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Salzburg. (PM EC RBS) Heute Nacht blicken weltweit die Eishockey-Youngster nach Kanada, genauer gesagt nach Montreal, Quebec. Dort geht am 7. Juli (7 p.m... NHL-Draft Vorbericht mit Red Bulls Stürmer Julian Lutz & Co

Simon Wolf (EC RBS U20). – © GEPA pictures/ David Geieregger

Salzburg. (PM EC RBS) Heute Nacht blicken weltweit die Eishockey-Youngster nach Kanada, genauer gesagt nach Montreal, Quebec.

Dort geht am 7. Juli (7 p.m EST) die erste Runde des diesjährigen NHL-Drafts über die Bühne. Tags darauf, am 8. Juli, picken die Organisationen in den Runden zwei bis sieben weitere potenzielle Prospects. Im diesjährigen Draft stehen alle Spieler, die zwischen dem 1. Januar 2002 und dem 15. September 2004 geboren wurden, zur Auswahl. Zusätzlich sind alle ungedrafteten, nicht-nordamerikanischen Spieler über 20 für den Draft zugelassen. Ebenso sind diejenigen Spieler verfügbar, die beim NHL Entry Draft 2020 gewählt wurden und bis zum Zeitpunkt des Entry Draft 2022 keinen Einstiegsvertrag bei ihrem ursprünglichen Draftverein unterschrieben haben.

Ein Überblick über Prospects, die aktuell Teil der Red Bulls sind bzw. Spieler, die ihre Ausbildung als Nachwuchsspieler an der Akademie absolvierten, inkl. Einblicke von Helmut de Raaf, Director of Development.

JULIAN LUTZ | STÜRMER | 2004 | DEUTSCHLAND

Julian Lutz von Red Bull – © Red Bull München / City-Press


Julian Lutz kam bereits mit 12 Jahren an die Akademie, um in seinen ersten beiden Akademie-Jahren in der U16 Liga zu spielen. „Da wir eigentlich die Spieler erst mit 14 und dem damit verbundenen Schulwechsel nehmen, war der Wechsel von Julian eine Ausnahme“, sagt Helmut de Raaf, „doch sein Vater und seine gesamte Familie entschied sich für einen Wechsel für den großen Traum von Julian und zog nach Freilassing an die deutsch-österreichische Grenze. Die Familie Lutz hat dann kurzerhand auch noch Nikita Quapp, der ein Jahr älter ist, aber für die Akademie ebenfalls zu jung war, mit aufgenommen. Beide kannten sich aus ihrem Heimatverein in Ravensburg.“

Auch in den folgenden Jahren sollte er meist gegen zwei Jahre ältere Gegenspieler spielen und musste sich dabei nie verstecken. So spielte er in der Saison 2020/21 bereits mit 16 Jahren in der Alps Hockey League (27 Punkte in 32 Spielen) und durfte in der ICE Hockey League mit den Red Bulls bei den Profis debütieren (2 Tore in 7 Spielen). Es folgte der Wechsel nach München, ehe in eine langwierige Verletzung zur Ruhepause zwang. Doch ehrgeizig wie kein Zweiter, biss sich Julian durch und debütierte mit 17 Jahren in Deutschlands höchster Spielklasse. Am Ende standen 14 Spiele mit einem Tor und drei Vorlagen bei einer Plus/Minus-Wertung von +4 in seiner jungen Vita.

LUCA AUER | STÜRMER | 2004 | ÖSTERREICH

Der gebürtige Salzburger begann im Alter von drei Jahren mit dem Eishockey. Damals in der Eisfläche in Bergheim, beim Anfänger-Training des EC Red Bull Salzburg. Von da an durchlief er sämtliche Jahrgänge und durfte auch 2004 beim internationalen Pee-Wee Turnier in Kanada erstmals im Mutterland des Eishockeys spielen. In Der Saison folgte der offizielle Wechsel an die Akademie, wo man der gelernten Stürmer zeitweise auch in der Defensive einsetzte.

„In den letzten beiden Saisonen hat Luca einen enormen Schritt gemacht, sich sehr gut
entwickelt. Kurzzeitig wollten wir ihn schon zum Verteidiger umschulen, doch mit dieser Entwicklung liegt seine Zukunft sicherlich im Sturm“, sagt de Raaf mit einem Augenzwinkern. „Er ist auf einem guten Weg, spielt mit viel Leidenschaft und hat gelernt, seinen Körper richtig einzusetzen.“ Auch seine ersten Einsätze in der win2day ICE HL beim amtierenden Meister zeigten sein Potential.

SIMON WOLF | TORHÜTER | 2004 | DEUTSCHLAND

Simon Wolf kam aus Nürnberg mit 14 Jahren an die Akademie und spielte in seiner ersten Saison gemeinsam mit Luca Auer. In den vergangenen Jahren stand er auch regelmäßig im Tor der deutschen Nachwuchs-Nationalteams und zeigte bei der letzten U18 Weltmeisterschaft gute Leistungen, die ihm auch berechtigte Hoffnungen für den Draft machen.

Helmut de Raaf: „Simon hat ein gutes Gefühl für das Spiel. Er ist kein Torhüter, der einem sofort ins Auge sticht, doch im Spiel gibt er seiner Mannschaft die Möglichkeit, Spiele zu gewinnen. Das ist ein wichtiges Attribut. Klar, bringt er auch gute Maße mit für einen modernen Torhüter, aber technisch muss er sich in seinem Alter noch steigern. Was er aber in seinen Jahren hier sehr gut gelernt hat, ist hart an sich zu arbeiten.“ In der kommenden Saison wird Wolf das Tor der Red Bull Hockey Juniors in der Alps Hockey League hüten und erstmals im Senioren-Level spielen.

JURAJ SLAKOVSKY | STÜRMER | 2004 | SLOWAKEI

Zu Beginn der Saison 2018/19 loste Helmut de Raaf, Director of Development, den großgewachsenen Stürmer an die Akademie. „Sein Talent hat man in jungen Jahren bereits gesehen, groß war er damals auch schon, was es ihm erleichterte in der U18-Liga mit seinen 14 Jahren zu spielen. Nach rund drei Monaten war jedoch für ihn die Zeit bei uns wieder vorbei, denn schulisch klappte der Wechsel leider nicht wie gewünscht.“

So ging es noch in derselben Saison nach Tschechien, ehe der Wechsel nach Finnland folgte. In dieser Saison hatte der Slowake im Nationalteam bei den olympischen Spielen und bei der Weltmeisterschaft seine größten Auftritte. Sieben Spiele, sieben Tore bei den olympischen Spielen, sowie 9 Punkte (3 Tore, 6 Assists) in acht Spielen bei der Weltmeisterschaft in Finnland machten den 18-Jährigen zu einer der heißesten Draft-Aktien.

DIE DRAFT-OVERAGER

Auch ‚Draft-Overager‘, also Spieler, die nicht im Draft-Jahrgang 2004 geboren sind, aber aufgrund der Draft-Regeln dennoch als Europäer draftberechtig sind, könnten in den späteren Runden ausgewählt werden. Mit Verteidiger Maksymilian Szuber (2002, Red Bull München), Torhüter Florian Bugl (2002, wechselte nach Saisonende von den Juniors nach Straubing) und Stürmer Alexander Blank (2002, wechselte nach zwei Akademie-Jahren zurück nach Deutschland) könnten drei weitere ehemalige Red Bulls im diesjährigen Draft gezogen werden.

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