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Krefeld / Köln. (MR) Die Würfel sind gefallen: als letzte Teams qualifizierten sich die Düsseldorfer EG und der EV Landshut für die nächste Runde... Letztes Wochenende der DNL Vorrunde: EV Landshut bucht das letzte Hauptrundenticket
EV Landshut erreicht die DNL Hauptrunde - Rot - © by EH-Mag. (DR)

EV Landshut erreicht die DNL Hauptrunde – Rot – © by EH-Mag. (DR)

Krefeld / Köln. (MR) Die Würfel sind gefallen: als letzte Teams qualifizierten sich die Düsseldorfer EG und der EV Landshut für die nächste Runde in der besseren „roten“ Gruppe.

Das Spitzenduell fand zwischen dem Krefelder EV’81 und den Kölner Junghaien statt, und zwar im Back-to-Back. Am Samstag traf man sich zunächst in der altehrwürdigen Rheinlandhalle, und es entspann sich ein spannendes Match. Allerdings mit einem optischen Vorteil für die Gäste im weißen Dress. So ging Köln bereits in der 11. Spielminute in Führung, Krefeld brauchte für den ersten Torerfolg knappe zwei Minuten länger. Der Gleichstand hatte bis zum Anfang des zweiten Durchganges Bestand, ehe die Junghaie wieder vorlegten. Diesmal dauerte es einiges länger bis zum Ausgleich, der aber passend kurz vor der Sirene fiel. Auch im Schlussabschnitt legten die Domstädter wieder vor, und es wurde zur Drittelmitte etwas hektisch, weil es kurz nach dem Treffer immer wieder zu Rangeleien kam. Eine hieraus resultierende Überzahl nutzten die Gastgeber, um zum dritten Male auszugleichen, doch nur 90 Sekunden später stellte Kölns Kapitän Robin Palka nochmals die Kölner Führung her. Das sollte auch der Endstand von 3:4 bleiben.

Sonntags gab es das Rückspiel in der KA2. Hier nahm das Spiel einen gänzlich anderen Verlauf. Zwar trat der Krefelder EV deutlich verbessert auf im Vergleich zum Vortag, was vielleicht auch an der etwas geänderten Aufstellung lag, allein die Tore erzielten die Hausherren. Der eine oder andere individuelle Fehler und mangelndes Scheibenglück auf der einen, konsequentes Ausnutzen der Fehler und der Überzahlsituationen (KEC traf in 3 von 5 Powerplayspielen) auf der anderen Seite brachten am Ende ein vielleicht zu deutliches 9:1 für die Junghaie an die Tafel.

Kölner EC setzte sich 2x gegen den Krefelder EV durch - © by EH-Mag. (DR)

Kölner EC setzte sich 2x gegen den Krefelder EV durch – © by EH-Mag. (DR)

Landshut mit deutlichem Sieg

Ebenfalls in der Gruppe B musste der Schwenninger ERC in Landshut antreten und kassierte samstags ein deftiges 9:1 – allein die fünf Treffer der Gastgeber im mittleren Abschnitt hätten für ein ganzes Spiel gereicht. Schwenningens Boaz Bassen allerdings machte in der 58. Spielminute Phillip Maurers Shut Out kaputt. Bereits durch diesen Sieg rettete der EV Landshut den wichtigen vierten Tabellenplatz, der das Ticket für die rote Gruppe bedeutet. Das 0:2 vom Sonntag hatte damit nur noch statistischen Wert.

Auch der SB Rosenheim hatte noch zwei Spiele zu absolvieren und auch die – zumindest rechnerische – Chance, die rote Gruppe zu erreichen. Im Fernduell aber musste sich Rosenheim wie auch der heutige Gegner Regensburg dem EV Landshut geschlagen geben, der sein Spiel bereits beendet hatte, als in Rosenheim der erste Puck fiel. Trotzdem war die Partie SBR gegen EV Regensburg spannend, die Domstädter erzwangen vier Minuten vor dem Ende die Verlängerung und hatten schließlich im Penaltyschießen die Nase vorn – Endstand 3:4. Am Sonntag begrüßte der EC Bad Tölz die Rosenheimer. Rosenheim schoss im zweiten Durchgang vier Tore und ging so mit einer 4:2 Führung in den finalen Abschnitt. Der Tölzer Luca Tosto allerdings erzielte dort mit einem Unterzahltreffer das Siegtor, es war sein zweiter Shorthander des Spiels. Am Ende hieß es 6:4 für die „Buam“.

Keine Überraschung in Gruppe A

In der Gruppe A fuhr die Düsseldorfer EG beim abgeschlagenen Tabellenletzten Iserlohner EC bereits am Samstag den letzten fehlenden Punkt ein, um in der roten Gruppe mitspielen zu dürfen. Iserlohn unterlag 3:4 und 2:7.

Das Überraschungsteam der Saison, der Augsburger EV empfing zum Abschluss der Vorrunde den Serienmeister Jungadler Mannheim, konnte aber samstags erst spät den eigenen Treffer anbringen, als Mannheim bereits drei auf dem Konto hatte. Auch am Sonntag gingen die drei Punkte in die Quadratestadt, als dem AEV kein einziger Treffer gelang. Der Endstand lautete hier 0:5.

In der „Relegationsrunde“ zwischen dem ES Weißwasser und dem EV Füssen an diesem Wochenende ging es mitnichten um den Abstieg, wie der Name vermuten lässt. Nein, die Meister der beiden DNL2-Staffeln Nord und Süd spielten den letzten Platz für die DNL-Hauptrunde in der Gruppe Blau aus. Hier zeigte sich der Südmeister Füssen erfolgreicher und gewann in der Lausitz beide Spiele (5:3 und 7:3).

Damit stehen die DNL Gruppen für die Hauptrunde fest: in der oberen Gruppe „Rot“ treffen die Teams aus Mannheim, Köln, Berlin, Bad Tölz, Augsburg, Krefeld, Düsseldorf und Landshut aufeinander und spielen die Playoffteilnehmer aus. In der unteren Gruppe „Blau“ mit den Mannschaften aus Kaufbeuren, Regensburg, Rosenheim, Ingolstadt, Iserlohn, Schwenningen, Dresden und Füssen geht es zunächst einmal und hauptsächlich darum, sich oben zu platzieren, um dann in einer weiteren Runde noch Startplätze für die DNL I in der Saison 2018/19 zu ergattern.

Michaela-Ross

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