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Krefeld. (MR) Wie bereits in der DNL-Vorrunde (Punkte KEV 7:5 HSV) und der ersten Begegnung dieser DNL2-Runde (4:3 OT) erwiesen sich die Hamburg Young...
Young Freezers - hier Constantin Koopmann und Chris Rapprich - feiern Sieg in Krefeld - © by Eishockey-Magazin (DR)

Young Freezers – hier Constantin Koopmann und Chris Rapprich – feiern Sieg in Krefeld – © by Eishockey-Magazin (DR)

Krefeld. (MR) Wie bereits in der DNL-Vorrunde (Punkte KEV 7:5 HSV) und der ersten Begegnung dieser DNL2-Runde (4:3 OT) erwiesen sich die Hamburg Young Freezers als harter Brocken, der heute nicht geknackt werden konnte.
Mit leicht verändertem Personal gegenüber dem Vortag trat das Team von Elmar Schmitz und Philip Hendle in der heimischen Rheinlandhalle direkt forsch auf und konnte früh zur Führung einschießen (Laux, 4. Min.). Doch auch heute wurden Scheibenverluste der Krefelder schnell bestraft, und Krefelds Goalie Leon Frensel sah sich dem einen oder anderen Konter gegenüber. Nachdem die Hausherren eine Strafe schadlos überstanden hatten, löffelte Mátyás Kovacs die Scheibe mit der Rückhand in die Maschen zum 2:0. Bei der nächsten Unterzahl behielt Frensel gegen Constantin Koopmann die Oberhand, um sich dann doch geschlagen geben zu müssen (Rapprich, 17.).
Nach der Pause kamen die Hanseaten druckvoller aus der Kabine und konnten gleich den Ausglich erzielen (Henze, 22.). der HSV setzte nach und hatte nach 28 Spielminuten das Spiel gedreht (Balla). Im weiteren Verlauf rannte Krefeld an, musste aber auch nach hinten aufpassen, Thore Weyrauch hatte noch die beste Chance auf den erneuten Ausgleich, doch den nächsten Treffer konnten die Gäste verbuchen, als der Schuss von Richard Henze am Goalie hochsprang und hinter ihm über die Linie fiel, ganze 9 Sekunden vor der zweiten Pause.
Nachdem Krefelds Kapitän Balazs Peter in der 50. Spielminute der Anschlusstreffer gelungen war, keimte wieder Hoffnung auf und setzte die nötigen Energien frei, sodass sich die Hausherren lange im Angriffsdrittel festsetzen und aus allen Lagen feuern konnten. Peter war es dann auch, der im zweiten Versuch die Scheibe in den Winkel schlenzen konnte zum umjubelten Ausgleich. Noch sieben Minuten zu spielen! Es war allerdings Rapprich, der auf der anderen Seite die Vorlage vom wuseligen Gianluca Balla versenkte (56.). Wenig später rauschten mehrere Spieler in der Bandenecke zusammen und in die Bande, mit Edgars Beizaks blieb ein Hamburger liegen. Beizaks musste von Betreuern zur Spielerbank geführt werden. Nach eingehender Diskussion entschied das Schiedsrichtergespann, den Krefelder Philipp Schäfer mit einer Matchstrafe unter die Dusche zu schicken! Trotz dieser personellen Schwächung nahm Elmar Schmitz den Goalie für den 6. Feldspieler vom Eis. Balla schickte die Befreiung an den Pfosten, doch Koopmann versenkte den Abpraller im leeren Netz zum Endstand von 4:6.
Damit ist Hamburg nach der Hälfte dieser Runde um einen Punkt an Krefeld vorbeigezogen, doch beide Teams stehen recht einsam an der Spitze der Tabelle.

Krefelder EV81 – HSV Young Freezers 4:6 (2:1/0:3/2:2)
Tore: 1:0 (3:55) Laux (Kovacs); 2:0 (14:42) Kovacs (Kuhnekath); 2:1 (16:45) Rapprich (Balla/Timm) 5-4PP; 2:2 (21:13) Henze (Frank/Krämer); 2:3 (28:00) Ball (Kluvetasch/Rapprich); 2:4 (19:49) Rapprich (Balla); 3:4 (49:29) Peter (Fomin/Leuschner); 4:4 (52:31) Peter (Leuschner); 4:5 (55:11) Rapprich (Balla); 4:6 (59:08) Koopmann (Balla) 5-4PP ENG
Schiedsrichter: Hertrich
Strafen: Krefeld 15 + Matchstrafe Schäfer – Hamburg 10

Aufstellung:
Krefeld: Frensel – Brittig, Buschmann; Hoth, T. Schmitz; Schäfer – Laux, Kuhnekath, Kovacs; Leuschner, Peter, Fomin; Schott, Lahme, Weyrauch; Lorenz, Luknowsky, Coelen, Moskov
Hamburg: Franzreb – Blume, Krämer; Timm, Kluvetasch; Gürbüz-Reiss, Ribarik; Frank, Haffke, Khodaverdi – Möbius, Beizaks, Henze; Koopmann, Balla, Rapprich; Israel, Stüven, von Boden, Kruse

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