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Crimmitschau. (PM Eispiraten) 24 Tage liegt das letzte Spiel der Eispiraten in der DEL2 zurück. Es folgte nach zahlreichen Corona-Infektionen eine unruhige Zeit für... „Müssen zeigen, was wir draufhaben!“ – Eispiraten treffen nach langer Zwangspause auf die Wölfe Freiburg

Spielerbank Crimmitschau – © Sportfoto-Sale (SD)

Crimmitschau. (PM Eispiraten) 24 Tage liegt das letzte Spiel der Eispiraten in der DEL2 zurück.

Es folgte nach zahlreichen Corona-Infektionen eine unruhige Zeit für den Club, der nach einer kompletten Team-Quarantäne und mittlerweile fünf verschobenen Partien heute Abend wieder in das Geschehen eingreifen kann. Zum „Restart“ geht es für die Westsachsen in den Breisgau zum EHC Freiburg. Anbully der Partie ist 19:30 Uhr.

„Die Jungs hatten nun knapp drei Wochen kein richtiges Training, konnten sich während der Quarantäne, ob mit oder ohne Symptomen, nicht wirklich fit halten“, weiß Alexander Sulzer. Der neue Assistenztrainer führte die Eispiraten-Cracks nach der langen Pause zuletzt zurück auf das Eis. Gestern übernahm er außerdem die Gespräche mit der Presse. Eigentlich unüblich, jedoch weilte Cheftrainer Marian Bazany noch in Düsseldorf und wird erst heute wieder zu seinem Team stoßen. „Andrew Hare und ich standen täglich mehrmals in Kontakt mit ‚Bazy‘. Unsere Zusammenarbeit ist sehr eng und vertrauensvoll. Er hat uns für die Trainingsinhalte viel mitgegeben und weiß, wie die Spieler drauf sind“, sagt Sulzer, welcher sich seinen Start bei den Eispiraten wohl dennoch etwas ruhiger vorgestellt hatte.

Im Lager der Eispiraten ist man sich bewusst, dass heute Abend ein großer Prüfstein wartet. Nicht nur, dass in der ausgeglichenen DEL2 jeder Zähler Gold wert ist, die Begegnung gegen Freiburg sollte auch aufzeigen, an welchem Punkt die Mannschaft nach der heftigen Corona-Welle steht. Dabei muss das verantwortliche Dreiergespann um Bazany, Sulzer und Hare auch personelle Rückschläge verkraften. Mit Luca Gläser, Mario Scalzo, Patrick Pohl, André Schietzold und Luka Gracnar werden fünf Leistungsträger nicht mit nach Freiburg reisen. So kommt Goalie Christian Schneider zu seinem zweiten Zweitligaeinsatz für die Eispiraten. „Wir haben in den letzten Tagen, nach der Zwangspause, unser Bestes gegeben und uns gut zurückgekämpft“, schildert die Nummer 20 der Westsachsen seine Trainingseindrücke. Vor dem heutigen Gastspiel zeigte er sich trotz aller Widrigkeiten optimistisch: „Ich möchte dem Team natürlich zum Sieg verhelfen. Klar, es wird hart, aber unser Ziel muss es dennoch sein, dieses Spiel zu gewinnen. Es kann jedes Team treffen. Nun sind wir in dieser bescheidenen Position und müssen zeigen, was wir draufhaben“, so Schneider, dessen Backup heute Abend Yannic Schulze sein wird.

Und die Eispiraten haben einiges drauf. Vor der Länderspielpause hatten die Crimmitschauer nicht unverdient den vierten Platz inne, auch wenn die letzten Spiele vor dem Deutschland Cup nicht optimal liefen. Mittlerweile, mit teilweise bis zu fünf Spielen weniger als ihre Kontrahenten, stehen die Pleißestädter mit 22 Zählern noch immer auf Rang sieben. Der heutige Gegner aus Freiburg rangiert aktuell hingegen nur auf Tabellenplatz zwölf und hinkt den eigenen Erwartungen etwas hinterher. Das Team von Robert Hoffmann konnte bislang gerade einmal 19 Zähler in 16 Partien einfahren. Zuletzt gab es für die Wölfe allerdings ein Erfolgserlebnis in der DEL2. Erst am Sonntag bezwangen die Baden-Württemberger die formstarken Dresdner Eislöwen vor heimischem Publikum mit 2:1 und dürften in diesen 60 Minuten reichlich Selbstbewusstsein getankt haben.

So oder so sollten sich die Wölfe Freiburg als unangenehme Gegner für die Crimmitschauer erweisen. Besondere Vorsicht ist dabei vor Topscorer Jordan George und seinen vier kanadischen Kollegen Tyson McLellan, Scott Allen, Nick Pageau und Liam Finlay geboten, die allesamt wissen wo das Tor steht. Auch wenn das Toreschießen bislang nicht unbedingt zur Paradedisziplin der Breisgauer gehört. Nur Selb (33) und die Eispiraten (38), die drei Spiele weniger bestreiten konnten, haben seltener getroffen als der EHC (44). Eine Baustelle, welche die Wölfe schleunigst müssen, soll es letztlich doch für die Playoffs reichen.

Schaut man sich den bisherigen Saisonverlauf an, dann stellt man zudem fest, dass die Eispiraten bereits einmal gegen das Team von Robert Hoffmann gewannen – am 10. Oktober sicherte Mathieu Lemay seinem Team im Penaltyschießen den Zusatzpunkt im Sahnpark. Vielleicht ein gutes Omen vor einer schweren Aufgabe, bei der es für die Schützlinge von Chefcoach Marian Bazany dennoch gilt, sich durch eine geschlossene Mannschaftsleistung bis zum Schluss die Chance auf wichtige Zähler zu wahren und die rot-weißen Farben teuer zu verkaufen.

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Sollte man aufgrund der Pandemie auch in der Saison 21/22 den Abstieg aus der DEL aussetzen und nur den Aufstieg aus der DEL2 ermöglichen?

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