Yannic Pilloni fehlten heute verletzt, Dominic Hackl krankheitsbedingt. Stefan Stéen ersetzte Bernhard Starkbaum im Tor. Die erste Chance des Spiels hatte Caps-Angreifer Jérémy Grégoire, der nach einem Solo an Innsbruck-Goalie Rene Swette scheiterte (2.). Caps-Kapitän Mario Fischer fing in der fünften Minute einen Pass ab, über James Sheppard kam die Scheibe zu Max Zimmer, der Swette an die Maske schoss. Innsbrucks Daniel Jakubitzka wurde in der sechsten Minute vom Puck im Gesicht getroffen. Nach einer kurzen Behandlungspause konnte der Verteidiger weiterspielen. Adam Helewka spielte den Puck in der neunten Minute vor das Tor der Caps, doch Niklas Würschl bereinigte die Situation. In der zehnten Minute musste Stéen erstmals zupacken. Der Schwede fing einen Schuss durch Jamal Watson. In der zehnten Minute gingen die Wiener in Führung. Radek Prokes erzielte nach Angeli-Vorlage sein achtes Saisontor. Wenige Sekunden später gab Chad Krys einen Schuss ab, der am Tor vorbeiging. Grégoire versuchte es in der 12. Minute, sein Schuss wurde aber über das Glas abgefälscht. Gefährlicher wurde es dann bei einem Versuch von Alex Wall, dessen Schuss von Zimmer abgefälscht wurde. Eine Minute später erhöhten die Wiener nach einem Tor durch Armin Preiser (13.). Wenige Sekunden später musste Fischer, der eine vielversprechende Chance der Innsbrucker verhinderte, wegen Hakens auf die Strafbank. In Unterzahl hatten die Wiener die gefährlichste Chance, Lukas Kainz hätte nach Grégoire-Vorlage den Puck nur ins Tor drücken müssen, doch der Österreicher erreichte die Scheibe nicht. Wenig später ging das Innsbrucker Powerplay ohne Treffer zu Ende. In der 18. Minute erzielten die Gäste den Anschlusstreffer. Im Zuge eines Konters spielte Senna Peeters den Puck zu Daniel Leavens, der Stéen mit einem Schuss aus kurzem Winkel keine Chance ließ. 1:06 Minuten vor Drittelende schickten die Refs Krys wegen hohen Stocks aus dem Spiel. Das restliche Drittel verlief torlos.

Die Innsbrucker begannen das Mitteldrittel in Überzahl, die gefährlichste Gelegenheit hatte Adam Helewka, der den Puck am Tor vorbeischoss. Lange konnten die Wiener allerdings nicht in voller Stärke auf dem Eis stehen, da Würschl wegen Hakens auf die Strafbank geschickt wurde. In Minute 22 prüfte Corey Mackin Stéen, doch der Schwede konnte den Schuss des Innsbruckers parieren. Jan Lattner fälschte einen Schuss von Brady Shaw ab, der Puck flog aber neben das Tor. Wenige Sekunden später versuchte es Shaw selbst, doch Stéen mit der nächsten Parade. Auch in der dritten Unterzahl hielten sich die Caps schadlos. Sheppard tankte sich in der 24. Minute durch, doch der Schuss unter Bedrängnis wurde von Swette entschärft. Krys feuerte in der 25. Minute auf das gegnerische Tor, wieder war der Innsbrucker Schlussmann zur Stelle. Helewka wollte einen Schuss von Leavens abfälschen, doch der Puck sprang am Tor vorbei. Die nächste Strafe handelten sich die Caps in der 25. Minute ein. Angeli ging wegen hohen Stocks vom Eis. Leavens konnte in der 26. Minute den Puck aus aussichtsreicher Position nicht auf das Tor bringen. Ein Helewka-Schuss wurde von Stéen pariert. In Überzahl konterten die Innsbrucker, doch Stéen konnte den Schuss von Tyler Coulter parieren. Mit der letzten Aktion des Powerplays parierte Stéen einen weiteren Schuss von Coulter. Patrick Antal scheiterte in der 29. Minute an Swette, Preiser konnte den Rebound aus kurzem Winkel nicht versenken. Zimmer feuerte den Puck wenige Sekunden später ans Außennetz. In der 30. Minute lag der Puck erneut im Innsbrucker Tor, doch der Treffer zählte nicht, da die Unparteiischen die Partie zu früh abgepfiffen hatten. Statt eines normalerweise regulären Treffers hatten die Wiener das erste Powerplay, Peeters wurde wegen Hakens auf die Strafbank geschickt. In Überzahl setzten die Wiener die Gäste kontinuierlich unter Druck, doch gefährliche Tormöglichkeiten waren Mangelware. Coulter kam in der 33. Minute vor Stéen zum Schuss, feuerte den Puck aber über das Tor. Finkelstein probierte es eine Minute später, doch auch sein Schuss war zu hoch angetragen. Zimmer prüfte Swette in der 35. Minute, doch der Innsbrucker Goalie war auf dem Posten. In der 38. Minute baute Krys die Führung der Wiener durch einen Schuss von der blauen Linie aus. Mit Ende des Mitteldrittels wird es zwischen Bradley und Mackin ruppig, die beiden Spieler wurden wegen übertriebener Härte bestraft.

Daher ging es im Schlussdrittel mit je vier Skatern pro Team los. Nach 29 im dritten Drittel absolvierten Sekunden verkürzten die Innsbrucker. Helewka ließ Stéen mit einem Schuss aus kurzer Distanz keine Abwehrmöglichkeit. Das Vier-gegen-Vier verstrich ohne weitere Tore. Finkelstein gab in der 45. Minute einen Schlagschuss ab, den Swette zur Seite abwehren konnte. Die Innsbrucker konterten in der 46. Minute, Helewka fuhr allein auf Stéen zu, der den Innsbrucker Torjäger aber mit einem tollen Save stoppen konnte. In der 49. Minute stoppte Swette Caps-Stürmer Kainz aus kurzer Distanz. Zimmer zog in der daran anschließenden Situation aus dem Slot ab, Swette klärte zur Seite. Im Zuge eines Konters sprang der Puck ins Tor der Wiener, der Treffer wurde aber wegen eines möglichen hohen Stocks überprüft. Der Ausgleich der Innsbrucker durch Peeters wurde allerdings schnell anerkannt (50.). In der 52. Minute traf Kainz nur die Latte, im anschließenden Gegenzug konnte sich Stéen erneut auszeichnen. Helewka versuchte es in der 53. Minute aus kurzem Winkel, doch der Caps-Goalie machte die Tür zu. Wenige Sekunden später gingen die Wiener wieder in Führung, Grégoire legte den Puck nach einem Solo auf Finkelstein quer, der US-Amerikaner ließ Swette mit einem Backhander keine Chance. Fischer feuerte den Puck in der 54. Minute von der blauen Linie am Tor vorbei. Mackin wollte Stéen eine Minute später überraschen, doch der Schwede passte auf. Kurz vor Spielende nahmen die Innsbrucker Swette für einen weiteren Angreifer vom Eis, die Wiener bestraften dies mit einem Treffer ins leere Tor durch Bradley (60.). Der Kanadier beendet den Grunddurchgang mit 59 Scorer-Punkten (24 Tore + 35 Assists), der drittbeste Wert der win2day ICE Hockey League. Max Zimmer teilt sich nach dem Grunddurchgang mit 28 Saisontoren die Torjägerkrone mit Innsbrucks Helewka und Asiagos Giordano Finoro. Die spusu Vienna Capitals gaben 31 Schüsse auf das Innsbrucker Tor ab. Caps-Goalie Stefan Stéen konnte 20 Schüsse parieren.

spusu Vienna Capitals – HC TIWAG Innsbruck 5:3 (2:1, 1:0, 2:2)

Tore CAPS: Radek Prokes (10.), Armin Preiser (13.), Chad Krys (38.), Ben Finkelstein (53.), Matt Bradley (60./EN)

Tore Haie: Daniel Leavens (18), Adam Helewka (41.), Senna Peeters (50.)

Statement Dave Barr, Head-Coach der spusu Vienna Capitals „Unser erstes Drittel war fantastisch, da haben wir viele Torchancen kreiert. Wir hätten noch zwei oder drei weitere Tore schießen können. Das Spiel hat Innsbruck nicht viel bedeutet, unser Publikum hat uns heute aber einen Vorteil verschafft. Im zweiten Drittel haben wir weiter gut gespielt, im Schlussdrittel hat sich Innsbruck zurückgekämpft. So wie sie im dritten Drittel aufgetreten sind, erwarte ich sie in den Playoffs.“


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