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Kaufbeuren. (PM) „Nach über 20 Stunden im Bus habe ich meinen Jungs auch mal einen freien Tag mehr gegönnt.“ so beschreibt Joker-Trainer Ken Latta...

Kaufbeuren. (PM) „Nach über 20 Stunden im Bus habe ich meinen Jungs auch mal einen freien Tag mehr gegönnt.“ so beschreibt Joker-Trainer Ken Latta seine Methode zur Regeneration nach der letzten englischen Woche für den ESV Kaufbeuren. Nicht nur einen Tag Pause, sondern auch die richtige Dosierung der Trainingsintensität gehört derzeit mehr denn je zu den Aufgaben des Übungsleiters. Denn in den kommenden Tagen steht bereits die nächste englische Woche vor der Tür.

Doch zunächst empfangen die Joker am Freitag, den 26.10.2012 um 19.30 Uhr in der heimischen SparkassenArena das Topteam aus Schwenningen. Latta kann dabei auf seinen vollen Kader zurückgreifen, da Dank der guten Arbeit der medizinischen Abteilung alle Spieler an Bord sein dürften. Bei diesem Spiel nicht mit dabei sind eine Hand voll Zuschauer, denen der ESV Kaufbeuren als Reaktion auf die Vorfälle nach dem letzten Heimspiel gegen Ravensburg ein Stadionverbot erteilt hat. Zusammen mit den ebenfalls mit Stadionverbot belegten Ravensburg-Anhänger werden diese Personen in die deutschlandweite Kartei aufgenommen und haben somit auch in anderen Bundesligastadien b.a.w. keinen Zutritt mehr.

Doch zurück zum Sport: Ken Latta freut sich bereits unter der Woche auf den Vergleich mit dem seiner Meinung nach absoluten Top-Favoriten auf die Meisterschaft. „Für uns wird es natürlich ein sehr schweres Spiel. Man betrachte nur mal unseren Etat und den Etat des Gegners.“ Dennoch ist der Coach zuversichtlich: „Gegen schwere Gegner haben wir in der Vergangenheit meist gut abgeschnitten“. Zudem hat Latta nach dem letzten Wochenende zahlreiche Einzelgespräche geführt. „Wir haben viele taktische Dinge besprochen und die Videos der letzten Spiele genau analysiert. Eigentlich so wie wir es immer machen, nur das diese Woche ein wenig mehr Spieler bei mir im Büro waren als sonst üblich“. Rückendeckung erhält die sportliche Leitung und das Team auch durch die Fans: „Wie die Fans beim letzten Heimspiel trotz des Rückstandes hinter uns standen und uns angefeuert haben hat uns beeindruckt“, so der Trainer. Auch seitens des Vorstandes ist man sich mehr als einig. Pressesprecher Christian Demel: „Wir haben unseren Kurs bewusst eingeschlagen und dazu gehört auch, dass das Team Zeit zum Lernen bekommt. Und dazu steht der Vorstand zu einhundert Prozent. Wir sind vielleicht auf dem Papier ein Underdog in der Liga, aber gerade das macht die Sache interessant.“

ESVK Keeper Stefan Vajs und seine Teamkollegen empfangen am Freitag Schwenningen – (C) by Eishockey-Magazin (MK)

Am Sonntag reisen die Joker dann nach Dresden. Die Eislöwen, derzeit auf dem vorletzten Tabellenplatz (allerdings auf Grund der Hallenproblematik mit weniger Spielen) konnten ihr einziges Spiel am letzten Wochenende im Derby gegen Crimmitschau mit 5:4 gewinnen und können nun endlich in eigener Halle antreten. Im letzten Vergleich Ende September setzten sich die Joker mit 2:1 durch. Latta ist zuversichtlich auch aus Dresden durchaus mit dem ein oder anderen Punkt im Gepäck heimreisen zu können. „Das Team ist auf Augenhöhe mit uns und wir haben die letzten Jahre gegen Dresden immer gut gespielt. Ich sehe keinen Grund, warum wir nicht auch in Dresden die  Chance haben zu punkten.“. Latta ist also positiv gestimmt und wer den Trainer kennt weiß, dass er dies auch gut auf seine Mannschaft übertragen kann.

Möchten Sie diese positive Stimmung live miterleben: Karten für das Heimspiel gegen Schwennigen gibt es in der ESVK-Geschäftsstelle oder bei den bekannten Vorverkaufsstellen.

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