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Nürnberg. (STM) Es war ein packendes und hochklassiges Spiel vor 4613 begeisterten Zuschauern zu Beginn des neuen Jahres. Auch wenn die Ice Tigers gegen... Ingolstadts Coach Mark French: „Beide Teams haben viel investiert“ – Ice Tigers erkämpfen sich einen Punkt gegen starke Panther

Spieler und mitgeriste Fans feiern den Auswaertssieg nach Verlaengerung – © ISPFD

Nürnberg. (STM) Es war ein packendes und hochklassiges Spiel vor 4613 begeisterten Zuschauern zu Beginn des neuen Jahres.

Auch wenn die Ice Tigers gegen den ERC Ingolstadt am Ende mit 2-3 nach Verlängerung den Kürzeren zogen, war es doch ein leidenschaftlicher und überzeugender Auftritt der Ice Tigers gegen einen starken Gegner, der eindrucksvoll unter Beweis stellte, warum er aktuell auf Tabellenplatz zwei steht. Die Tore für die Ice Tigers erzielten MacLeod und Leonhardt.

Die Verletzungsprobleme der Ice Tigers bleiben weiter ein Thema, gerade bei so einem vollgepackten Spielplan wie um den Jahreswechsel. Zwar kehrte mit Ryan Stoa nach langer Pause ein wichtiger Stürmer wieder zurück, dafür musste Marcus Weber nach dem harten Check im letzten Heimspiel gegen Köln passen. Immerhin kehrte Lukas Ribarik vom Oberliga-Partner aus Weiden zurück, so dass die Nürnberger erstmal seit einigen Wochen wieder mit vier kompletten Sturmreihen agieren konnten. Tim Fleischer spielte für Weber in der Verteidigung, zudem wieder der erst 16-jährige Maximilian Merkl, der erneut zu gefallen wusste.

Im Tor bekam Niklas Treutle den Start, nachdem er gegen Köln endlich wieder restlos überzeugen konnte. Tom Rowe war nicht sonderlich angetan von den Leistungen seiner Torhüter in den letzten Spielen, schlichen sich doch immer wieder Fehler bei Hungerecker und Treutle ein, die den Ice Tigers auch wichtige Punkte kosteten. So suchte das Trainerteam das Gespräch mit Niklas Treutle und machte deutlich, dass es nun an der Zeit sei, auch wie eine echte Nummer eins zu spielen. Gegen Köln gelang das vorzüglich und auch heuten gegen den ERC Ingolstadt bot sich für den gebürtigen Nürnberger reichlich Gelegenheit, sein Können unter Beweis zu stellen. Am Ende war Treutle der beste Ice Tiger an diesem Abend.

Von Beginn an zeigten die Panther aus Oberbayern warum sie nach einer sehr überzeugenden Saison zu Recht auf Platz zwei in der DEL stehen. Das Team von Mark French war Beginn an hellwach und über weite Strecken auch das bessere Team an diesem Abend. Die Ice Tigers waren von Beginn an in der Defensive gefordert, Niklas Treutle merkte von Beginn an, dass es ein arbeitsintensiver Spieltag werden würde.

Goalie 31-Niklas Treutle (NIT) und der Puck – © ISPFD


Ingolstadt war offensiv deutlich präsenter und ging verdient in Führung. Tye McGinn gewann im Slot das direkte Duell gegen Fleischer und überwand Treutle gekonnt zum frühen 0-1 (4.). Auf der Gegenseite gab MacLeod einen ersten Warnschuss ab (5.), ansonsten war wenig zu sehen von den Ice Tigers, die sichtlich Mühe hatten, gegen diesen kompakten und gut organisierten Gegner zu Torchancen zu kommen. Trotzdem kamen die Ice Tigers zum Ausgleich, nachdem sie ein Powerplay der Panther schadlos überstanden hatten.

Bodnarchuk eroberte den Puck an der eigenen blauen Linie, MacLeod zog auf und davon und überwand Garteig mit einem Beinschuss (14.). Es sollte die einzig klare Chance der Nürnberger in diesem Drittel bleiben. Im Mitteldrittel hatte Flaake nach einem Wechselfehler der Ice Tigers die Chance auf die erneute Führung, Niklas Treutle war zu Stelle (22.). Überhaupt rückte der Torhüter der Ice Tigers vermehrt in den Mittelpunkt, zu deutlich war die Überlegenheit der Gäste.

Der ehemalige Ice Tiger Marko Friedrich hatte in Unterzahl einen Alleingang, auch hier rettete Treutle (26.), ebenso wie wenig später gegen Wayne Simpson, der völlig frei am langen Pfosten zum Schuss kam (29.). Die Ice Tigers wurden in dieser Phase des Spiels richtig durchgespült in der eigenen Zone, einzig Niklas Treutle und die fahrlässige der Chancenverwertung der Panther verhinderten einen erneuten Rückstand.

Als der zweite Treffer der Gäste nur noch eine Frage der Zeit zu sein schien, schlugen die Ice Tigers im Powerplay zu. Danjo Leonhardt behauptete sich energisch vor dem Tor von Garteig und traf per Nachschuss zum 2-1 (34.). Doch die Führung hatte nicht lange Bestand, Frederik Storm erzielte, ebenfalls in Überzahl, das 2-2 (38.). Aus Sicht der Ice Tigers ein eher glücklicher Spielstand nach zwei absolvierten Dritteln.

Ingolstadts Trainer Mark French – © ISPFD

Auch im letzten Drittel war Ingolstadt das tonangebende Team, den Ice Tigers gelang es aber besser, das Spiel der Panther unter Kontrolle zu halten. Dane Fox hatte sogar die Chance auf den Führungstreffer (48.). In der Folgezeit kämpften die Ice Tigers aufopferungsvoll um jeden Zentimeter Eis gegen einen sehr starken Gegner. Mit Glück und Geschick erarbeiteten sich die Nürnberger einen glücklichen, aber nicht unverdienten Punkt nach regulärer Spielzeit.

In der Overtime hatte Rick Schofield nach wenigen Sekunden die Entscheidung auf dem Schläger, brachte den Puck aber nicht im leeren Tor der Gäste unter. Wenig später war Pietta zur Stelle und entschied das Spiel für Ingolstadt (62.). „Ich bin heute sehr stolz auf meine Mannschaft, wie wir gekämpft und gearbeitet haben war ausgewöhnlich gut. Ingolstadt war der erwartet starke Gegner, zu Recht ganz oben in der Tabelle. Max Merkl war unglaublich, wie er mit seinen 16 Jahren gespielt hat, er hat eine gute Zukunft vor sich“ war Tom Rowe mit dem Auftritt seiner Mannschaft einverstanden und gab seinem Youngster ein Extralob.

„Es war ein sehr enges Derby heute, beide Teams haben viel investiert. Im zweiten Drittel hatten wir genug Chancen, waren aber nicht effizient genug. Im Schlussdrittel war das Spiel dann sehr ausgeglichen, am Ende hatte Nürnberg in Overtime den Siegtreffer auf dem Schläger, im Gegenzug entscheiden wir das Spiel, so ist Eishockey“, so das Fazit von Mark French.

Weiter geht es für die Ice Tigers bereits am Mittwoch zu Hause gegen die Fischtown Pinguins, hoffentlich dann mit dem ein oder Rückkehrer.





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