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Buchloe. (chs) Nach dem ersten Auswärtssieg vergangenes Wochenende in Geretsried hat der ESV Buchloe am Freitag im Heimspiel gegen den ERSC Amberg den Schwung... Kompakte Piraten schlagen zahme Löwen

Johannes Wiedemann – © ESVB Media/PR

Buchloe. (chs) Nach dem ersten Auswärtssieg vergangenes Wochenende in Geretsried hat der ESV Buchloe am Freitag im Heimspiel gegen den ERSC Amberg den Schwung mitnehmen können und den zweiten Sieg in Folge gefeiert.

Gegen die Wildlions zeigten die Piraten eine erneut kompakte und geschlossene Mannschaftsleistung und präsentierten sich vor allem defensiv deutlich sattelfester, wie noch bei den vorherigen Heimauftritten. Verdienter Lohn war somit ein 3:1 (2:0, 1:1, 0:0) Erfolg, der den Gennachstädtern drei wichtige Punkte einbrachte.

„Wir haben heute defensiv super gearbeitet und einfach weniger eigene Fehler gemacht wie die Spiele zuvor“, so das knappe aber zutreffende Urteil von ESV-Coach Christopher Lerchner, der das Spiel als gelungene Fortsetzung der guten Leistung vom Geretsried-Spiel betitelte. In der Tat zeigte sich vor allem die Defensive an diesem Abend als einer der Garanten für den Heimsieg gegen den Vorjahreshalbfinalisten Amberg. Mit harter Arbeit, aufopferungsvollem Einsatz und einem gewohnt sichern Johannes Wiedemann als Rückhalt im Tor ließen die Buchloer selten etwas vor dem eigenen Kasten anbrennen, was auch Gäste-Coach Dirk Salinger nach der Partie als Knackpunkt sah: „Wir tun uns momentan schwer mit dem Toreschießen und wer nur einmal triff, kann normalerweise auch kein Spiel gewinnen.“

Beide Teams brauchten trotz temporeichem Start ein wenig, um gefährlich vor die Tore zu kommen. Umso wichtiger, dass Markus Vaitl nach 15 Minuten die Führung für seine Farben gelang. Einen Schuss von Max Schorer konnte ERSC-Keeper Timon Bätge nicht festhalten und Vaitl stand vor dem Tor goldrichtig und staubte im Nachsetzten zum 1:0 ab. Und noch vor der ersten Pause erhöhten die Hausherren diesen Vorsprung: Einen Fernschuss von Alexander Krafczyk hatte Andreas Schorer noch entscheidend vor dem Tor in die Maschen abgefälscht (18.), sodass die Piraten mit ein 2:0 in die Kabinen gehen konnten.

Aus diesen kamen die Gäste etwas angriffslustiger heraus – auch bedingt durch zwei Überzahlspiele. Doch die Piraten-Defensive überstand beide Situationen schadlos und auch der Außenpfosten rettete einmal bei einem Versuch von Brett Mennear (21.). Auf der Gegenseite hatte Michal Petrak in Unterzahl sogar die Gelegenheit zum 3:0 – vergab diese mit einem Bauerntrick jedoch am gut reagierenden Amberger Schlussmann (23.). Aber auch Johannes Wiedemann bewahrte sein Team mit einer überragenden Parade bei einem Alleingang der Gäste vor einem Gegentreffer(25.). Nach 27 Minuten klingelte es dann doch binnen weniger Sekunden in beiden Toren. Erst hatte Robert Wittmann zum 3:0 getroffen, als die Scheibe über Philip Wolf und Felix Schurr den Weg zu Wittmann an den langen Pfosten gefunden hatte (27.). Und nur Augenblicke später durften auch die Amberger jubeln, als man erneut im Powerplay agierte und dies durch Michael Kirchberger nach wenigen Sekunden zum 3:1 Anschluss ausnutzte (28.). Anschließend hatten beide Mannschaften bis zur zweiten Pause nochmals die Möglichkeit zu erhöhen, doch beide Defensivreihen standen gut. So konnten beiden Seiten ihre Überzahlspiele nicht in Zählbares ummünzen, womit die endgültige Entscheidung ins letzte Drittel vertagt wurde.

Dort stand die Buchloer Abwehr weiter sicher und ließ kaum eine gefährliche Aktion der Gäste zu. Auch zwei Unterzahlspiele überstand man schadlos, da man sich gut in die Schussbahnen stellte und aufopferungsvoll die Abschlüsse blockte. „Wir haben gut vor dem eigenen Tor gearbeitet, die Rebounds weggenommen und auch die Kleinigkeiten heute richtig gemacht“, lobte Lerchner seine Schützlinge für die disziplinierte Arbeit, die am Ende von Erfolg gekrönt wurde. Denn weitere Tore sollten bis zur Schlusssirene keine mehr fallen, was den Piraten durchaus recht war. Denn so konnten die Freibeuter den zweiten Heimsieg der Saison feiern und den Rückstand auf Platz 8 auf zwei Punkte verkürzen.

INFO: Der Spielbeginn der Sonntagspartie beim EV Pegnitz wurde auf 18 Uhr verlegt.


Wild Lions mit Angriffsdefiziten
Vermeidbare Niederlage in Buchloe

Amberg. (PM ERSC) Der ERSC Amberg hat den Schwung vom vergangenen Wochenende nicht mitnehmen können.

Am Freitagabend verloren die Wild Lions beim ESV Buchloe mit 1:3, wobei im Angriff einfach die Durchschlagskraft fehlte. Von den Spielanteilen her war die Niederlage jedenfalls unnötig.

Amberg hatte nach knapp vier Minuten erstmals die Gelegenheit im Powerplay zu spielen, die Strafzeit für Alex Krafczyk überstanden die Gastgeber dann unbeschadet. Nach weitgehend gleich verteilten Spielanteilen ließen die Pirates schließlich einen Doppelschlag folgen. Zunächst traf Markus Vaitl zum 1:0 und nachdem eine Strafzeit für ERSC-Verteidiger Andreas Pielmeier gerade abgelaufen war, durch Andreas Schorer zum 2:0 – dazwischen lagen nicht einmal zweieinhalb Minuten. Das galt für die Wild Lions bis zur Pausensirene dann erst einmal zu verdauen. Der grundlegende Unterschied bis dahin: Buchloe machte mehr aus seinen Chancen.

Auch zu Beginn des Mittelabschnitts hatte der ERSC zwei Überzahlgelegenheiten, bei denen sich ESV-Goalie Johannes Wiedemann nicht überwinden ließ. Genauer zielten wieder die Gastgeber, die durch Robert Wittmann auf 3:0 erhöhten. Endlich trafen auch die Löwen, die nur 42 Sekunden später durch Michael Kirchberger im Powerplay auf 3:1 verkürzten. Weitere Strafzeiten auf beiden Seiten in diesem Abschnitt blieben ohne Auswirkungen.

Im Schlussdrittel blieb es torlos, obwohl auch hier die Amberger noch Überzahlmöglichkeiten hatten, aber nach vorne lief einfach nichts zusammen.

ESV Buchloe – ERSC Amberg 3:1 (2:0,1:1,0:0)
Tore: 1:0 (15.) Vaitl (Schorer, Krafczyk), 2:0 (18.) Schorer (Krafczyk), 3:0 (27.) Wittmann (Schurr, Spindler), 3:1 (28.) Kirchberger (Pronath/5-4).
Strafen: Buchloe 16, Amberg 11 Minuten. Zuschauer: 200.

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