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Iserlohn / Düsseldorf. (Ivo) Wie in der letzten Saison schien es nach 22:24, als Dylan Wruck seine Iserlohn Roosters mit 4:0 in Front geschossen...
Tobias Abstreiter - © by Eishockey-Magazin (DR)

Tobias Abstreiter – © by Eishockey-Magazin (DR)

Iserlohn / Düsseldorf. (Ivo) Wie in der letzten Saison schien es nach 22:24, als Dylan Wruck seine Iserlohn Roosters mit 4:0 in Front geschossen hatte, für die Düsseldorfer EG bei den Iserlohn Rooster wieder eine deftige Niederlage zu geben.

Aber die DEG gab nicht auf! Mit großem Einsatz und viel Moral kamen sie wieder ran, um schließlich doch noch knapp mit 5:6 den Kürzeren zu ziehen. Nach dem Match hatte Eishockey-Magazin Gelegenheit sich mit dem Co-Trainer der Rheinländer, Tobias Abstreiter, zu unterhalten:

Herr Abstreiter, wie sieht Ihre Spielanalyse aus?

Ich würde sagen, dass der Start ganz gut war! Die ersten fünf, sechs Minuten waren wir tonangebend, doch dann haben wir uns selbst aus dem Spielrhythmus gebracht, indem wir viel zu viele Strafzeiten kassiert haben, die man in die Kategorie >Unnötig< einordnen kann. Iserlohn kam dadurch besser ins Spiel und ist dann auch bei doppelter Überzahl in Führung gegangen. Das zweite und dritte folgte dann kurz darauf zu einem denkbar ungünstigen Augenblick in der 20. Minute. Im zweiten Drittel haben sie dann – ebenfalls im Powerplay – noch einen nachgelegt zum 4:0. Wir uns aber zurückgekämpft und kurz vor Drittelende das 1:4 geschossen. Da war uns schon klar, dass wir in diesem Spiel noch eine Chance haben. Wir haben Moral bewiesen, sind noch einmal zurückgekommen – aber es darf uns einfach nicht passieren, dass wir nach dem Anschlusstreffer zum 3:4 noch zwei Gegentreffer kassieren. Das war dann sehr ärgerlich und realistisch betrachtet unaufholbar, doch wir haben es trotzdem noch einmal spannend gemacht.

Was waren der Knackpunkt, die Schlüsselszene, in diesem Match?

Ich würde sagen, als wir wieder rangekommen waren und dann statt des Ausgleichs das 3:5 kassiert haben. Man braucht schon viel Energie, um vier Tore aufzuholen und in das Spiel zurückzukommen. Mit den vielen unnötigen Strafzeiten war dies der Hauptgrund!

Was waren die Worte in der Kabine in den Drittelpausen? In der ersten, nachdem die Roosters zwei Treffer in den letzten Sekunden erzielt hatten?

Wir wollten auf jeden Fall die die Strafzeitenflut eindämmen und bei Gleichzahl weiter so agieren, wie wir die ersten Minuten des Spiels gespielt haben. Wir haben versucht die Spieler daran zu erinnern. Leider ist dann aber direkt noch eine weitere Strafzeit zustande gekommen, die zum zweiten Powerplaytor genutzt wurde.

In der letzten Minute des Mittelabschnitts fiel das erste DEG Tor – was wurde da beim Pausentee erzählt?

Wir haben der Mannschaft noch einmal Mut gemacht, denn wir wissen ja, was beim Eishockey alles möglich ist. Wir haben noch mal klar gemacht, dass wir das Zeug haben, Zurückzukommen. Und wir kamen dann eigentlich auch wieder recht gut ins Spiel zurück, haben viel Druck gemacht und die Roosters ans Laufen gebracht.

Vielen Dank!

(Ivo Jaschick)

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