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Zürich. (PM Swiss Icehockey) Die Clubs der National League und Swiss League diskutierten an der heutigen virtuellen Ligaversammlung Szenarien für den Fall eines vorzeitigen... Ligaversammlung National League & Swiss League: Szenarien für die Saison 2020/21 definiert

Zürich. (PM Swiss Icehockey) Die Clubs der National League und Swiss League diskutierten an der heutigen virtuellen Ligaversammlung Szenarien für den Fall eines vorzeitigen Saisonabbruchs und verabschiedeten entsprechende Reglemente. Konkret wurde definiert, wie die Tabelle berechnet und in welchen Fällen ein Schweizermeister gekürt wird.

Sollte die Regular Season nicht zu Ende gespielt werden können, wird die Ranglisten-Reihenfolge bei Abbruch der Meisterschaft gemäss folgenden Kriterien ermittelt:

  • Höherer Wert Punkte / Anzahl Spiele

Kann die Regular Season nicht zu Ende gespielt werden, wird die Rangliste nach der durchschnittlichen Anzahl Punkte pro Spiel berechnet. Bei gleichem Wert ist ein Team mit mehr Spielen besser klassiert. Ist der Wert zweier oder mehrerer Mannschaften nach dieser Berechnung immer noch gleich, ist jene Mannschaft mit mehr absolvierten Auswärtsspielen besser klassiert.

  • Höhere Anzahl Punkte aus den direkten Begegnungen

Bei einer ungleichen Anzahl Direktbegegnungen zwischen mehreren punktgleichen Mannschaften ist die kleinere Anzahl Direktbegegnungen massgebend. Für die Mannschaften, die mehr Direktbegegnungen aufweisen als für die Berechnung massgebend sind, werden die in der Saison (nach Datum, nicht Spielnummer) zuerst gespielten Hin- und Rückspiele nicht gezählt. Ist die Anzahl der Direktbegegnungen zwischen den punktgleichen Mannschaften ungerade, zählt das erste, nach Datum (nicht Spielnummer) gespielte Heimspiel des Clubs, der nach Direktbegegnungen ein Heimspiel mehr hatte, nicht.

  • Höherer Quotient aus der Tordifferenz (Tordifferenz / Anzahl Spiele)
  • Höherer Quotient der Anzahl geschossenen Tore (Geschossene Tore / Anzahl Spiele)

Konkrete Beispiele für die Berechnung der Tabelle und die einzelnen Kriterien sind im entsprechenden Reglement aufgeführt.

Muss die Meisterschaft aufgrund höherer Gewalt bzw. Beschluss durch die Ligaversammlung während der Regular Season abgebrochen werden, wird nur dann ein Schweizermeister gekürt, wenn jedes Team der entsprechenden Liga mindestens 75 Prozent aller Spiele der Qualifikation absolviert hat. In Zahlen bedeutet dies in der National League mindestens 39 von 52 Spielen, in der Swiss League 35 von 46 Spielen. Auch für die Qualifikation zur Teilnahme an der Champions Hockey League 2021/22 muss jedes NL-Team mindestens 75 Prozent der Spiele bestritten haben. Ausschlaggebend für die Ermittlung der Teilnehmer ist in diesem Fall die Rangliste der Regular Season 2020/21 zum Zeitpunkt eines allfälligen Saisonabbruchs. Sollten nicht alle Mannschaften die erforderliche Anzahl Spiele bestritten haben, sind die Teams gemäss Rangliste der Qualifikation 2019/20 für die Champions Hockey League teilnahmeberechtigt (ZSC Lions, EV Zug, HC Davos, Genf-Servette HC, EHC Biel-Bienne).

Muss die Saison während den laufenden Playoffs (mindestens Format Best-of-3) abgebrochen werden, ist der Erstplatzierte der Regular Season automatisch Schweizermeister, sofern er zum Zeitpunkt des Saisonabbruchs noch im Playoff-Rennen ist. Ist der Qualifikationssieger der National League bereits aus den Playoffs ausgeschieden, gibt es keinen Schweizermeister. Dieselbe Regel gilt für die Swiss League für die Kürung des Schweizermeister bzw. sportlichen Aufsteigers.

Verlängerung Transferfrist

Der internationale Eishockeyverband (IIHF) gab bekannt, dass die Frist für internationale Transfers in der Saison 2020/21 bis 1. März 2021 verlängert wird (übliche Frist: 15. Februar). Die Clubs der National League und Swiss League entschieden demzufolge, die Frist für Transfers innerhalb der Schweiz in dieser Saison vom 31. Januar auf den 15. Februar zu verlängern.

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