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Ratingen. (PM Ice Aliens) Lediglich 1:38 Minute lagen die Ice Aliens gegen die Luchse Lauterbach in Führung. Aber das waren die entscheidenden letzten Sekunden... Krimi am Sandbach mit Happy End für die Ice Aliens

Ice Aliens – Lauterbach – © Daniela Schmidt

Ratingen. (PM Ice Aliens) Lediglich 1:38 Minute lagen die Ice Aliens gegen die Luchse Lauterbach in Führung. Aber das waren die entscheidenden letzten Sekunden der Partie zum 4:3 Sieg gegen einen Gegner, der seine Chancen suchte und fand.

Die Gäste aus Hessen zeigten sich von Beginn an selbstbewusst. Zwar spielten sie eher defensiv, nutzten aber jede Chance für einen Konter. Bei den Ice Aliens war zu sehen, dass nach einer dreiwöchigen Pause der Rhythmus fehlte. Durch die Verpflichtung neuer Spieler wurden die Reihen teilweise umgestellt, so dass diese auch noch nicht eingespielt waren. Die Ratinger Defensive war nicht so sattelfest wie zum Ende des vergangenen Jahres, doch die Luchse konnten dies nicht ausnutzen. Tore waren daher im ersten Drittel Fehlanzeige. Gleich zu Beginn des zweiten Abschnitts erzielten die Lauterbacher in der 22. Minute das 0:1 durch Wex. Ein etwas kurioser Treffer, denn Torwart Lukas Schaffrath konnte den Puck nicht sehen, der mehr oder weniger durch Zufall in die Maschen fiel. Und die Gäste legten nach. Nur zwei Minuten später fuhren sie einen blitzsauberen Konter, den Knieling eingeleitet hatte. Bruch servierte von rechts außen auf Ginder, und der ließ Lukas Schaffrath keine Chance.

Doch die Ice Aliens blieben ruhig und verzettelten sich nicht in wildem Aktionismus. In der 30. Minute gelang Max Bleyer der Anschlusstreffer, den Dennis Fischbuch und Dominik Scharfenort vorbereitet hatten. Die Gäste wurden über weite Strecken in ihrem eigenen Drittel eingeschnürt und konnten sich nur durch wenige Konter etwas aus dem Dauerdruck lösen. Dennoch dauerte es bis zur 38. Minute bis der Ausgleich fiel. Stefan Traut und Tim Brazda hatten für den Debütanten im Ratinger Trikot, Stephan Kreuzmann, aufgelegt und der zog einen Strahl von der blauen Linie ab, der für den Torhüter nicht zu halten war. Mit diesem Zwischenstand ging es in die zweite Pause. Die Luchse hatten wieder den besseren Start und gingen in der 42. Minute durch Welser mit 2:3 erneut in Führung. Die Ice Aliens drängten nun verstärkt auf den Ausgleich, nahmen das Tor von Sommerfeld, der eine saubere Leistung zeigte, unter Dauerbeschuss. Die Statistik der Schüsse aufs Tor über die gesamte Spieldauer von 51 zu 24 sagt viel aus. Daniel Fischer war es in der 49. Minute vergönnt, wieder den Ausgleich herzustellen, Kevin Wilson und Tim Brazda hatten vorbereitet.

Die Zuschauer begannen nun schon, sich auf eine Verlängerung einzustellen. Doch eineinhalb Minuten vor Ende der Partie waren es Tim Brazda und Stephan Kreuzmann, die Stefan Traut den Puck zuspielten. Der stocherte ihn irgendwie über die Linie und die Ice Aliens übernahmen zum ersten Mal an diesem Abend die Führung. Marcel Skokan, der Trainer der Luchse, nahm eine Auszeit und den Torwart für einen Feldspieler vom Eis. Doch die numerische Überzahl dauerte nicht lange. Nur wenige Sekunden später leistete sich der Lauterbacher Davidson ein unnötiges Foul und kassierte dafür eine Strafzeit. Die Ice Aliens ließen nun nichts mehr anbrennen und fuhren den ersten Sieg im neuen Jahr ein.


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