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Pfaffenhofen: (oex) Im Lager des EC Pfaffenhofen herrscht weiterhin Tristesse und Ratlosigkeit. Auch im Heimspiel gegen den EHC Waldkraiburg finden die Pfaffenhofener keinen Ausweg... Weiterhin Tristesse beim EC Pfaffenhofen – Am Dienstag Heimspiel gegen Miesbach

Pfaffenhofen: (oex) Im Lager des EC Pfaffenhofen herrscht weiterhin Tristesse und Ratlosigkeit.

Auch im Heimspiel gegen den EHC Waldkraiburg finden die Pfaffenhofener keinen Ausweg aus der Krise und müssen beim 3:10 (2:2; 0:5; 1:3) die nächste bittere Pleite hinnehmen. Am Dienstag (17:30 Uhr) steht bereits das nächste schwere Spiel gegen Topfavorit Miesbach auf dem Programm.

Mit der Niederlage gegen die Löwen setzt sich die Pleitenserie nahtlos fort und auch diese Begegnung war nahezu eine Kopie der vorangegangenen Spiele. Wie schon zuvor gegen Schweinfurt und Amberg hielten die Gastgeber auch dieses Mal die Partie bis ins Mitteldrittel hinein offen, um dann nach Gegentoren komplett einzubrechen. Dabei zeigte die Mannschaft von Petr Fical anfangs Moral, kämpfte sich nach einem frühen 0:2 Rückstand zurück ins Spiel und war drauf und dran, sogar in Führung zu gehen. „Da hätten wir durchaus auch mit einem Rückstand in die Pause gehen können,“ stellte Markus Berwanger fest, der mit dem Auftritt seiner Mannschaft im ersten Drittel überhaupt nicht zufrieden war. „Danach haben wir es viel besser gemacht,“ so der EHC-Coach weiter.

Mit einem Doppelschlag innerhalb von nur 22 Sekunden lagen die Gäste bereits nach vier Minuten mit 2:0 in Front und legten damit zum wiederholten eine große Schwäche des ECP offen, nämlich bei einem Gegentor unmittelbar das nächste zu kassieren. Trotz dieses frühen Rückstandes erarbeiteten sich die Hausherren in der Folgezeit mehr und mehr Spielanteile und Chancen, die aber zunächst allesamt vergeben wurden. Dann aber gelang Christian Birk der Anschlusstreffer (12.) und die erste Strafe gegen die Gäste in einer sehr fairen Begegnung nutzte der Routinier mit einem platzierten Schuss zum Ausgleich. Und hätten die Gastgeber ein weiteres Manko, nämlich ihre Abschlussschwäche, ablegen können, wäre eine Führung zur ersten Pause durchaus möglich und zu diesem Zeitpunkt auch verdient gewesen. In der Kabine musste Gästecoach Berwanger dann offenbar aber die richtigen Worte gefunden haben, denn seine Mannschaft startete weitaus entschlossener in den Mittelabschnitt. In der 23. Minute brachte Michal Popelka die Löwen in Überzahl wieder in Front und in der Folge sahen sich die Hausherren zunehmend in die Defensive gedrängt, kamen aber durch Konter auch immer wieder gefährlich vor das Gästetor. Dann traf Michael Cejka zum 4:2 (30.) und ab diesem Zeitpunkt brachen beim ECP wieder alle Dämme. Vier weitere Treffer bis zur zweiten Pause sorgten nicht nur für die Entscheidung, sondern leiteten eine weitere herbe Niederlage ein. Im Schlussabschnitt folgten noch drei Gästetore, ehe Christian Birk mit seinem dritten Treffer nicht nur für etwas Ergebniskosmetik sondern auch für den Schlusspunkt sorgte. „Wir bekommen keine Ordnung in unser Spiel, begehen zu viele individuelle Fehler und brechen dann nach Gegentoren ein,“ nannte Petr Fical die Probleme beim Namen. Auf den ECP-Coach wartet also eine Menge Arbeit. Dabei bekommt es seine Mannschaft schon am Dienstag (17:30 Uhr) mit dem nächsten harten Brocken zu tun, wenn der TEV Miesbach zum Nachholspiel in der Stadtwerke-Arena gastiert. Das zunächst am 14.10. angesetzte Spiel musste ja aufgrund der Grippewelle beim ECP abgesagt werden.

Nun kommt es also zum Duell mit dem hohen Meisterschaftsfavoriten, der seiner Rolle bisher auch gerecht geworden ist. Nach dem Erfolg im Spitzenspiel am Sonntag gegen Königsbrunn hat der TEV trotz eines Spiels weniger mit einem Punkt Vorsprung die Tabellenführung übernommen, die er mit einem Erfolg in Pfaffenhofen weiter ausbauen könnte. Ein Wiedersehen wird es am Dienstag mit dem früheren ECP-Torjäger Nick Endress geben, der vor der Saison nach Miesbach gewechselt ist und auch im exzellent besetzten Kader des TEV nichts von seiner Gefährlichkeit eingebüßt hat. In der internen Skorerliste belegt er momentan mit 13 Punkten Platz zwei hinter Topskorer Bohumil Slavicek. Für die arg gebeutelten Pfaffenhofener wäre alles andere als eine weitere deutliche Niederlage gegen den Topfavoriten der Bayernliga schon als kleiner Erfolg zu werten.

EC Pfaffenhofen: Kornreder, Kiefer, Oexler, Hätinen L., Eder, Lohrer, Hätinen K., Münzhuber, Pfab L., Morissette, Felsöci J., Strack, Neubauer, Gebhardt, Callaghan, Thebing, Birk, Pfab M., , Meier, Felsöci D.

Tore: 0:1 (4.) Popelka (Stanik, Neuert); 0:2 (4.) Lode (Judt, Maierhofer); 1:2 (12.) Birk (Gebhardt, Münzhuber); 2:2 (16.) Birk (Eder, Meier 5:4); 2:3 (23.) Popelka (Loboda, Neuert 5:4); 2:4 (30.) Cejka (Stanik, Popelka); 2:5 (35.) Neuert (Popelka, Stanik); 2:6 (37.) Bernhardt (Lode, Judt); 2:7 (40.) Maierhofer (Cejka, Brenninger 5:4); 2:8 (49.) Neuert (Loboda, Maierhofer); 2:9 (53.) Brenninger (Lode); 2:10 (53.) Stanik (Popelka, Neuert); 3:10 (56.) Birk (Meier)

Strafen: ECP 9 EHC 6
Zuschauer: 240

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