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Braunlage. (PM Harzer FALKEN9 Auch das dritte Vorbereitungswochenende, diesmal gegen die Hannover Indians, brachte den Harzer Falken kein Erfolgserlebnis und bei Ergebnissen von 6:0... Harzer Falken weiter sieglos in der Vorbereitung

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Braunlage. (PM Harzer FALKEN9 Auch das dritte Vorbereitungswochenende, diesmal gegen die Hannover Indians, brachte den Harzer Falken kein Erfolgserlebnis und bei Ergebnissen von 6:0 (4:0; 0:0; 2:0) in Hannover und 0:5 (0:2; 0:2; 0:1) im heimischen Wurmbergstadion konnten noch nicht einmal einzelne Spieler ein Erfolgserlebnis in Form eines Tores feiern.

Dabei ist man in den Reihen der Harzer Falken sicherlich nicht so vermessen, dass man gegen die bisherigen Gegner Siege einfahren muss.
Denn neben dem DEL2-Team der Kassel Huskies hatte man es im Ligenvergleich zuletzt mit den Scorpions und den Indians aus Hannover mit zwei Mannschaften zu tun, die ganz andere Ambitionen und, man muss es einfach so sagen, Möglichkeiten haben als die Harzer. Und auch dass man gegen die Indians kein Tor schießt kann durchaus vorkommen, angesichts der überaus disziplinierten und systemtreuen Vorstellung der Hannoveraner, die in dieser Zusammensetzung und Verfassung durchaus ein Wörtchen um die vorderen Play-Off-Plätze mitzureden haben werden.

Doch wenn man in beiden Spielen, bis auf einige wenige starke Phasen mit guten Torchancen, kaum ins Spiel kommt und den Gegner eigentlich nie wirklich ernsthaft unter Druck gesetzt bekommt, dann muss man resümieren, dass da noch ganz viel Arbeit vor einem liegt, bevor es in die Saison geht. Denn rund um die beiden richtungsweisenden Spiele gegen Erfurt und Rostock, die man noch am ehesten in Schlagweite sehen könnte, geht es zunächst ausschließlich gegen die Topteams der Liga.

Nun ist es nicht so, dass man den Spielern Engagement und Kampf absprechen kann. Doch vergleicht man Aufbau- und Zusammenspiel der bisherigen Gegner mit dem der Falken, so werden teilweise große Klassenunterschiede deutlich. Erfahrene Spieler wie Erik Pipp oder Thomas Schmid gehen voran, doch insgesamt spielten die Indians an diesem Wochenende gegen ein Team aus Indianern – einzig die ein bis zwei Häuptlinge fehlten, die eben nicht nur vorangehen, sondern dem Harzer Spiel den entscheidenden Input in Form von Torszenen und eben auch Toren geben. Und so wird bislang deutlich, wie wichtig es ist, dass die Kontingentstellen durch genau solche Spieler besetzt werden, wie es in den vorherigen Spielzeiten kontinuierlich der Fall war. Denn insgesamt erscheint das Team quantitativ deutlich besser besetzt auch qualitativ nicht unbedingt schlechter als in der letzten Saison. Den Unterschied machten dabei allerdings Spieler wie McGrath, Bosch, Undershute oder Bailey. Und wenn Tobias Schwab den Harzern vier Tore einschenkt kann man festhalten, dass auch dieser Spielertyp, der keine Kontingentstelle besetzt, bislang nicht adäquat ersetzt werden konnte.

Alles Dinge, die auch die Verantwortlichen der Harzer Falken wissen und entsprechend die Arbeit hinter den Kulissen intensiver in puncto Kader weiterführen, als es zu diesem Zeitpunkt der Vorbereitung üblich sein sollte. Denn auch der US-Boy Daylan Lipanovich, der an diesem Wochenende getestet wurde, machte zwar einen soliden Eindruck, konnte aber auch nicht die Akzente setzen, die so dringend nötig sind. (Hei)

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