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Frankfurt. (MR) In dieser engen Liga brauchten beide Teams die Punkte, um sich nach der Hälfte der Saison in den Playoff-Rängen festzusetzen bzw. diese... Löwen Frankfurt mit Befreiungsschlag – 4:2 gegen die Düsseldorfer EG
Carter Rowney trifft fliegend – © Sportfoto-Sale (DR)

Carter Rowney trifft fliegend – © Sportfoto-Sale (DR)

Frankfurt. (MR) In dieser engen Liga brauchten beide Teams die Punkte, um sich nach der Hälfte der Saison in den Playoff-Rängen festzusetzen bzw. diese überhaupt erst einmal zu erreichen. Zwei Plätze trennten Frankfurt und Düsseldorf vor dieser Partie.

Die Löwen Frankfurt mit drei Niederlagen auf den Schultern, die DEG mit zwei Siegen im Gepäck und der Möglichkeit, den Abstand auf Platz 10 zu verkürzen. Es entwickelte sich ein munteres Spielchen mit viel Zug zum Tor, vor allem auf Seiten der Hausherren. Hier konnte, ja musste sich vor allem Haukeland im Kasten der Düsseldorfer auszeichnen. Durch eine späte Strafe im Startabschnitt kamen die Gäste letztlich zu der einen oder anderen Chance mehr als die Hessen. Torlos wurden erstmalig die Seiten gewechselt. Durch zwei Strafzeiten ging es mit 4 gegen 4 weiter, bevor die Löwen Powerplay hatten. Doch trotz guter Möglichkeiten kamen sie nicht an Haukeland vorbei. Nachdem Schweiger das Laufduell gegen Ankert gewonnen hatte, die Scheibe aber ebensowenig hatte unterbringen können, ging es im Gegenzug schnell – Varone wurde im Slot bedient und schloss mit Ruhe ab (28.). Das nächste Powerplay traf die Rheinländer, doch die Hessen verteidigten gut und nahmen durch Konter viel Zeit von der Uhr. Kaum wieder komplett setzten sich die Hausherren im Angriffsdrittel fest. Gegen einen Nachschuss war Haukeland dann machtlos, als er seine Kelle verlor und Matushkin völlig frei stand (32.). Es ging weiter hin und her mit etwas Übergewicht für die Löwen. Gute Szenen wechselten mit Fehlpässen und Puckverlusten ab. Letztlich ging es mit einer Strafzeit gegen die DEG und dem 1:1 Unentschieden in die zweite Pause.

Start nach Maß für die Löwen in den Schlussabschnitt

Auch der Schlussabschnitt begann mit einer Überzahl für die Mannschaft um Reid McNeill. Sie waren sofort in der Aufstellung, ließen die Scheibe kreisen. Der Schuss von Lajunen wurde im Slot noch abgefälscht, und Frankfurt lag erstmalig vorn (41.). Die Antworten der Düsseldorfer störten die Löwen früh, sehr früh, und ließen den Gegner kaum ins Angriffsdrittel kommen. Ein Powerplay – bisher ja nicht gerade die Paradedisziplin der Nordrhein Westfalen – brachte diesen aber wieder den Ausgleich (46.). Schnelle Vorstöße der Löwen allerdings konnten die langsameren Gäste oftmals nur unfair stoppen, sodass auch die Löwen nochmals mit einem Mann mehr agieren konnten, erneut erfolgreich (52.). Am Ende versuchte die DEG alles, wollte Haukeland selbst in eigener Unterzahl ziehen. Ging aber nicht, weil die Löwen wieder vor dem Tor auftauchten. Brace von der Grundlinie – und an Verteidiger Akdag vorbei – fand den einschussbereiten Kunyk am Pfosten – 4:2 (59.). Damit war das Spiel gelaufen und der erste Sieg nach 3 Niederlagen eingetütet.

Stimmen zum Spiel





Es spielten:
LFF
– 35 Joseph Canata – 47 Ville Lajunen, 52 Maksim Matushkin – 78 Dominik Bokk, 17 Carter Rowney, 78 Jilian Napravnik; 76 Daniel Wirt, 4 Reid McNeill – 86 Cameron Brace, 20 Cody Kunyk, 19 Joseph Cramarossa; 10 Simon Gnyp, 24 Ben Blood – 21 Eugen Alanov, 8 Nathan Burns, 64 Markus Schweiger; 26 Constantin Vogt – 14 Yannick Wenzel, 16 Chad Nehring, 83 Kevin Bicker
DEG – 40 Henrik Haukeland – 3 Alec McCrea, 55 Moritz Wirth – 28 Alexander Ehl, 39 Victor Svensson, 24 Alex Blank; 7 Sinan Akdag, 67 Bernhard Ebner – 21 Brendan O’Donnell, 26 Phil Varone, 18 Kenny Agostino; 88 Torsten Ankert, 5 Nick Geitner – 11 Kevin Clark, 71 Kohen Olischefski, 87 Philip Gogulla; 22 Oliver Mebus – 92 Jakub Borzecki, 42 Luis Üffing, 44 Josef Eham

Die Tore erzielten:
0:1 (27:25) Varone (O’Donnell)
1:1 (31:10) Matushkin (Kunyk, Rowney)
2:1 (40:16) Burns (Lajunen, Napravnik) PP1
2:2 (45:52) Agostino (Ehl, O’Donnell) PP1
3:2 (51:44) Rowney (Bokk, Napravnik) PP1
4:2 (58:06) Kunyk (Cramarossa, Brace) PP1

Schiedsrichter: 5 Andre Schrader, 12 Marc Iwert (85 Kai Jürgens, 70 Joep Leermakers)

Strafen: LFF – 12 Min.; DEG – 14 Min.

Zuschauer: 6990 – ausverkauft

Fotostrecke zum Spiel

Carter Rowney trifft fliegend – © Sportfoto-Sale (DR)
Carter Rowney trifft fliegend – © Sportfoto-Sale (DR)
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Michaela-Ross

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