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Cortina. (PM) Beim ersten Schlagabtausch der neuen Saison im altehrwürdigen Olympiastadion von Cortina (ITA) ging der EC Red Bull Salzburg gegen Metallurg Magnitogorsk ohne...
Magnitogorsks Stürmer Maxim Yakutsenya  vor Keeper Bernd Brückler - © by GEPA Pictures, Daniel Goetzhaber

Magnitogorsks Stürmer Maxim Yakutsenya vor Keeper Bernd Brückler – © by GEPA Pictures, Daniel Goetzhaber

Cortina. (PM) Beim ersten Schlagabtausch der neuen Saison im altehrwürdigen Olympiastadion von Cortina (ITA) ging der EC Red Bull Salzburg gegen Metallurg Magnitogorsk ohne Andreas Kristler, der nach seiner Schulteroperation zum Ende der letzten Saison noch nicht 100%-ig einsatzfähig ist, und den jüngsten Neuzugang Ben Walter, der erst heute in Salzburg eingetroffen ist, aufs Eis.

 

 

Nach einem vorsichtigen Beginn auf beiden Seiten und ausgeglichenem Spiel in den ersten Minuten wurden die Russen besser und schossen schon bald gefährlich aufs Tor. Auch die Salzburger prüften den russischen Goalie, mussten sich aber immer mehr nach hinten orientieren. In der neunten Minute musste Salzburgs Torhüter Bernd Brückler erstmals die Scheibe nach einem verdeckten Schuss passieren lassen, nachdem er zuvor schon etliche Schüsse pariert hatte. Die Red Bulls suchten das Spiel nach vorn, aber am Kräfteverhältnis änderte sich im ersten Abschnitt nichts mehr und fünf Sekunden vor der ersten Drittelpause trafen die Russen nach einem Abpraller prompt zum zweiten Mal ins Schwarze.

Nach der Pause erwischten die Red Bulls einen optimalen Wiedereinstieg ins Geschehen, Dominique Heinrich verwertete nach 35 Sekunden gefühlvoll aus Halbdistanz zum 1:2-Anschluss. Dennoch riss Metallurg das Spiel danach wieder mehr und mehr an sich. Viel Gefahr ging von den genauen Pässen aus, die meisten ihren Abnehmer erreichten und in gefährlichen Torschüssen gipfelten. Erst in der 28. Minute hatte Daniel Welser allein vor dem Goalie nach kurzem Solo die nächste Topchance auf dem Schläger, kam an dem ‚Riesen‘ aber nicht vorbei. Nach der Hälfte des Spiels kam der Salzburger Torhüterwechsel, Luka Gracnar bekam nun seine Eiszeit. Die Red Bulls blieben dran, öffneten nun das Spiel wieder. Kapitän Matthias Trattnig hatte die Möglichkeit auf das 2:2 im Powerplay, wurde aber noch abgedrängt. Es blieb beim 1:2 nach 40 Minuten aber die Salzburger waren schon viel präsenter als im ersten Drittel.

Im Schlussabschnitt drehten die Russen aber wieder auf und drängten auf den nächsten Treffer. Der fiel in der 43. Minute, landete allerdings mit viel Glück im Netz hinter Luka Gracnar, als Yaroslav Kosov seitlich fast von der Torlinie abzog. Auch danach bezogen die Red Bulls zumeist Verteidigungsposition und konnten auch bei einigen Entlastungsangriffen kaum Gefahr vor dem gegnerischen Tor erzeugen. In der 52. Minute erhöhten die Russen im Powerplay auf den 4:1-Zwischenstand und zeigten dabei neuerlich hervorragendes Passspiel mit viel Übersicht. Danach ging es noch einmal hin und her, und nach dem Treffer zum 5:1 für Magnitogorsk verkürzte schließlich Brett Sterling in der 56. Minute noch auf den 2:5-Endstand aus Salzburger Sicht.

FREUNDSCHAFTSSPIEL
Metallurg Magnitogorsk – EC Red Bull Salzburg 5:2 (2:0, 0:1, 3:1)
Tore: Malenkikh (9.), Zaripov (20.), Kosov (43.),Mozyakin (52./PP), (55.) resp. Heinrich (21.), Sterling (56.)

Salzburgs Head Coach Daniel Ratushny sah aber trotz der Niederlage viele positive Dinge: „Wir haben den Puck kontrolliert und gegen eine sehr starke Mannschaft Chancen kreiert. Aber es war auch erst das erste Spiel für uns, wir haben gesehen, dass wir v.a. in der Defense noch viel Arbeit vor uns haben. Das Ergebnis ist natürlich enttäuschend, war aber auch eine gute Erfahrung.“

Das war also das erste Testspiel der Red Bulls vor der neuen Saison. Das zweite und letzte steigt am Samstag, 16. August, in der Salzburger Eisarena gegen die Stavanger Oilers aus Norwegen.

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