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KAC – RBM 2:1 | Hager: „Haben es verpasst, die Tore zu machen“ Kitzbühel. (PM Red Bulls) München hat das Finale des Red Bulls... Klagenfurt gewinnt Red Bull Salute nach engem Spiel gegen München

KAC – RBM 2:1 | Hager: „Haben es verpasst, die Tore zu machen“

Klagenfurter AC. Photo: GEPA pictures/ Thomas Bachun

Kitzbühel. (PM Red Bulls) München hat das Finale des Red Bulls Salute 2020 gegen den EC-KAC mit 1:2 (0:0|1:0|0:2) verloren.

Vor 468 Zuschauern im ausverkauften Sportpark Kitzbühel erzielte Yannic Seidenberg den einzigen Treffer des Klubs aus der bayerischen Landeshauptstadt. Die Klagenfurter sicherten sich bei ihrer ersten Teilnahme am internationalen Einladungsturnier den Titel.

Spielverlauf
Nachdem Yasin Ehliz in der ersten Minute zwei gute Abschlüsse hatte, entwickelte sich ein schnelles und ausgeglichenes Duell. Die besseren Möglichkeiten erspielten sich die Red Bulls, doch KAC-Torhüter Sebastian Dahm war nicht zu bezwingen und ließ vor allem Derek Roy verzweifeln. Münchens Kanadier zog im Powerplay gefährlich ab (5. Minute) und tauchte zweimal frei vor dem Klagenfurter Tor auf (11. und 20.), Dahm war aber zur Stelle.

München startete in doppelter Überzahl in den Mittelabschnitt. Die zweite Strafe war gerade abgelaufen, da brachte Seidenberg die Red Bulls mit einem Handgelenkschuss in Führung (22.). Dahm war die Sicht verdeckt, weil Patrick Hager vor dem Tor gut gearbeitet hatte. Klagenfurts Nick Petersen leitete mit einer Einzelaktion in der 28. Minute eine starke Phase der „Rotjacken“ ein. Münchens Torhüter Daniel Fießinger musste hart arbeiten, um die Null zu halten. Die größte Möglichkeit auf den Ausgleich hatte Thomas Hundertpfund nach einem Querpass von Manuel Ganahl, Fießinger reagierte aber glänzend mit dem Schoner (36.).

Der EC-KAC nahm den Schwung mit in den Schlussabschnitt und drehte die Partie mit einem Doppelschlag: Nick Petersen aus kurzer Distanz (41.) sowie Samuel Witting mit einem Schuss unter die Latte (42.) ließen Fießinger keine Chance. Die Red Bulls taten sich in der Folge schwer gegen den aggressiven Forecheck der Klagenfurter, die teilweise mit drei Spielern störten. München versuchte in der Schlussphase viel, brachte den Sieg der stark und offensiv verteidigenden Österreicher aber nicht mehr in Gefahr.

Patrick Hager: „In den ersten 40 Minuten haben wir uns viele Chancen erspielt, aber es verpasst, die Tore zu machen. Im letzten Drittel haben wir physisch abgebaut und Klagenfurt zurück ins Spiel kommen lassen.“

Endergebnis
EC-KAC gegen EHC Red Bull München 2:1 (0:0|0:1|2:0)

Tore
0:1 | 21:12 | Yannic Seidenberg
1:1 | 40:43 | Nick Petersen
2:1 | 41:20 | Samuel Witting

Zuschauer: 468 (ausverkauft)

Sieger Red Bulls Salute

2020: EC-KAC (Klagenfurt)
2019: Red Bull München
2018: SC Bern
2017: Red Bull München

2013: JYP (Jyväskylä)
2012: Lulea Hockey
2011: Red Bull Salzburg
2010: Eisbären Berlin
2009: Red Bull Salzburg
2008: HC Sparta Prag
2007: L.A. Kings
2006: ZSC Lions
2005: ERC Ingolstadt

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Sollte man, um ein Wettrüsten zu vermeiden, in der kommenden Saison kein Team aus der DEL absteigen lassen und den DEL2 Meister in der Saison 21/22 in die DEL aufnehmen?

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