EV Moosburg

EVM raus aus dem Playoff-Rennen

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Moosburg. (PM EVM) Das war’s dann für 2019/20: Durch die vermeidbare 3:5 (2:2, 1:1, 0:2)-Schlappe am Sonntag im Dingolfing hat sich der EV Moosburg noch vor dem letzten Aufstiegsrunden-Spieltag aus dem Rennen um die Playoff-Plätze verabschiedet. „Schade, da wäre heute durchaus etwas zu holen gewesen“, bilanzierte Coach Bernie Englbrecht nach dem Isar-Derby.

Gut, theoretisch ist der EVM noch nicht ganz raus aus dem Kampf um die ersten vier Plätze. Aber neben dem Drei-Punkte-Rückstand auf den Vierten VfE Ulm/Neu-Ulm sprechen eben auch ein Nachholspiel (zuhause gegen Dingolfing) und deren deutlich besseres Torverhältnis (Ulm +18, Moosburg -11) für die Schwaben. „Das ist wirklich nur noch in der Theorie ein Thema. In der Praxis ist die Entscheidung schon gefallen“, sagt EVM-Pressesprecher Bastian Amann. Und nicht zu vergessen: Die (punktgleichen) Hassfurter stehen in der Tabelle ebenfalls noch vor Grün-Gelb.

Die mitgereisten Moosburger Fans erlebten zusammen mit rund 500 Dingolfinger Zuschauern einen Blitzstart ihres Teams: Bereits nach 21 Sekunden schoss Stefan Groß nach einem Maier-Pass die Gäste in Führung. Die Isarrats glichen in der 6. Minute zwar auch, der aktuelle Torjäger vom Dienst beim EVM, Max Retzer (drei Treffer an diesem Wochenende), sorgte in der 10. Minute aber für das 2:1. Einer kollektiven Tiefschlafphase der Moosburger Defensive hatte der EVD kurz vor der ersten Pause den erneuten Ausgleich zu verdanken.

Das ohnehin von beiden Seiten nicht mit 100prozentigem Einsatz geführte Lokalduell verflachte im zweiten Durchgang weiter und bot kaum noch Höhepunkte. Einzig erwähnenswert: Der Ex-Dreirosenstädter Daniel Schander markierte nach 18 Minuten mit seinem zweiten Tor die abermalige Führung für Dingolfing, gut zwei Minuten später staubte EVM-Verteidiger Vincenz Maier zum 3:3 ab.

Trotz des Spielstands rissen auch die letzten 20 Minuten niemanden in der Marco-Sturm-Eishalle vom Hocker. Beide Seiten verzichteten auf harte Checks und nahmen wirklich nur die Zweikämpfe an, die sich nicht vermeiden ließen. Amann: „Ein Derby stellt man sich ein bissl anders vor.“ Der EVM kassierte insgesamt vier Strafzeiten, während die Kühlbox der Niederbayern 60 Minuten lang gar nicht erst aufgesperrt werden musste. Die gingen zwölf Minuten vor der finalen Sirene abermals in Führung – woran sich in der Schlussphase nichts mehr änderte. Die Gäste warfen da zwar noch mal alles nach vorn, als für Schlussmann Linus Messerer aber einen sechsten Feldspieler gebracht hatte, sorgte Dingolfing mit einem Empty-Net-Treffer für die endgültige Entscheidung.

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