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Salzburg. (PM EC RBS) Der EC Red Bull Salzburg verstärkt sich in der Verteidigung mit Martin Stajnoch, der bereits vor fünf Jahren saisonübergreifend für... Verteidiger Martin Stajnoch kehrt nach Salzburg zurück

Martin Stajnoch – © by GEPA pictures/ Mathias Mandl

Salzburg. (PM EC RBS) Der EC Red Bull Salzburg verstärkt sich in der Verteidigung mit Martin Stajnoch, der bereits vor fünf Jahren saisonübergreifend für ein Jahr in Salzburg gespielt hat.

Der 32-jährige Slowake kommt aus der slowakischen Top-Liga Tipos Extraliga, wo er zuletzt bei HK Dukla Michalovce gespielt hat.

Wenn Martin Stajnoch in Kürze die Salzburger Eisarena wieder betritt, wird er sich wohl gleich heimisch fühlen. Am 30. November 2017 debütierte der Verteidiger damals bei den Red Bulls im Heimspiel gegen Linz und stellte sich gleich mit einem Tor ein. „Es war eine schnelle und leichte Entscheidung für mich. Ich freue mich sehr, dass ich wieder zur Red Bull-Familie gehöre und hoffe, meinen Beitrag zum Erreichen der Teamziele leisten zu können“, sagt der Verteidiger in einer ersten Reaktion.

Insgesamt absolvierte Stajnoch 92 Spiele für die Red Bulls, ehe er in der darauf folgenden Saison im Februar 2019 Salzburg in Richtung Nürnberg Ice Tigers (DEL) verließ. Nach dem Kurz-Engagement in Nürnberg (11 Spiele) wechselte der kräftige Verteidiger wieder zu Slovan Bratislava in die slowakische Top-Liga und kehrte zweieinhalb Jahre später, im Frühjahr 2022, in die win2day ICE Hockey League für 17 Spiele mit den Black Wings Linz zurück.

In dieser Saison hat er bei HK Dukla Michalovce erstmals als Assistant Capitain in 27 Spielen ein Tor und drei Assists erzielt. Stajnoch zu seinem Abgang: „Wir waren immer in den Top 6 und kämpfen um den Einzug unter die besten Vier, aber über den Wechsel nach Salzburg bin ich sportlich und persönlich sehr glücklich.“ Seine Erwartungen: „Ich kenne noch einige Jungs aus meiner letzten Zeit in Salzburg und gegen die meisten habe ich ja auch mit Linz gespielt. Ich weiß, dass im Team eine gute Atmosphäre herrscht und will helfen, die Ziele zu erreichen. Hoffentlich mit einem Sieg im letzten Spiel der Saison.“

Salzburgs Head Coach Matt McIlvane: „Wir freuen uns sehr, Martin wieder in unserer Red Bull-Familie zurück zu haben. Als er das letzte Mal hier war, hat er bei Spielern und Trainern einen starken Eindruck hinterlassen. Uns wird er helfen, die starke Defensivabteilung noch mehr zu festigen. Dazu ist er ein richtig guter Skater und ein Wettkampftyp. Wir sind glücklich, mit ihm für die kommenden Aufgaben einen weiteren rechts schießenden Verteidiger im Team zu haben.“

Vor seinem ersten Engagement bei den Red Bulls wurde Martin Stajnoch mit Slovan Bratislava einmal slowakischer Meister. Zu seinem Erfahrungsschatz gehören auch insgesamt 158 Spiele in der russisch-internationalen Profi-Liga KHL sowie zwei Saisonen in der tschechischen Top-Liga in Pardubice und Kralove, wo der Verteidiger auch in der Champions Hockey League unterwegs war.

Stajnoch absolviert heute in der Red Bull Eishockey Akademie den obligatorischen medizinischen und Fitnesscheck und wird am Freitag ins Teamtraining der Red Bulls einsteigen, die nach dem gestrigen Heimsieg gegen Innsbruck zwei Tage frei haben.

Die nächsten Spiele der Red Bulls

So, 22.01.23 | HC Pustertal Wölfe – EC Red Bull Salzburg | 18:00
Di, 24.01.22 | HK SZ Olimpija – EC Red Bull Salzburg | 19:15
Fr, 27.01.23 | EC Red Bull Salzburg – BEMER Pioneers Vorarlberg | 19:15


Red Bulls schlagen (den alten) Tabellenführer Innsbruck mit 3:2

Salzburg rückt weiter an die Tabellenspitze heran

Der EC Red Bull Salzburg gewann das Spitzenspiel der win2day ICE Hockey League zuhause gegen HC TIWAG Innsbruck „Die Haie“ mit 3:2 und bleibt damit auch im dritten Saisonduell erfolgreich.

In einem äußerst attraktiven Spiel auf hohem technischen Niveau führten die Red Bulls nach 40 Minuten bereits mit 3:0, mussten nach zwei Gegentoren im Schlussdrittel am Ende aber noch kurz um den Sieg zittern, der u.a. von einem starken Atte Tolvanen im Tor festgehalten wurde. Der Meister liegt damit nurmehr drei Punkte hinter dem neuen Tabellenführer Bozen auf dem dritten Platz.

Besser hätten die Red Bulls (ohne Troy Bourke, Dominique Heinrich, Peter Hochkofler, Nicolai Meyer und Luca Auer) nicht beginnen können. Nach einem frühen Unterzahlspiel, in dem Torhüter Atte Tolvanen erste sehr gute verdeckte Schüsse parierte, verlängerte Tim Harnisch den Schlenzer von Dennis Robertson zur Führung (5.), und nur eine Minute später (6.) vollendete Ty Loney seinen kurzen Alleingang durch Innsbrucks Abwehr mit dem Treffer aus dem Slot zur 2:0-Führung. Innsbruck wollte mehr und setzte auf Tempo, es entstand ein unglaublich schnelles Spiel mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Innsbruck schoss gefährlich aus allen Lagen, forderte permanent Tolvanens höchste Aufmerksamkeit, während sich Salzburgs Verteidiger bei zwei, drei Kontern in die Schüsse warfen. Die Red Bulls eroberten aber zunehmend Spielanteile und gaben die Scheibe am Ende kaum noch her. Lukas Schreier zeigte einen klasse One-timer aus dem halbhohen Slot (18.), kurz darauf kam Florian Baltram per Backhand am kurzen Pfosten nicht an Innsbrucks Torhüter Thomas McCollum vorbei. Nach 20 aufregenden Minuten führten die Hausherren mit den besseren Chancen 2:0.

Weiter ging es auf technisch hohem Niveau. In der 23. Minute hatten die Red Bulls Glück bei einem Stangenschuss von Adam Helewka nach Konter in Unterzahl. Danach erhöhten die Red Bulls wieder den Druck und Lucas Thaler traf nach starker Vorarbeit von Kapitän Thomas Raffl mit einem sehenswerten Handgelenkschuss ins kurze Kreuzeck zum 3:0 (28.). Innsbruck drückte dann vehement und hatte viel Zeit in der Offensivzone mit immer wieder brandgefährlichen Momenten vor dem Tor. Die Salzburger hielten aber hinten dicht und hatten in den letzten Drittelminuten wieder Vorteile. Dennis Robertsons Schuss knallte an die Stange (34.), der sehr auffällige Tim Harnisch scheiterte nur knapp aus dem halbhohen Slot (35.). Weiterhin ohne Gegentor und mit dem 3-Tore-Vorsprung der sehr konzentriert aufspielenden Hausherren ging es in die zweite Pause.

Im Schlussdrittel wurde das Tempo weiter hochgehalten. Tyler Lewington touchierte zunächst mit einem Hammer-Distanzschuss die Stange (43.). Dann aber verkürzten die Gäste, die Scheibe sprang dabei von Braeden Shaws Schlittschuh (nach Videobeweis) ins Tor. Die Tiroler blieben drauf und verkürzten in der 50. Minute auf 2:3, diesmal schön herausgespielt mit dem Pass vors Tor, wo Corey Mackin routiniert einnetzte. Erst dann drehten die Salzburger wieder auf und kamen wieder zu Chancen, wie Ali Wukovits (53.) per One-timer direkt vorm Tor, allerdings noch unter Bedrängnis. Die letzten Minuten gehörten dann den Gästen. Zuerst Corey Mackin, dessen Solo durch die Abwehr erst von Atte Tolvanen gestoppt wurde (57.) und dann zwei Minuten mit sechs Feldspielern, die nochmal richtig Stress machten. Am Ende gewannen die Red Bulls aufgrund der ersten beiden Drittel verdient gegen Innsbruck mit 3:2 und nähern sich der Tabellenspitze weiter an.

Weiter geht es für die Red Bulls erst am Sonntag mit dem Auswärtsspiel gegen den HC Pustertal Wölfe, gefolgt vom Auswärtsspiel gegen HK SZ Olimpija. Das nächste Heimspiel steigt erst wieder am 27. Januar gegen die BEMER Pioneers Vorarlberg.

Salzburgs Torschütze Tim Harnisch „Das war sehr verdient heute, wir schließen immer weiter zur Tabellenspitze auf. Es war ein richtig gutes Spiel von uns, nur am Ende haben wir ihnen einfach zu viel gegeben. Und von so einer offensiv-starken Mannschaft wie Innsbruck wird das sehr schnell bestraft. Zum Glück haben wir es dann noch geschafft, aber wir dürfen in dieser Phase nicht so viel zulassen.“

win2day ICE Hockey League
EC Red Bull Salzburg – HC TIWAG Innsbruck “Die Haie“ 3:2 (2:0, 1:0, 0:2)

Tore:
1:0 | 04:30 | Tim Harnisch
2:0 | 05:35 | Ty Loney
3:0 | 27:41 | Lucas Thaler
3:1 | 43:21 | Braeden Shaw
3:2 | 49:32 | Corey Mackin

Zuschauer: 2.303


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Thema Videobeweis

Beim Videobewies kam es jüngst zu Fehlentscheidungen. Sollten die Schiedsrichter in der DEL zusätzliche Unterstützung aus dem "Game-Center" in Neuss durch einen "Video-Referee" erhalten?





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