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Kempten. (PM) Mit Rückenwind aus dem Schongau Sieg reisten die Spieler von ESC Kempten nach Bad Wörishofen zu einem Spiel dass sie unmöglich gewinnen...

ESC Kempten LogoKempten. (PM) Mit Rückenwind aus dem Schongau Sieg reisten die Spieler von ESC Kempten nach Bad Wörishofen zu einem Spiel dass sie unmöglich gewinnen konnten.

Es gehört sich nicht, nach so einem Spiel negative Kritik am sogenannten Unparteiischen zu äußern, diese Höflichkeit ist allerdings nach diesem Spiel schwer bis nicht beizubehalten. Im Sport geht es normalerweise darum, dass sich Kontrahenten in Übereinstimmung mit den Regeln im Wettbewerb messen. Um dies zu gewährleisten bedarf es einer Spielleitung die sich unparteiisch ans Regelwerk hält und ins Spielgeschehen möglichst unauffällig eingreift.

Der positive Start des ESC Kempten mit einem Newby-Treffer nach 11 Sekunden und dem Nachschlag von Tobi Jörg nach 7 Minuten war gerade nach dem Geschmack der vielen mitgereisten Fans. Was dann allerdings folgte spottet jeder Beschreibung. Kemptener Spieler wurden für sämtlichen Körperkontakt auf die Strafbank geschickt. Als sie mit einem oder zwei Spielern weniger verteidigen mussten schlug Bad Wörishofen eiskalt zu. Natürlich trafen die Haie hier auf eins der Top-Teams der Liga, und aus diesem Grund war deren Überzahlspiel auch aller Ehren wert. Bezeichnend war allerdings, dass fünf der sechs ersten Treffer der Wölfe mit ZWEI!! Mann mehr auf dem Eis erzielt wurden. Erst als auch dem letzten Spieler und Zuschauer klar war, dass ein Spiel das nicht gewonnen werden konnte von zwei hoffnungslos überforderten Offiziellen begannen diese, auch an Bad Wörishofen Strafzeiten zu verteilen. Dem Gegner soll hier kein Vorwurf gemacht werden, sie spielten ihre Stärke aus und es wurde ihnen auch nicht mehr groß schwer gemacht. Die Kemptener hingegen steckten niemals auf, wurden von ihren mitgereisten Fans immer wieder großartig angefeuert und nahezu jedem war nach der Partie bewusst, dass nicht die Haie dieses Spiel verloren hatten. Der Nachgeschmack der allerdings bleibt ist, dass es ähnlich wie am Freitag ein packendes und gutes Landesliga-Spiel hätte werden können und hier hatten zwei Männer etwas dagegen, deren größte Qualität es sein sollte, sich unauffällig zu verhalten. Zu allem Überfluss schafften sie es auch, Verteidiger Waibel und Kubena für mindestens das nächste Spiel gegen Forst aus dem Verkehr zu ziehen.

 

EV Bad Wörishofen – ESC Kempten 8:2 (3:2,3:0,2:0)

 

Tore: 0:1 Newby (1.), 0:2 Jörg (7.), 1:2 Linke (11.), 2:2 Linke (14.), 3:2 Heckelsmüller (18.), 4:2 Schweinberger (24.), 5:2 Hofer (26.), 6:2 Heckelsmüller (38.), 7:2 Hofer (51.), 8:2 Linke (54.)

Strafminuten: Wörishofen 33+20 – Kempten 60+40 (Spieldauer Waibel, Matchstrafe Kubena)

Zuschauer: 124

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