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Wien. (PM Capitals) Die spusu Vienna Capitals müssen sich am Sonntag-Abend dem EC-KAC mit 2:5 geschlagen geben. Für den Führungstreffer der Rotjacken sorgt Nick... spusu Vienna Capitals verlieren in Klagenfurt

Finn Van EE, (KAC), Patrick Antal (Vienna Capitals). – © ©EC-KAC / Kuess

Wien. (PM Capitals) Die spusu Vienna Capitals müssen sich am Sonntag-Abend dem EC-KAC mit 2:5 geschlagen geben.

Für den Führungstreffer der Rotjacken sorgt Nick Petersen bereits in der fünften Minute. Zwei Minuten später trifft Steven Strong ins Caps-Tor. Luka Gomboc sorgt im Powerplay für den Schlusspunkt eines verkorksten ersten Drittels der Wiener. Zu Beginn des Mitteldrittels trifft Petersen im Powerplay erneut. Den ersten Treffer der Wiener erzielt Rafael Rotter im Schlussdrittel im Powerplay. Rihards Bukarts trifft in der 56. Minute ins leere Tor. Für den Schlusspunkt sorgt Matt Bradley im Powerplay (59.). Die Caps bleiben trotz der Niederlage mit 24 Punkten Tabellenfünfter. Das erste Ligaspiel nach der Länderspielpause bestreiten die spusu Vienna Capitals am 15. November gegen Hydro Fehérvár AV19.

Die spusu Vienna Capitals mussten gegen den EC-KAC auf Chad Krys verzichten. Neben Krys standen auch Kapitän Mario Fischer, Jérémy Grégoire, Christof Kromp und Alexander Maxa verletzungsbedingt nicht zur Verfügung. Im Tor startete der Schwede Stefan Stéen, der schon im ersten Saisonduell gegen die Rotjacken den Kasten der Wiener hütete. Die ersten Momente verliefen ausgeglichen, doch schon in der fünften Minute gingen die Hausherren in Führung. Nick Petersen fälschte einen Schuss von der blauen Linie durch Kele Steffler unhaltbar für Stéen ab. Wenige Sekunden nach dem Führungstreffer der Rotjacken musste Leon Widhalm wegen Beinstellens auf die Strafbank (5.). Die beste Chance im ersten Powerplay des Spiels hatte Jesper Jensen Aabo, der von der blauen Linie abzog. Wenige Augenblicke nach dem Ende des Powerplays lag der Puck wieder im Tor der Caps. Steven Strong setzte das Spielgerät genau unter die Latte (7.). Die Wiener zeigten über Rafael Rotter eine Reaktion, doch der Schuss des Caps-Stürmers wurde von Sebastian Dahm pariert. In der 12. Minute stoppte Max Zimmer den Letten Rihards Bukarts im letzten Moment mit einem Haken, nächstes Powerplay für den KAC. In diesem konnten die Klagenfurter kaum Gefahr ausstrahlen, die Wiener hielten sich schadlos. Jedoch musste nur eine Minute nach Zimmers Rückkehr James Sheppard wegen Behinderung in die Kühlbox. Auch aus diesem Powerplay konnte der KAC kein Kapital schlagen, allerdings wurde Sheppard nur wenige Sekunden nach Ende seiner Strafe wegen eines Crosschecks für zwei plus zwei Minuten aus dem Spiel genommen. In der 18. Minute erhöhte Luka Gomboc auf 3:0 aus Sicht der Hausherren. Nach Ende des ersten Drittels wurde Sheppard mit einer weiteren Zwei-Minuten-Strafe belegt, weswegen die Caps im zweiten Drittel in Unterzahl beginnen mussten.

Das rächte sich: 1:18 Minuten waren im zweiten Drittel gespielt, da schraubte Petersen das Ergebnis nach Vorlage von Lucas Lessio weiter in die Höhe. Es dauerte einige Minuten, bis sich die Wiener von diesem Schock erholen konnten. Yannic Pilloni zog in der 27. Minute ab, scheiterte aber an Dahm. Zwei Minuten später brachte Alex Wall einen ansprechenden Pass quer durch die Offensiv-Zone zu Sheppard, doch Dahm war auf dem Posten. In der 34. Minute bekamen die Caps erstmals ein Powerplay zugesprochen – Kraus mit Boarding. Die besten Möglichkeiten der Wiener vergaben Niki Hartl und Lukas Piff (36.). Bernhard Posch versuchte offensiv Akzente zu setzen, doch auch der junge Verteidiger konnte nichts ausrichten. Kurz vor Ende des Mitteldrittels wurden die spusu Vienna Capitals erneut mit einer Strafe belegt. Armin Preiser setzte einen Stockschlag gegen Thomas Vallant (39.).

Diese Unterzahlsituation konnten die Wiener erfolgreich bewältigen, doch nur wenige Sekunden nach Preisers Rückkehr musste Pilloni wegen hohen Stocks auf die Strafbank (42.). Die beste Möglichkeit des Powerplays fand Bukarts vor: Der Lette wollte nach einem Querpass ins linke Eck einschießen, doch Stéen war schnell genug auf der anderen Seite seines Tors und konnte parieren. In Minute 44 waren die Wiener komplett, eine Minute später scheiterte Bradley an Dahm. In der 47. Spielminute musste Rok Ticar wegen Spielverzögerung auf die Strafbank. Im Powerplay zog Wall von der blauen Linie ab, Rotter versperrte Dahm die Sicht und lenkte den Puck ins Netz (48.). Im Anschluss an das 1:4 verpasste Bradley Jensen Aabo einen harten Crosscheck und musste deswegen für zwei Minuten in die Kühlbox. Kurz vor Ablauf der Bradley-Strafe musste Dominic Hackl wegen Beinstellens für zwei Minuten aus dem Spiel (50.). Doch die Wiener hielten sich die gesamte Unterzahl über schadlos. In der 54. Minute bekamen die Gäste eine weitere Chance in Überzahl. Da gingen die Wiener bereits volles Risiko und nahmen Stéen für einen weiteren Angreifer vom Eis. In der 56. Minute schob Bukarts zum 5:1 für den KAC ein. Zwei Minuten später musste Strong wegen übertriebener Härte in die Kühlbox. Bradley erzielte im folgenden Powerplay das Tor zum 2:5-Endstand (59.). Für den Kanadier war es das neunte Saisontor. Den Schlusspunkt in diesem Spiel stellte ein Faustkampf zwischen Preiser und Strong dar. Die Caps gaben 24 Schüsse auf das Tor des KAC ab. Goalie Stéen parierte 26 Schüsse, was eine Fangquote von 86,7 Prozent ergibt.

EC-KAC – spusu Vienna Capitals 5:2 (3:0, 1:0, 1:2)

Tore KAC: Nick Petersen (5., 22./PP), Steven Strong (7.), Luka Gomboc (18./PP), Rihards Bukarts (56./EN)

Tor CAPS: Rafael Rotter (48./PP), Matt Bradley (59./PP)

Line-Up spusu Vienna Capitals

Goalies: #26 Stefan Stéen | #29 Bernhard Starkbaum

1. Linie: #42 Alex Wall, #5 Dominic Hackl – #22 Max Zimmer, #15 James Sheppard, #77 Matt Bradley

2. Linie: #2 Lukas Piff, #73 Niklas Würschl – #96 Niki Hartl, #70 Radek Prokes, #6 Rafael Rotter

3. Linie: #40 Bernhard Posch, #20 Nico Brunner – #10 Patrick Antal, #19 Lukas Kainz, #11 Sascha Bauer

4. Linie: #69 Leon Widhalm, #21 Yannic Pilloni, #3 Armin Preiser

Statement Dave Barr, Head-Coach der spusu Vienna Capitals: „Wir haben zu viele Strafen genommen und sind dann über den gesamten Spielverlauf gesehen etwas zu frustriert gewesen. Ich weiß nicht, ob die Refs jede Strafe gegen uns hätten geben müssen. Wir haben leider nicht mehr zu unserem Spiel gefunden und das hat uns alle Siegchancen gekostet. Zwar sind wir mit den richtigen Absichten hergekommen, waren letztendlich aber zu oft in Unterzahlsituationen. Wir haben am Ende alles versucht, unsere Spieler geben nicht auf. Deswegen haben wir auch früh den Goalie gezogen, um das Spiel noch einmal spannend zu machen.“

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