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Krefeld. (RS) Der Sieg der Pinguine in München lockte 5.050 Zuschauer zum NRW Derby gegen die Iserlohn Roosters in den KönigPALAST. Darunter gut 450...
Boris Blank  - © by Eishockey-Magazin (JB)

Boris Blank – © by Eishockey-Magazin (JB)

Krefeld. (RS) Der Sieg der Pinguine in München lockte 5.050 Zuschauer zum NRW Derby gegen die Iserlohn Roosters in den KönigPALAST. Darunter gut 450 Anhänger aus dem Sauerland. Die Seidenstädter mussten beim letzten Spiel vor der Deutschlad-Cup Pause auf Meyers (Rücken), St. Pierre (Leiste) und Beechey verzichten.

In einem munteren und schnellen ersten Drittel verpasste Mieszkowski (6.) die früher Führung für sein Team. Macek für die Roosters verfehlte das Tor mit der Rückhand (7.). Wruck zielte für die Gäste zu hoch (10.), bevor Daniel Pietta gleich eine doppelte Chance hatte. Sein Schuß konnte Lange ebenso parieren wie den Nachschuß. Der Krefelder Nationalspieler kam noch ein drittes Mal in Scheiben besitz, behielt den Überblick und passte auf Courchaine, der jedoch das Spielgerät nicht kontrollieren konnte (14.). Die ausgelassenen Möglichkeiten sollten sich rächen. Ein langer Pass der Roosters kam von der Bande ganz merkwürdig zurück, direkt auf die Kelle von Whitmore, der relativ problemlos Sonnenburg ausspielen und die Scheibe über den bereits auf dem Eis knieenden Duba ins Netz setzte (15.).

Gerade einmal 38 Sekunden waren im Mittelabschnitt gespielt und Duba musste schon zweimal sein ganzes Können unter Beweis stellen. Bei der ersten Parade war die Scheibe auf dem Weg über die Torlinie aber der Tscheche im Tor der Pinguine rettete mit einem Hechtsprung und ausgestrecktem Schläger. Die Scheibe kam zu Petersen der freihstehend abzog doch Dubas Fanghand war zur Stelle. In der 25. Minute konnte der KEV die Begegnung ausgleichen. Pietta bediente den gestarteten Courchaine, der Lange keine Chance lies. Die Freude der Pinguine Anhänger dauerte nur 4 Minuten. Krefeld in Überzahl und ausgerechnet der stabilste und sicherste Pinguine Spieler – Tomas Duba – leistete sich einen Aussetzer. Beim Versuch das Spiel schnell zu machen traf er die Scheibe nicht richtig, wobei sie an der eigenen blauen Linie genau auf dem Schläger von Whitmore landete, der nicht zweimal gebeten werden musste und seine Farben, diesmal in grün, wieder in Führung brachte (29.). Der enscheidende Treffer viel zu Beginn des letzten Drittels in der 42. Minute und es war einer, der die Pinguine Fans doppelt schmerzte. Ausgerechnet Boris Blank, vor der Saison in Krefeld nicht mehr erwünscht und nach Iserlohn gewechselt legte seinen Ex-Kameraden ein Ei ins Netz. Mit all seiner Routine fuhr er mit der Scheibe hinter dem Tor von Duba, drehte sich auf der anderen Seite um die eigene Achse und schob die Scheibe flach ins lange Eck. Es war sein zweiter Treffer für seinen neuen Club, beide erzielt gegen Krefeld. Den Pinguinen schien dieses Tor endgültig den Nerv gezogen zu haben. Der Tank schien leer und ein weiteres aufbäumen war einfach nicht mehr drin. Die Roosters kamen durch Giuliano zum 1-4 Endstand. Beide Trainer betonten nach der Partie wie wichtig für ihr Team jetzt die Pause ist um neue Kräfte zu sammeln und die verletzten Spieler zurück zu bekommen.

Krefeld Pinguine – Iserlohn Roosters 1:4 (0:1/1:1/0:2)

Tore: 0:1 (14:52) Whitmore (Wruck), 1:1 (24:38) Courchaine (Pietta/Perrault), 1:2 (28:46) Whitmore (Liwing/Lange) UZ4-5, 1:3 (41:55) Blank (Bassen/Lange), 1:4 (48:07) Giuliano (Foster/Wruck)

Schiedsrichter: Piechaczek / Zehetleitner

Strafen: Krefeld 2 – Iserlohn 6

Zuschauer: 5.050

Aufstellung:

Krefeld Pinguine: Duba – Fischer, Mebus; Weihager, Sonnenburg; Supis, Hanusch; Supis – Perrault, Pietta, Courchaine; Methot, Driendl, Vasiljevs; Hauner, Long, Schymainski; Mieszkowski, Kretschmann, Sofron.

Iserlohn: Lange – Giuliano, Liwing; Sullivan, Teubert; Button, Lavallee; Orendorz – Dupont, York, Petersen; Friedrich, Raedeke, Macek; Wruck, Foster, Whitmore; Conolly, Bassen, Blank.

Three Stars

1st Star: Whitmore (ISR)

2nd Star: Bassen (ISR)

3rd Star: Giuliano (ISR)

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