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Selb. (PM Wölfe) Die Corona-Pandemie hat das gesellschaftliche Leben weiter fest im Griff. Während die Neuinfektionszahlen Tag für Tag steigen, das Warten auf einen... Planbarkeit in Zeiten der Corona-Pandemie ein absolutes Fremdwort

Florian Ondruschka – © Mario Wiedel

Selb. (PM Wölfe) Die Corona-Pandemie hat das gesellschaftliche Leben weiter fest im Griff.

Während die Neuinfektionszahlen Tag für Tag steigen, das Warten auf einen flächendeckend einsetzbaren Impfstoff sich vermutlich noch sehr lange hinziehen wird, steigt die Ungewissheit bei allen Eishockeyfans und Vereinsverantwortlichen was die kommende Eishockey Saison 2020/2021 angeht, spürbar.

Nachdem die Deutsche Eishockey Liga (DEL) aktuell plant, die 27.Spielzeit am 13.November 2020 zu starten, musste die DEL2 jüngst einen „Rückschlag“ hinnehmen: aufgrund regionaler Unterschiede und fehlenden behördlichen Genehmigungen wurde sich auf den 06. November 2020 als Saisonstart verständigt.

Und wie schaut es in der Oberliga aus?

Bis auf weiteres will man am 16.Oktober 2020 in die neue Spielzeit starten. Ob angesichts der steigenden Covid-19-Infiziertenzahlen dies so umgesetzt werden kann, ist leider mehr als fraglich. Viele Fragen allerorts, aber passende Antworten gibt es momentan wenige bis gar keine – vieles ist wacklig und fraglich zugleich.

Wölfe testen gegen Nordligisten

Apropos fraglich. Dies gilt auch für das Vorbereitungsprogramm der Selber Wölfe. Termine mit möglichen Testspielgegnern sind (lose) fixiert. Ob und in welcher Form diese durchgeführt werden können, ist zum jetzigen Zeitpunkt wie so vieles leider völlig offen.

Testspiele Selber Wölfe – Saison 2020/2021

Selber Wölfe gegen Tecart Black Dragons Erfurt (25.September und 27.September 2020)

Selber Wölfe gegen EXA Icefighters Leipzig (02.Oktober und 04.Oktober 2020)

Hannover Scorpions gegen Selber Wölfe (09.Oktorber 2020 – Uhrzeit noch offen)

Selber Wölfe gegen Hannover Scorpions (11.Oktober 2020) – Uhrzeit noch offen)

Genaue Uhrzeiten und Informationen folgen noch zu gegebener Zeit)

Früh geplant – jetzt heißt es abwarten und hoffen

„Wir hatten unser Vorbereitungsprogramm relativ früh fix, aber dann kam Corona dazwischen. Jetzt müssen wir abwarten, ob diese Partien alle so wie geplant durchgeführt werden können“, so Wölfe-Coach Herbert Hohenberger. Die beiden Begegnungen gegen Erfurt sind fix, mehr als fraglich hingegen der Doppelvergleich gegen Leipzig.

„Wir bekommen in Kürze von Sven Gerike Bescheid, ob es klappt und hoffen, dass Leipzig überhaupt die Spielgenehmigung für die Oberliga Nord bekommt“, so der Wölfe-Coach weiter.

„Schwerer Brocken“ Hannover Scorpions

Abgerundet soll das Vorbereitungsprogramm – so der Plan – mit zwei Freundschaftsduellen gegen den letztjährigen Hauptrunden-Sechsten Hannover Scorpions. Die Scorpions um Trainer Tobias Stolikowski empfangen die Hohenberger-Schützlinge am 09.Oktober 2020 in der Wedemark, das Rückspiel in der Selber NETZSCH-Arena steigt am 11. Oktober 2020. Ein Wiedersehen in diesen beiden Vergleichen gibt es u.a. mit den beiden Ex-Selbern Patrick Schmid und dem letztjährigen noch im Vorwerk aktiven Christoph Kabitzky.

„Die Scorpions haben gut eingekauft und sich gezielt verstärkt, mit ihrem Kader gehören sie im kommenden Winter sicherlich zu den Top 3 im Norden, das wird ein schwerer Brocken“, so Hohenberger. Der Österreicher ist positiv gestimmt, dass sofern diese sechs geplanten Testspiele stattfinden und einem 10-tägigen Trainingslager, seine Wölfe gut vorbereitet in den neuen Eishockeywinter starten werden – wann immer Letzterer auch starten wird…..

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Steigende Infektionszahlen, regional schwer umsetzbare Hygienekonzepte, Zulassung von Zuschauern fraglich, dazu extrem schwierige Etat- und Kaderplanungen bei vielen Klubs. Sollte man die Eishockeysaison 20/21 jetzt schon komplett absagen?

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