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Matt McIlvane: „Wir haben eine Menge talentierter Spieler“ Salzburg / München. (PM Red Bulls) Zum ersten Mal in der Geschichte der beiden Red Bull... Red Bulls erstmals im U23 Prospect Camp vereint

Matt McIlvane: „Wir haben eine Menge talentierter Spieler“

v.l.): Oskar Maier (AUT, 18 Jahre), Josef Eham (GER, 18), Don Jackson, Matt McIlvane, Philipp Wimmer (AUT, 18), Julian Lutz (GER, 16) – © GEPA Red Bull Media

Salzburg / München. (PM Red Bulls) Zum ersten Mal in der Geschichte der beiden Red Bull Eishockey Clubs aus Salzburg und München wurden rund 40 U23-Spieler aus beiden Clubs zum gemeinsamen Trainingslager in die Red Bull Eishockey Akademie eingeladen.

Seit Montag trainieren die Burschen, die entweder direkt in der Akademie spielen oder aber aus ihr hervorgegangen sind, zweimal pro Tag auf dem Eis und wollen sich dabei für höhere Aufgaben empfehlen.

Das hat es bisher noch nicht gegeben. Unter der Leitung der beiden Head Coaches Matt McIlvane (EC Red Bull Salzburg) und Don Jackson (EHC Red Bull München) trainieren in dieser Woche unter Einhaltung penibelster Covid19-Sicherheitsauflagen alle aktuellen U23-Spieler beider Clubs beim U23 Prospect Camp in der Red Bull Eishockey Akademie unter einem Dach, kämpfen um einen Platz in einem der beiden Profi-Teams in Österreich und Deutschland bzw. wollen erste ‚Duftmarken‘ hinterlassen. Dabei werden die Spieler in den Trainingsgruppen auch gemischt, so dass sich die angehenden Profis nicht nur neben ihren gewohnten Linienspielern bewegen, sondern auch im direkten Vergleich mit denen des jeweils anderen Clubs auseinandersetzen müssen.

Gewissermaßen als Mentoren stehen den jungen Cracks einige gestandene Profis aus Salzburg und München, allen voran die beiden Kapitäne Thomas Raffl und Patrick Hager, mit Rat und Tat zur Seite. Sie gehen mit den U23-Prospects aufs Eis und spulen bei den gemeinsamen Übungen dasselbe Programm ab, haben aber immer ein offenes Ohr für ihre jungen Kollegen.

Starkes Trainerteam aus Salzburg und München

Matt McIlvane (EC RBS). Photo: GEPA pictures/ Mathias Mandl

Salzburgs Head Coach Matt McIlvane ist froh über die perfekten Trainingsbedingungen in der Akademie und sichtlich angetan von den jungen Spielern: „Hier laufen eine Menge talentierter Spieler rum, soviel ist mal sicher. Wir versuchen bei dem Camp, ihnen zu zeigen, wie sie sich auf dem Eis bewegen müssen und ihre Skills besser nutzen können. Es geht aber auch darum, die Beziehungen untereinander zu vertiefen. Die jüngsten Spieler sind erst 16 Jahre alt, dazu kommen einige gestandene Profis, die Trainerteams aus München und Salzburg. Diese Gemeinschaft ist die Basis des Camps.“

Der 34-jährige Amerikaner empfindet zudem das Gemisch aus Salzburger und Münchner Spielern befruchtend: „Ich glaube, die Burschen lieben diese Kameradschaft. Einige kennen sich bereits aus früheren Jahren aus der Alps Hockey League und sind jetzt für eine Woche wieder vereint. Auch wir Trainer kennen viele Spieler aus früherer Zusammenarbeit und das ist auch für uns einfach schön, sie wieder zu sehen.“

Dennoch wird in der einen Woche täglich hart gearbeitet. Es geht meistens zweimal täglich aufs Eis, davor und danach sind Off-Ice-Trainingseinheiten angesetzt. Die Spieler profitieren dabei in den gemischten Gruppen auch von den unterschiedlichen Trainern aus Salzburg und München, wenn gleich sie in Punkto Eishockey dieselbe Philosophie vertreten. Und für Matt McIlvane ist ein Wiedersehen mit Don Jackson ohnehin immer die größte Freude: „Er ist mein Mentor, wir haben in sechs Jahren in München so viele tolle Momente kreiert und erlebt. Aber es ist nicht nur Don, sondern auch all die anderen Trainer aus München und vom AHL-Team, die das Camp so wertvoll machen.“

Thomas Raffl ist gern mit den Jungen am Eis – Patrick Hager: „Voraussetzungen sind sehr gut“

Auch Salzburgs Kapitän Thomas Raffl begrüßt das Procpect Camp und will mit den Jungen wieder in Schwung kommen: „Für mich war es gestern das erste Mal nach vier Monaten wieder auf dem Eis, da läuft es noch nicht so rund. Aber es macht Spaß, mit den Jungen am Eis zu stehen und zu sehen, was da heranwächst. Da ist enorm viel Potential vorhanden. Ein Trainingslager allein reicht natürlich nicht, bis ganz nach oben ist es ein steiniger Weg, aber aus dem Camp können die Jungen und auch wir Arrivierten viel mitnehmen für die Zukunft.“

Der 722-malige PENNY DEL-Spieler Hager ist vom Konzept überzeugt: „Die Voraussetzungen in der Akademie sind ohnehin schon sehr gut. Dass hier im Rahmen des Camps auch die Trainer der Profiteams auf dem Eis stehen, sind Bedingungen, die es sonst nur selten gibt. Die Spieler bekommen in jungem Alter die Chance, ihren Namen schon bei den Profi-Coaches zu hinterlassen. Außerdem haben sie die Möglichkeit, das System und die Art und Weise des Trainings besser kennenzulernen.“ Auch andere erfahrene Akteure aus Münchens Profikader, beispielsweise Konrad Abeltshauser und Maximilian Kastner, sind vor Ort und trainieren mit der Auswahl.

Münchens Trainer Jackson stimmt seinem Kapitän zu: „Es ist großartig für die Nachwuchsspieler, hier mit den erfahrenen Profis zu trainieren und sich gegenseitig kennenzulernen. Auch für uns Trainer ist es eine gute Sache, die junge Truppe zu sehen. Sie sind die Zukunft von Red Bull Eishockey.“ Darüber hinaus sorgte das Wiedersehen des ehemaligen Münchner Trainergespanns Jackson und McIlvane für gute Stimmung. Salzburgs Coach: „Don ist mein Mentor, wir haben in sechs Jahren in München so viele tolle Momente kreiert und erlebt. Aber es ist nicht nur Don, sondern auch all die anderen Trainer aus München und vom AHL-Team, die das Camp so wertvoll machen.“

Noch bis Freitag – den krönenden Abschluss findet das U23 Prospect Camp bei einem 3-gegen-3-Turnier – haben die jungen Cracks Zeit, ihr Talent unter den wachsamen Augen der beiden erfahrenen Profi-Trainer Jackson und McIlvane unter Beweis zu stellen.

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