Eishockey-Magazin

Eishockey News, Videos, Fotos, Stories – – – alles kostenlos

Linz. (PM Black Wings) Im letzten Testspiel vor dem Saisonauftakt kommenden Freitag waren die Graz 99ers zu Gast in Linz. Die Mannschaft von Head... Black Wings machten es am Ende nochmal spannend gegen Graz

Tormann Luca Gracnar (Black Wings Linz) – © Eisenbauer BWL Media/PR

Linz. (PM Black Wings) Im letzten Testspiel vor dem Saisonauftakt kommenden Freitag waren die Graz 99ers zu Gast in Linz.

Die Mannschaft von Head Coach Beaulieu zeigte phasenweise schnelles und druckvolles Eishockey und spielte sich eine 3:0-Führung heraus. Im Schlussdrittel verteidigten die Linzer nicht so konsequent wie zuvor und so gelang den 99ers der Ausgleich. In der Overtime fackelten die Gastgeber nicht lange und erzielten durch Umicevic den nicht unverdienten 4:3-Siegtreffer.

Kompakte Defensive

Die Grazer wirken zu Beginn etwas bissiger und erarbeiten sich in den ersten Minuten gute Möglichkeiten durch Pfeffer und den Ex-Linzer Altmann, die beide an Keeper Kickert scheitern. Der Anfangselan der Gäste wird durch die erste Zwei-Minuten-Strafe des Spiels gestoppt. 99ers-Defender Dodero muss wegen Behinderung in die Kühlbox. Und sieht von dort aus wie Fejes durchbricht und alleine auf Kickert zufährt. Der schnelle Ex-Linzer bleibt allerdings Verlierer im Duell gegen seinen alten Teamkollegen. Nur kurz darauf bietet sich für die Stahlstädter die erste gute Gelegenheit, Hytönen scheitert aus kurzer Distanz an 99ers-Keeper Bowns.

Im weiteren Spielverlauf geizen beide Mannschaften mit nennenswerten Torchancen, was auch den soliden Darbietungen beider Defensivreihen geschuldet ist. So bleiben zwei weitere Powerplays von den Steirern ungenützt, torlos werden erstmals die Seiten gewechselt.

Linzer mit viel Druck

Im zweiten Drittel gelingt den Heimischen ein Auftakt nach Maß. Nur wenige Sekunden nach Wiederbeginn zieht Nielsen von der blauen Linie ab, Lebler schnappt sich den Rebound und schlenzt den Puck trocken ins linke Eck zur 1:0-Führung. Die Beaulieu-Truppe kommt jetzt besser ins Spiel und setzt die Murstädter gehörig unter Druck. Tikkinen und Lebler verfehlen das Tor nur um Haaresbreite, eine schön gespielte Kombination wird im letzten Moment vom Grazer Goalie vereitelt. Im Anschluss geraten Dodero und Linz-Center Pelletier aneinander und sorgen für fliegende Fäuste.

Zur Halbzeit des Spiels wechseln die Black Wings 1992 den Keeper, Gracnar kommt für den starken Kickert aufs Eis. Nur kurz darauf erzielen die Linzer ihren ersten Powerplay-Treffer. Kozek hält von der rechten Seite voll drauf und bezwingt Bowns, dem etwas die Sicht verstellt ist – das verdiente 2:0. Kurz vor Drittelende fallen noch zwei weitere Treffer. Erst erhöht Gaffal nach einem Abpraller zum 3:0, im Gegenzug verkürzen die Grazer auf 1:3 durch Fejes.

99ers kämpfen sich zurück, Umicevic macht alles klar

Im Schlussabschnitt sind es wieder die 99ers, die den besseren Start erwischen. MacKay taucht plötzlich alleine vor Gracnar auf und bezwingt diesen mit einem satten Schlenzer unter die Latte. Die Steirer sorgen in der Folge für etwas mehr Druck im Angriffsdrittel und sind das ein oder andere Mal nah am Ausgleichstreffer dran. Eine Topchance bietet sich auf Linzer Seite für Hytönen in der 52. Minute. Der Finne läuft alleine aufs Grazer Tor zu und scheitert am stark reagierenden Bowns.

Gegen Ende des Spiels drängen die Gäste weiter auf den Ausgleich und werden für ihre Bemühungen auch belohnt. Ein abgefälschter Schuss von Lindner zischt durch die Beine von Gracnar zum 3:3 ins Netz. In der folgenden Overtime, die mit jeweils drei Spielern gespielt wird, dauert es nur 17 Sekunden bis Umicevic den Sack für die Black Wings 1992 zumacht. So gewinnen die Stahlstädter das letzte Vorbereitungsspiel doch noch mit 4:3 und können mit einem Sieg im Rücken in die neue Saison starten. (cf)

Ergebnis

Black Wings 1992 – Graz 99ers 4:3 OT (0:0, 3:1, 0:2, 1:0)

Tore für Linz: Nielsen (21.), Kozek (30.), Gaffal (39.), Umicevic (61.);

Tore für Graz: Fejes (20.), MacKay (42.), Lindner (56.);

Linz AG Eisarena

3116
Sollte man, um ein Wettrüsten zu vermeiden, in der kommenden Saison kein Team aus der DEL absteigen lassen und den DEL2 Meister in der Saison 21/22 in die DEL aufnehmen?

Eishockey-Magazin

No comments so far.

Be first to leave comment below.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.