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Straubing. (ma) Es war ein Match, das sich von Minute zu Minute steigerte. Nicht nur kämpferisch, wie auch spielerisch bekamen die 5825 Zuschauer einiges... München entscheidet Spiel 2 in der Verlängerung – Goalie-Fight zwischen Climie und Leggio
Matthew Climie - © by Eishockey-Magazin (DR)

Matthew Climie – © by Eishockey-Magazin (DR)

Straubing. (ma) Es war ein Match, das sich von Minute zu Minute steigerte. Nicht nur kämpferisch, wie auch spielerisch bekamen die 5825 Zuschauer einiges zu sehen, sondern auch viele Rangeleien, sowie eine sehenswerte Schlägerei der beiden Torhüter. Am Ende behielten die Oberbayern die Oberhand beim 1:2 nach Verlängerung in Straubing.

 
Schönheitspreise gab es heute definitiv nicht im Eisstadion am Pulverturm zu gewinnen. So verlief auch der erste Abschnitt. Auf beiden Seiten fehlte der entscheidende Moment, um in Führung gehen zu können. Einzig die Gäste, bedingt durch einige unnötige Strafen der Tigers, kamen in Überzahl zu ihren Möglichkeiten.

 
Auch nach der ersten Pause blieben die Tore aus. Zwar bekamen die Tigers durch aggressives Forechecking mehr Spielanteile und hatten auch die besseren Chancen durch Bayda und Edwards, jedoch behielten die Torhüter immer wieder die Oberhand. Das Spiel an sich war zu jederzeit heiß umkämpft, beide Teams schenkten sich nichts. Oft ist es in den Playoffs so, dass irgendjemand sich dazu verpflichtet fühlt ein Zeichen zu setzen. Ungewöhnlich nur, dass dies beide Torhüter für ihre Mannschaft unternahmen. Nach einer Rangelei vor dem Tor bei der Matt Climie Mitinitiator war, forderte er überraschenderweise seinen Gegenüber zu einem In-Fight heraus. David Leggio ließ sich nicht zwei mal bitten und so trafen sich beide Torhüter an der Mittellinie zu einem sensationellen Boxkampf bei dem am Ende Matt Climie mit drei Wirkungstreffern als klarer Sieger hervorging. Die Schiedsrichter gaben dafür jeweils 16 Strafminuten her und somit durften beide weitermachen. Die Stimmung auf den Rängen glühte noch höher und Blaine Down hätte beinahe die Tigers in Führung gebracht. Diese wäre zu dieser Phase des Spiels eminent wichtig gewesen. So blieb es aber auch nach vierzig Minuten torlos.

 
Man musste auch im dritten Abschnitt auf einen Fehler warten und der kam bei einem schlecht ausgeführten Wechsel der Münchner. Baine Down erkannte die Situation, spielte zum frei stehenden Austin Madaisky und dieser packte seinen Hammer von der blauen Linie aus. David Leggio hatte freie Sicht und trug seinen Teil der Schuld mit. Aber die Tigers zogen sich danach immer mehr in die eigene Hälfte zurück, sodass es kam wie es kommen musste. Matt Smaby zog aus kurzer Distanz ab und glich zum 1:1 aus. Es ging in die Verlängerung bei der, der nächste Treffer die Entscheidung brachte. Den hatten die Tigers gleich mehrfach auf dem Schläger. Höfflin, Down, Edwards und Connolly hätten gleich bei ihrem ersten Wechsel in der Verlängerung das Spiel entscheiden müssen. Dies taten dann die Gäste. Bei einem schnellen Gegenzug gelang Yannic Seidenberg (65.) der entscheidende Treffer zum 1:2 und somit auch zur 2:0 Führung in der Serie.

 
Don Jackson lobte die Einstellung seines Teams, nie aufgegeben zu haben und prophezeite, dass die Serie noch lange nicht entschieden ist. Larry Mitchell hingegen war sichtlich enttäuscht. „Es ist ungewöhnlich, dass kein Team mehr als 25 Schüsse abgibt bei einem Spiel das länger als 60 Minuten dauert, aber das spricht auf beiden Seiten für das gute Defensivspiel. Morgen ist ein neuer Tag und wir geben die Serie nicht verloren und bereiten uns auf Sonntag in München wieder vor.“

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