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Bayreuth. (PM Tigers) Mit Dampf ging es ins Spiel gegen die Eislöwen. Davis und zwei Mal in kurzer Abfolge Schug brachten gleich zu Beginn... Bayreuth: Schmerzhafte Niederlage gegen Dresden

Simon Karlsson und Torwart Marco Wölfl (Bayreuth Tigers) – © Karo Vögel

Bayreuth. (PM Tigers) Mit Dampf ging es ins Spiel gegen die Eislöwen. Davis und zwei Mal in kurzer Abfolge Schug brachten gleich zu Beginn den Dresdner Goalie in Schwierigkeiten.

Kurz darauf musste Schumacher einen heftigen aber fairen Open-Ice-Hit von Lavalée einstecken, der dem jungen Stürmer für kurze Zeit die Luft nahm. Hanusch hatte dann in der Folge die erste Möglichkeit, bei der Wölfl stabil blieb und abwehren konnte – im direkten Gegenzug legte Rajala quer auf den mitgelaufenen Järveläinen, der knapp verpasste und Kolozvary verzog im Anschluss mit einem Schuss über das Tor. Glück hatte man im Lager der Tigers, als Filin das leere Tor verpasste. Schumacher, der nun wieder mitwirken konnte, zielte, bei freier Schussbahn, zu zentral auf den Goalie. Das Auslassen dieser guten Möglichkeiten rächte sich, als Kiss einen Abpraller aufnahm und diesen mit der Rückhand zur Führung im Tor unterbrachte. Als Davis auf der Strafbank saß und in der Folge Davidek einen schnellen Konter alleine auf das Tor der Eislöwen fuhr, diese Chance vergab fiel im direkten Gegenzug das 0:2 durch Ranta. Kolozvary und Lillich kurz vor der Pause verpassten es dann den Anschlusstreffer, der mehrfach möglich war, zu setzen.

Ein Spielabschnitt, den man gerne schnell wieder vergessen möchte, war im zweiten Drittel zu sehen. Filin sofort mit der ersten Gelegenheit, die noch knapp vorbei ging aber in der 23. Minute nahm Ritter einen Schuss, der noch leicht abgefälscht über Wölfl im Tor einschlug. Nur zwei Minuten darauf der nächste Gegentreffer, als eine von der Bande zurückspringende Scheibe Wölfl über die Kelle hüpfte – Nutznießer Kramer stand goldrichtig und schon zum 0:4 ein. Eine erste Möglichkeit für die Gastgeber ließ bis zur 28. Minute auf sich warten, als Meisinger haarscharf am Tor vorbei zielte. Drei folgende Powerplay-Möglichkeiten nutzte man im Lager der Tigers nur ein einziges Mal, als Lavallée pausierte, ging es schnell. Einen Schuss von Davis, der zurück in den Slot kam, verwertete Gron zum 1:4, was aber bis dahin keinen Aufwind gab. Im Gegenteil – kurz vor dem Pausenpfiff setzte sich Hanusch über die linke Außenbahn energisch durch und passte zum mitgelaufenen Huard, der kein Problem hatte, den nächsten Treffer für die Eislöwen zu setzen.

Zunächst versöhnte der Schlussabschnitt etwas, da man im Lager der Tigers nicht aufgab und weiter kämpfte, sich immer wieder Chancen erspielte, die aber oft haarscharf am Tor vorbei gingen oder vom jungen Torsteher der Eislöwen vereiteltet werden konnte. Davis und Gron brachten gleich Miserotti-Bötcher in Bedrängnis, sowie auch Gron, der zunächst noch scheiterte aber in der nächsten Situation einfach mal abzog. Seinen Abpraller verwertete Davis zum 2:5. Sichtlich bemüht kämpften die Tigers und standen hinten stabil – bis Swinnen in der 58. Minute nach schnellem Spiel der Eislöwen den nächsten Treffer setzte und damit die endgültige Entscheidung fand. Ranta konnte sich dann nochmals, wenige Augenblicke vor dem Abpfiff, aufs Scoreboard eintragen.
„Es geht um wenig aber zumindest um die Ehre. So dürfen wir uns nicht verkaufen. Das geht den Fans gegenüber überhaupt nicht“, so ein sichtlich enttäuschter Petri Kujala nach dem Spiel.
-av-

Bayreuth Tigers vs. Dresdner Eislöwen 2:7 (0:2, 1:3, 1:2)
Bayreuth: Wölfl, Herden, Zimmermann Nico – Davis (4), Meisinger, Pokovic, Schug, Schmitz – Gron, Rajala, Järveläinen, Lillich, Kolozvary, Davidek (2), Schumacher, Bindels, Zimmermann Tim, Nix
Dresden: Miserotti-Böttcher, Vieregge – Dotzler, Flade, Supis (4), Riedl, Uplegger, Lavealée (2) – Ritter, Huard, Hanusch, Mrazek, Filin, Ranta, Kiss, Swinnen, Kramer (2)
Zuschauer: Nein
Schiedsrichter: Kapzan, Singaitis – Kriebel, Weger
Strafen: Bayreuth: 6 Dresden: 8 Powerplay: Bayreuth 1/3 Dresden: 1/4
Torfolge: 0:1 (8.) Kiss (Dotzler, Kramer), 0:2 (16.) Ranta (Huard, Ritter) PP1, 0:3 (23.) Ritter (Swinnen), 0:4 (25.) Kramer (Kiss, Lavalée), 1:4 (34.) Gron (Davis, Rajala) PP1, 2:5 (43.) Davis (Gron), 2:6 (58.) Swinnen (Kiss, Kramer), 2:7 (60.) Ranta (Mrazek, Filin)

Deutlicher Auswärtssieg in Bayreuth

Dresden. (PM Eislöwen) Die Dresdner Eislöwen haben im letzten Auswärtsspiel der Saison einen deutlichen Sieg gefeiert. Mit 7:2 haben sich die Blau-Weißen im Kellerduell beim Tabellenschlusslicht in Bayreuth durchgesetzt. David Miserotti-Böttcher durfte das Tor der Dresdner hüten.

Die Tigers starteten besser in das Nachtmittagsspiel am Karsamstag. Miserotti-Böttcher wurde direkt gefordert bei einem Schuss von Kurt Davis. Glück hatten die Eislöwen in der dritten Minute. Moritz Schug schoss am Tor vorbei. Beim Nachschuss bekam Thomas Supis seinen Schläger noch vor der Torlinie an den Puck. In der achten Minute durften die Eislöwen das erste Mal jubeln. Dennis Swinnen beförderte die Scheibe in Richtung Tor von Marco Wölfl. Der ließ prallen und Joe Kiss verwandelte den Nachschuss. Als Davis auf der Bank Platz nehmen musste, konnte Ex-Eislöwe Martin Davidek einen Konter fahren. Aber Miserotti-Böttcher blieb gegen den Routinier Sieger. Quasi im Gegenzug traf Roope Ranta zum 2:0 in Überzahl (16.)

Im zweiten Abschnitt bestimmten die Eislöwen das Geschehen auf dem Eis. Toni Ritter (23.) und René Kramer (25.) stellten den Spielstand auf 4:0 für Blau-Weiß. Die Konzentration ließ dann aber etwas nach und so kamen die Tigers in Überzahl zum 1:4. Tyler Gron drückte aus Nahdistanz den Puck über die Linie (34.). Aber die Eislöwen hatten noch eine Antwort im zweiten Drittel parat. Nach tollem Solo von Steve Hanusch musste Nick Huard nur noch den Schläger zum 5:1 reinhalten (40.).

Im dritten Drittel kam Bayreuth durch Davis (43.) zum schnellen 2:5. Die Gastgeber versuchten mehr und mehr Druck aufzubauen, aber die Eislöwen spielten die Führung souverän runter. In der Schlussphase konnten die Blau-Weißen sogar noch zweimal jubeln. Kramer (58.) und Ranta (60.) besorgten mit ihren jeweils zweiten Treffern im Spiel den 7:2-Endstand.

Andreas Brockmann, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Es war ein sehr zäher Start. Nach den ersten Minuten hätten wir schon mit zwei oder drei Toren in Rückstand sein können. David ist völlig zurecht bester Spieler geworden, weil er uns gerade im ersten Drittel mit starken Paraden im Spiel gehalten hat. Der Videobeweis hat uns auch geholfen, weil ich eigentlich eine Auszeit nehmen wollte. Wir sind dann besser ins Spiel gekommen. Im Laufe der Zeit, Wechsel für Wechsel sind wir immer sicherer geworden. Wir haben nicht mehr viel zugelassen und vorne unsere Chancen genutzt. Wir sind froh über den Sieg.“

Am Ostermontag geht es um 16:00 Uhr mit dem Heimspiel gegen Heilbronn weiter.

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